4.1

Die Sammlerin der verlorenen Wörter

von Pip Williams

Format:Hardcover

Oxford, Ende des 19. Jahrhunderts. Esme wächst in einer Welt der Wörter auf. Unter dem Schreibtisch ihres Vaters, der als Lexikograph am ersten Oxford English Dictionary arbeitet, liest sie neugierig heruntergefallene Papiere auf. Nach und nach erkennt sie, was die männlichen Gelehrten oft achtlos verwerfen und nicht in das Wörterbuch aufnehmen: Es sind allesamt Begriffe, die Frauen betreffen. Entschlossen legt Esme ihre eigene Sammlung an, will die Wörter festhalten, die fern der Universität wirklich gesprochen werden. Sie stürzt sich ins Leben, findet Verbündete, entdeckt die Liebe und beginnt für die Rechte der Frauen zu kämpfen.»Eine wunderschöne Erkundung der Geschichte und der Macht der Sprache. Dieser subversive Roman verwebt stimmungsvoll Liebe, Verlust und Literatur – für alle, die Wörter lieben und feiern.« Reese Witherspoon

Historical Fiction
Hardcover
Erschienen an: April 11, 2022

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Aktuelle Rezensionen(7)

4.1(27 ratings)
LesemausRezension von Lesemaus

Dieses Buch ist ein wunderschön geschriebener Einblick in das Leben von Frauen in Oxford zur Zeit des ersten Weltkriegs. Besonders gut gefallen haben mir die vielen Denkanstöße und Lebensweisheiten die die Figuren mit mir geteilt haben.

DiandraRezension von Diandra

Wörter sind unsere Werkzeuge für Wiederauferstehungen Meiner Meinung nach hat Pip Williams hier ein wirklich sehr gutes Buch geschrieben. Sie hat tolle Charaktere geschaffen und hat es geschafft, ihre funktionale Geschichte rund um Esme hervorragend in den historischen Kontext zu bringen. Man spürt die Verbundenheit, die Esme mit den Wörtern hat und ich habe es sehr gemacht, sie bei ihrem Leben zu begleiten. Auch emotional hat es mich vor allem zum Ende hin durchaus gepackt. Es gibt einige Hochs, aber auch einige Tiefs. Das macht das Buch für mich sehr authentisch.

NeleRezension von Nele

𝐖𝐢𝐞 𝐢𝐜𝐡 𝐳𝐮 𝐝𝐞𝐦 𝐁𝐮𝐜𝐡 𝐤𝐚𝐦: Ich habe dieses unglaublich schöne Cover entdeckt und war gleich in dieses Buch verliebt. 𝐈𝐧𝐡𝐚𝐥𝐭: Esme wächst im Skriptorium auf, von Außen ist es ein heruntergekommener Schuppen aber in den vier Wänden wird an dem ,,Oxford English Dictionary gearbeitet”. Ihr Vater der dort arbeitet erklärt ihr morgens wenn keiner da ist, was die unterschiedlichen Wörter zu bedeuten haben. Doch wenn alle anderen zur Arbeit erscheinen, muss Esme unter dem Schreibpult ihres Vaters bleiben und beobachtet die Männer bei der Arbeit. Immer mal wieder fallen die Belegzettel hinunter und Esme sammelt ihn ein. Als sie älter wird, merkt sie immer öfter, dass bestimmte Wörter nicht aufgenommen werden, weil sie nicht von der guten Gesellschaft, sondern von den Armen Menschen benutzt werden. 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐞 𝐌𝐞𝐢𝐧𝐮𝐧𝐠: In dem Buch waren viele Wörter, die ich nicht kannte aber durch den Bezug der hergestellt wurde, habe ich es mir vor meinem inneren Auge vorstellen können. Im mittleren Teil des Buch wurde vermehrt auf Frauenrechte aufmerksam gemacht und wie die Frauen dafür kämpfen mussten. Es hat mich emotional mitgenommen und zu Wissen, dass es trotzdem noch viele Jahre gedauert hat, bis Frauen überhaupt wählen durften fand ich schrecklich. Es hat mich daran erinnert, dass es nicht selbstverständlich ist, wie wir leben, sondern das viele Menschen dafür gekämpft haben. Der Schreibstil war flüssig und vor allem die Kindheit von Esme hat mich in ihren Bann gezogen. Ich kann das Buch wärmstens empfehlen, immerhin behandelt es viele wichtige Themen und zeigt auch den Entstehungsprozess des Englischen Wörterbuches. Und wie, die Wirtschaft durch den Ersten Weltkrieg eingeschränkt wurde…

Norali Rezension von Norali

Schöne Geschichte die viele wichtige Themen des 19. und 20. Jahrhunderts aufgreift. Zum Anfang fiel es mir schwer dabei zu bleiben, zur Mitte hin wurde es aber echt interessant und hat mich auch mitgerissen. Leider viele negative Entwicklungen, bei denen man während des Lesens hofft, das sie sich doch noch zum Guten wenden. Auch schön fand ich, das es auf vielen realen Personen basiert die in der echten Geschichte der Wörter viel mitgewirkt haben.

Kaja WolffRezension von Kaja Wolff

Sehr interessante Perspektive und toller Umgang mit Worten und Sprache. Schöne Idee, dass die Bedeutung von Worten so unterschiedlich sein kann - und doch so eine hohe Relevanz hat. Die Geschichte selber hat mich allerdings nicht sonderlich abgeholt. Eine eher negative Grundstimmung zieht sich durchs Buch und sowohl Ende als auch zwischen Teil sind eher deprimierend. Dazu kommt quasi keine Charakterentwicklung der Protagonistin. Aber alles in allem - kann man lesen.

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