3.8

Ich. Darf. Nicht. Schlafen.

von S.J. Watson, Ulrike Wasel, Klaus Timmermann

Format:Softcover
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ein Thriller, der fast ohne physische Gewalt auskommt, aber dennoch wahnsinnig spannend ist. […] Für mich auf jeden Fall ein ›Vier-Sterne-Roman‹.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
400 SeitenSoftcover
Erschienen an: September 26, 2012

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Aktuelle Rezensionen(5)

3.8(44 ratings)
KimRezension von Kim

Insgesamt hat mir die Story gut gefallen. Man findet sich gut in die Geschichte ein und schafft es schnell mit der Protagonistin mit zu fühlen, weil man mit ihr zusammen im Dunklen tappt. Sogar die Selbstzweifel der Protagonistin übertragen sich auf den Leser, sodass man seine ursprünglichen Annahmen häufig hinterfragt, obwohl man sich sicher ist, dass man weiß, was richtig ist. Leider ist das Buch im Mittelteil etwas zäh, weil sich die Situation, dem Setting geschuldet, sehr ähneln. Daher nur vier von fünf Sternen. Dennoch bringt dieses Buch ordentlich Spannung und eine gute Story mit. Durch die überschaubare Seitenanzahl, kann man auch über den teilweise etwas zähen Mittelteil hinweg sehen. Wer klassische Thriller mag, ist bei diesem Buch richtig.

RobineRezension von Robine

Das Buch war spannend, es fehlte mir jedoch sehr viel spannung in der ersten Hälft. Am Schluss war er sehr gut und hat mich dann auch mehr mitgenommen.

YvonneRezension von Yvonne

Zieht sich ein bisschen wie Kaugummi. Ein netter Page-Turner der sich stellenweise (zumindest für mich), wie Kaugummi gezogen hat. Eigentlich bietet das Buch eine wirklich interessante Story, die aber leider wegen stetiger Wiederholungen irgendwann beginnt die Spannung zu verlieren. Himmel, wie oft habe ich mir gewünscht, dass Christine einfach mal morgens nicht aufwacht 😅🙈 Mein Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht unbedingt

Diana Rezension von Diana

Kurzbeschreibung: Ohne Erinnerung sind wir nichts. Stell dir vor, du verlierst sie immer wieder, sobald du einschläfst. Dein Name, deine Identität, die Menschen, die du liebst – alles über Nacht ausradiert. Es gibt nur eine Person, der du vertraust. Aber erzählt sie dir die ganze Wahrheit? Als Christine aufwacht, ist sie verstört: Das Schlafzimmer ist fremd, und neben ihr im Bett liegt ein unbekannter älterer Typ. Sie kann sich an nichts erinnern. Schockiert muss sie feststellen, dass sie nicht Anfang zwanzig ist, wie sie denkt – sondern 47, verheiratet und seit einem Unfall vor vielen Jahren in einer Amnesie gefangen. Jede Nacht vergisst sie alles, was gewesen ist. Sie ist völlig angewiesen auf ihren Mann Ben, der sich immer um sie gekümmert hat. Doch dann findet Christine ein Tagebuch. Es ist in ihrer Handschrift geschrieben – und was darin steht, ist mehr als beunruhigend. Was ist wirklich mit ihr passiert? Wem kann sie trauen, wenn sie sich nicht einmal auf sich selbst verlassen kann? »Schlicht und einfach der beste erste Thriller, den ich jemals gelesen habe.« Tess Gerritsen. »Ein tief verstörender Thriller, der die beunruhigende Frage stellt: Was bleibt, wenn du dich selbst verlierst?« Val McDermid Autor: Von Null auf Welterfolg: S. J. Watson wurde gleich mit seinem ersten Thriller weltweit bekannt. Der Londoner Autor wurde in den Midlands geboren, hat viele Jahre für den britischen Gesundheitsdienst gearbeitet und an der Faber Academy kreatives Schreiben studiert. Sein Debüt ›Ich. Darf. Nicht. Schlafen.‹ erschien in über 40 Ländern und wurde mit Nicole Kidman und Colin Firth fürs Kino verfilmt. Auch Watsons zweiter Thriller ›Tu es. Tu es nicht.‹ ist ein internationaler Bestseller. Meine Meinung: Mit Ich.darf.nicht.schlafen wachen wir jeden Tag erneut mit Christine auf und lernen sie jeden Tag aufs neue kennen. Nach einen Unfall hat Christine ihr Gedächtnis verloren und vergisst über Nacht alles was sie am Tage erlebt hat. Jeden Morgen wacht sie neben einen Mann auf und weiss nicht wer er ist noch wie sie zu ihm ins Bett kam. Das gleiche Ritual jeden Morgen. Im Bad hängen Bilder um den Spiegel, das sie und dem Mann, ihren Mann Ben, zeigt. Er erklärt ihr jeden Morgen aufs neue wer sie ist und wer er ist, auch die Frage was mit ihr passierte. Christine befindet sich, ohne das Wissen ihres Mannes, in Therapie. Er will ihr helfen ihre Erinnerungen zurück zu erlangen und auch das sie sich Dinge wieder merken kann. Sie solle ein Tagebuch führen und immer notieren was sie den Tag über gemacht und erlebt hat. Jeden Morgen nach dem Ben das Haus verlassen hat, ruft der Therapeut sie an und erinnert sie an das Tagebuch auch wo sie es findet. Mit jeden weiteren Tag erfährt Christine immer mehr über sich. Und immer mehr gerät sie ins wanken wem sie denn noch glauben kann. Jeden Morgen liest sie mit öffnen des Tagebuches: „Traue Ben nicht!“ Was es damit auf sich hat erfährt man im Laufe des Buches. Zum Ende hin löst sich alles auf. Auch ob Christine weiterhin in ihrem täglichen Wahnsinn leben muss wird gelöst. Ich stelle mir das grausam vor. Jeden Morgen aufzuwachen und nicht zu wissen wo man ist und wer der Mann ist der neben einem liegt. Und dann noch festzustellen das man bereits 20 Jahre älter ist als man denkt. Mir hat das Buch recht gut gefallen. Der Schreibstil war einfach zu lesen. Ich.darf.nicht.schlafen beginnt mit dem aktuellen Tag und geht dann kurze Zeit in die Tagebucheinträge über. Das Ende ist wieder zur aktuellen Zeit hin erfasst. Es wurde immer wieder Spannung aufgebaut, die zwischendurch aber auch mal wieder etwas weniger wurde. Dennoch hatte ich angenehme Lesestunden.

LizaRezension von Liza

Der Klappentext machte mich neugierig auf das Buch. Auch nachdem ich begann, hielt sich mein Interesse, denn die Handlung beginnt mit einer Szene, die man vielleicht aus dem Privatleben (sofern man denn ein wildes Privatleben hat) oder aus diversen Hollywood-Filmen kennt. Eine Frau wacht in einem scheinbar fremden Schlafzimmer auf und ist verwirrt. Wo ist sie? Wie ist sie dahin gekommen? Super Einstieg, denn du bist beim Lesen mit dem Wissen auf dem gleichen Wissensstand wie die Protagonistin selbst. Und das macht die Spannung, meiner Meinung nach, so viel greifbarer, denn du lechzt genauso nach Aufklärung wie sie selbst. Denn in dem Moment bist du ja schließlich auch sie. Ebenso die Verwirrung als sie die Wahrheit über sich erfährt, ist deutlich greifbar. Ihre Emotionen blieben auch im weiteren Verlauf des Buches spürbar. Es ist eine wahre Flut von Emotionen, was vollkommen nachvollziehbar ist, wenn man bedenkt, dass sie jeden Tag alles neu erlebt. Allerdings blieben die Spannungselemente, auf die ich gehofft habe, zum größten Teil aus und kamen eher am Ende vor. Der Inhalt bis zum Ende zieht sich teilweise sehr stark in die Länge. Die Auflösung des Buches war dann aber doch sehr unerwartet und spannend. Auf die Erklärung wäre ich nie gekommen. Das Ende hat mir also sehr gut gefallen. Mehr Spannungselemente und es wäre ein sehr gutes Buch! So wie es jetzt ist, ist es ganz gut.

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