Eine Frage der Moral
von Anatol Stefanowitsch
„Gerechte Sprache allein schafft noch keine gerechte Welt. Aber indem wir sie verwenden, zeigen wir, dass wir eine gerechte Welt überhaupt wollen." „Sprachpolizei", „Moralapostel", „Gendergaga" - warum erhitzen sich die Gemüter so an Bemühungen, Sprache gerecht zu gestalten? Warum protestieren Menschen gegen die Bekämpfung von sexistischem und rassistischem Sprachgebrauch? In seiner aktualisierten und erweiterten Neuauflage zeigt der Sprachwissenschaftler und Publizist Anatol Stefanowitsch, wie die Debatte in den letzten Jahren auch politisch an Schärfe gewonnen hat und was jetzt zu tun ist.
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Eine Frage der Moral
von Anatol Stefanowitsch
„Gerechte Sprache allein schafft noch keine gerechte Welt. Aber indem wir sie verwenden, zeigen wir, dass wir eine gerechte Welt überhaupt wollen." „Sprachpolizei", „Moralapostel", „Gendergaga" - warum erhitzen sich die Gemüter so an Bemühungen, Sprache gerecht zu gestalten? Warum protestieren Menschen gegen die Bekämpfung von sexistischem und rassistischem Sprachgebrauch? In seiner aktualisierten und erweiterten Neuauflage zeigt der Sprachwissenschaftler und Publizist Anatol Stefanowitsch, wie die Debatte in den letzten Jahren auch politisch an Schärfe gewonnen hat und was jetzt zu tun ist.
Aktuelle Rezensionen(1)
Ich denke, ich war genau die richtige Leserin für dieses Buch. Denn bis auf die Tatsache, dass ich eine Frau bin, biete ich keine Angriffsfläche für diskriminierende und/oder herabwürdigende Ausdrücke. Und das macht mich im Umgang mit der deutschen Sprache bzw. in ihrer Wahrnehmung wohl auch irgendwie lax. Ich halte mich schon für einen Menschen, der sehr darauf achtet, wie er sich ausdrückt, aber ich nutze auch völlig selbstverständlich bei vielen Wörtern die männliche Form. Also z. B. "die Radfahrer" und fühle mich bei solchen Formulierungen auch immer mit angesprochen - und das ohne das kleinste Wimpernzucken. Aber - und das ist auch schon ein wichtiger Punkt in dieser Streitschrift - nur weil mich das nicht stört, muss das ja nicht für alle gelten. Ich kann aus meinem entspannten Umgang damit nicht auf andere schließen. Ansonsten geht es bei Stefanowitsch grob zusammengefasst um "Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu". Eine Schrift, die sensibilisiert, von der ich mir aber auch ein wenig mehr erhofft hatte. Was genau, kann ich nicht in Worte fassen. Wer hat es auch gelesen und mag mir von den eigenen Eindrücken berichten? #anatolstefanowitsch #einefragedermoral #warumwirpolitischkorrektesprachebrauchen #duden #dudenverlag #politicalcorrectness #gender #sprachpolizei #sprachwissenschaften #whatiread #whatiread2020 #booksofinstagram #bookstagram #bücher #lesen #ausgelesen