Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht. Auch versteht sie nicht, warum ihr Bruder nach Kriegsbeginn in Moskau geblieben ist, doch steckt Konstantin bis zum Hals in Schwierigkeiten, an denen sein Patenonkel nicht unschuldig ist, ein Oligarch mit transhumanistischen Ambitionen, der auch Lada in Bedrängnis bringt. Sprachgewaltig, lustvoll und berauschend. Eine Wunderkammer und ein Höllenritt.
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Die Zikade entschlüpft ihrer goldglänzenden Hülle
von Valeria Gordeev
Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht. Auch versteht sie nicht, warum ihr Bruder nach Kriegsbeginn in Moskau geblieben ist, doch steckt Konstantin bis zum Hals in Schwierigkeiten, an denen sein Patenonkel nicht unschuldig ist, ein Oligarch mit transhumanistischen Ambitionen, der auch Lada in Bedrängnis bringt. Sprachgewaltig, lustvoll und berauschend. Eine Wunderkammer und ein Höllenritt.
Aktuelle Rezensionen(1)
Dieses Buch zu beschreiben fällt mir schwer. Es ist extrem anspruchsvoll. Ich habe einige Seiten gebraucht, um uberhaupt einen Zugang zu diesem Werk zu finden. Ein Debüt mit über 600 Seiten sieht man nun auch nicht so häufig. Es zeichnet sich insbesondere durch die extrem exakte Sprache aus. Beschreibungen auch kleinster Begebenheiten ziehen sich häufig über mehrere Seiten. Das ist beeindruckend aber auch anstrengend. Die ersten 200 bis 250 passiert auch auf der Plot Ebene nicht viel. Dann dreht der Roman aber völlig ab. Ab diesem Punkt hatte ich auch großen Spaß. Die vielen verschiedenen Erzählstränge fangen dann an Zusammenhänge aufzuweisen. Das Buch ist sehr selbstreferenziell geschrieben. Daher kann man es auch nicht einfach so weglesen. Sonst findet man sich irgendwann nicht mehr zu Recht. Insgesamt eine anstrengende aber lohnende Lektüre, die mich insbesondere sprachlich überzeugt hat. Wer ein nachvollziehbare Geschichte und vor allem ein oder auch mehrere Enden braucht, dem sei nicht zu diesem Buch geraten.