GOTT
von Ferdinand Schirach
Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Mediziner, Juristen, Pfarrer, Ethiker, Politiker und Teile der Gesellschaft zweifeln, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall.Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Und wie schon in seinem ersten Drama »Terror« müssen wir am Ende selbst ein Urteil fällen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?Ergänzt wird der Band um Essays von drei namhaften Wissenschaftlern, die das Thema der ärztlichen Suizidbegleitung aus medizinethischer, juristischer und theologisch-philosophischer Perspektive beleuchten.
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GOTT
von Ferdinand Schirach
Richard Gärtner, 78, ein körperlich und geistig gesunder Mann, will seit dem Tod seiner Frau nicht mehr weiterleben. Er verlangt nach einem Medikament, das ihn tötet. Mediziner, Juristen, Pfarrer, Ethiker, Politiker und Teile der Gesellschaft zweifeln, ob Ärzte ihm bei seinem Suizid helfen dürfen. Die Ethikkommission diskutiert den Fall.Ferdinand von Schirach verhandelt in seinem neuen Theaterstück das Sterben des Menschen. Und wie schon in seinem ersten Drama »Terror« müssen wir am Ende selbst ein Urteil fällen. Wem gehört unser Leben? Wer entscheidet über unseren Tod? Wer sind wir? Und wer wollen wir sein?Ergänzt wird der Band um Essays von drei namhaften Wissenschaftlern, die das Thema der ärztlichen Suizidbegleitung aus medizinethischer, juristischer und theologisch-philosophischer Perspektive beleuchten.
Aktuelle Rezensionen(4)
Das Thema is ein wichtiges, insbesondere die Frage nach der wesentlichsten Freiheit, die wir haben sollten und verteidigen müssten und, wie es scheint, vor einer interessanten Gruppe an Menschen und Institutionen rechtfertigen müssen. Man kann hier viel dazu lernen, was rechtliche Inhalte angeht, und natürlich moralische Argumente für jede Meinung, die man sich bilden möchte, finden. Ich hielt es für angenehm erfrischend, dass der Autor den moralischen Weg nicht vormalte, sondern jedem Leser individuell erlaubt, auf seinen ganz eigenen Schluss zu kommen.
Ein Buch das einen wirklich sehr nachdenklich stimmt und mich sehr hin-und hergerissen hat. Ein heikles Thema bei dem sich hoffentlich in naher Zukunft noch einiges tun wird.
5/5 keine Rede... Mich hat noch nie ein Buch auf solch einem Level psychisch belastet, dass ich nicht anders konnte, als mir den Kopf darüber zu zerbrechen. Es war wie eine unausgesprochene Pflicht, dieses Meisterwerk nicht nur zu lesen, sondern es zu verstehen, mir eine Meinung zu bilden und es mit meinen Mitmenschen zu teilen. Diese regelrechte Aufforderung hat mich hinterfragen lassen. Ich habe mich nicht nur mit mir selbst auseinander gesetzt, sondern auch mit meinen Mitmenschen gesprochen. Meinerseits war Suizidhilfe nie ein großes Thema, jedoch die Meinung meiner Mitmenschen zu erfahren und dessen Argumente nachvollziehen zu dürfen war ein wahres Vergnügen. Die Gier danach mich über dieses Thema und die von Schirach aufgebrachten Argumente auszutauschen ist von Seite zu Seite gewachsen. Jede Zeile war mit Emotionen verbunden. Der klargewordenen Ernst hat mein Gehirn zum Arbeiten gebracht. Nich nur meine Gedanken ließen die Argumente widerwillig im Alltag aufglühen, sondern auch in meinen Träumen spiegelte sich die Aufmerksamkeit, welche ich dem Thema widmete wieder. Schirachs Ausdrucksweise ist klar und rein. Man versteht. Alles. Er spricht dich an. Nicht nur dein lesendes Ich. Nein, auch deine Seele, deinen Körper und dein Leben. Er erreicht einen in jegliche Hinsicht und hat es geschafft mich zum Hinterfragen zu bringen. Das habe ich noch nie erlebt. Danke dafür Schirach.
interessante Thematik, relevant, informativ