3.9

Eine ganz andere Geschichte

von Håkan Nesser

Format:Hardcover

Ein toter Jogger und ein brutaler Mörder, der Barbarotti anonyme Briefe schreibt.Die Bretagne im Sommer: Ein paar schwedische Touristen verbringen im Finistère ein paar vergnügte Urlaubswochen. Es ist eine zusammengewürfelte Gesellschaft: zwei Paare und zwei Einzelkämpfer, alles in allem sechs Leute, die freizeitbedingt miteinander Freundschaft schließen. Sie baden, sie essen, sie machen Ausflüge und flirten ein wenig über die Ehegrenzen hinweg. Und als die Ferien vorbei sind, trennen sich ihre Wege, wie das ja oft der Fall ist. Übrig bleiben ein paar vereinzelte Fotos, womöglich ein Gruppenbild, das ein oder andere Aquarell – und ein anonymes Tagebuch, das ihre Eskapaden schildert, wie sich später herausstellen wird, als die Tragödie bereits ihren Lauf genommen hat. Denn fünf Jahre später beginnt jemand, sie zu töten, einen nach dem anderen, wobei die Morde Gunnar Barbarotti, Inspektor in Kymlinge, jeweils zuvor brieflich angekündigt werden. Der Fall erregt große Aufmerksamkeit in den Medien, die Polizei steht naturgemäß unter Druck. Der Mörder indes spielt Katz und Maus mit den Ermittlern – und erscheint unbegreiflicher und unberechenbarer als je zuvor. Was ist damals in der Bretagne wirklich passiert? Und warum bekommt ausgerechnet Inspektor Barbarotti die Briefe?Im zweiten Buch um Gunnar Barbarotti, „Eine ganz andere Geschichte”, begegnen wir erneut dem geläuterten Zweifler und Gott herausfordernden Mann, den wir bereits im Kriminalroman „Mensch ohne Hund” kennengelernt haben. Seine Berufskarriere erscheint ihm immer dubioser, während sein Privatleben plötzlich völlig neue Perspektiven aufweist.

Mystery, Thriller, Horror & Crime
602 SeitenHardcover
Erschienen an: 2008

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.9(5 ratings)
PatriciaRezension von Patricia

Da kämpft man sich durch 600 Seiten, in denen ein unsympathischer Hauptcharakter seine Träume beschreibt und Ewigkeiten gar nichts Relevantes passiert, um dann am Ende keine vollständige Aufklärung zu bekommen? Zwischendurch wollte ich das Buch wirklich nicht mehr weg legen, hätte ich aber besser machen sollen. Ich habe am Ende mehr Fragen als während dem Lesen. Völlig unbefriedigendes Ende.

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