3.8

Das Alphabethaus: Roman

von Jussi Adler-Olsen

Format:Softcover

Der Absturz zweier britischer Piloten hinter den feindlichen Linien …Ein Krankenhaus im Breisgau, in dem psychisch Kranke als Versuchskaninchen für Psychopharmaka dienen …Die dramatische Suche eines Mannes nach seinem Freund, den er dreißig Jahre zuvor im Stich gelassen hat …»Eine unfassbare Geschichte: die Schrecken des Krieges und das Schicksal psychisch zutiefst beschädigter Patienten einer Nervenheilanstalt auf der einen Seite, die Freundschaft zweier englischer Piloten und die Suche nach einem Verschwundenen auf der anderen, gehört zum Besten, was Jussi Adler-Olsen je geschrieben hat. Wie er das groteske Elend der Patienten einer Nervenklinik als Folge des Krieges schildert, ist anrührend und beklemmend zugleich. Man liest das Buch mit allen Sinnen.« Ingrid Brekke in 'Aftenposten'---http://www.dtv.de/buecher/das_alphabe...

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Softcover
Erschienen an: 2013-08-01

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.8(14 ratings)
ZoryaRezension von Zorya

Das Alphabethaus war für mich von Anfang bis Ende spannend. Die Geschichte hat mich durchgehend gefesselt und nicht mehr losgelassen. Obwohl es einige Jahre her ist, dass ich das Buch gelesen habe, ist es mir stark in Erinnerung geblieben – ein gutes Zeichen für einen Thriller. Die Atmosphäre ist dicht, die Handlung beklemmend und konsequent aufgebaut. Genau diese nachhaltige Wirkung macht das Buch für mich besonders. Ein spannender Roman, der zeigt, wie sehr Adler-Olsen den Leser packen kann. Klare Leseempfehlung.

LizaRezension von Liza

Adler-Olsen wurde mir mehrfach und ausdrücklich von einer Freundin empfohlen. (Hallo an dieser Stelle an Anja!) Nachdem ich dieses Buch dann auch noch im Büchertauschregal fand, dachte ich, dass ich auch direkt mit seinem Debütwerk, welches sehr viel gelobt wird und wurde, beginne. Der Anfang ist vielversprechend. Direkt zu Beginn steckt man in einer düsteren Atmosphäre, das Kriegsgeschehen ist unmittelbar spürbar, allerdings war der Lesefluss anfangs etwas holprig. Die ganzen mir unbekannten Kriegsbegriffe erschwerten mir etwas das Lesen, aber das lässt mit der Zeit nach, weil auch die Kriegsbegriffe abnehmen. Es bleibt einem gar nichts anderes übrig, als von der Stimmung gefangen genommen zu werden und weiterzulesen, da die Spannung im Kriegsgeschehen immer weiter steigt und der Lesefluss auch flüssiger wird. Bewundernswert ist, dass Adler-Olsen sehr viel Zeit und Aufwand in die Recherche gesteckt hat. Allein der erste Teil des Buches mit dem Handlungsort des Lazaretts ist so wahnsinnig gut durchdacht, detailliert beschrieben und real. Der Wechsel der Sichtweisen der einzelnen Charaktere ist interessant, sehr gut gestaltet und wirkt keineswegs erzwungen. Allerdings war ich ab und zu verwirrt, wer jetzt genau wer ist. Schade fand ich, dass das Buch in der Mitte in 2 Teile geteilt wird und dadurch ein so großer Bruch durch den großen Zeitsprung entsteht. Man landet in einer komplett anderen Handlung. Es gab auch einige Unstimmigkeiten zum Ende des 1. Teils. <spoiler>Wie konnten diese Menschen so miteinander kämpfen, nachdem sie die ganze Zeit im Lazarett lagen? Und wie konnten zwei Personen fliehen ohne jegliche Erwähnung seitens des Autors, wie das zustande gekommen ist, obwohl die Flucht nahezu unmöglich war?? Flucht 1 war schon unrealistisch. Wie sollen da zwei Personen einfach so fliehen? Konnte ich dem Autor leider nicht abkaufen.</spoiler> Der zweite Teil hat sich teilweise extrem in die Länge gezogen durch unnötige Ausschweifungen, weil gefühlt das ganze Adrenalin des Autors in Teil 1 fließt und für den Anfang von Teil 2 nichts übrig bleibt. Auch den psychologischen Aspekt am Ende mit den tiefgründigen Fragen fand ich ziemlich cool. <spoiler>Besonders die Frage: Kann man durch ausreichend langes und intensives Simulieren tatsächlich krank werden? Sehr interessant!</spoiler> Es hat (fast) alles bis ins kleinste Detail gestimmt. Mit dem Ende des Romans bin ich auch ganz zufrieden. Anders als erwartet, aber doch gut. Man hat gemerkt, dass manche Charaktere eine Entwicklung mitgemacht haben, was ich als sehr schön empfand.

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