Die Königin der Schatten - Verbannt
von Erika Johansen
Königin Kelsea, die sich nun in Gefangenschaft bei der roten Königin wiederfindet wird zunehmend von Visionen heimgesucht. Sie erkennt mehr und mehr die Ursprünge ihres Reiches Tearling. Vor Jahrhunderten hatten die geretteten Menschen, besonders der Anführer Tear, die Absicht, eine paradiesische Gemeinschaft zu errichten. Doch die menschliche Natur stand dem entgegen. Kelsea kann in der Vergangenheit, in der Gestalt von Katie, sehen, dass die Entwicklung des Landes immer abwärts geführt hat. Das wurde besonders ausgelöst durch den machtgierigen Row, der durch Magie unsterblich wurde. In der gegenwärtigen Welt ist er zu einem Monster mutiert und bedroht sowohl die Existenz der roten Königin als auch die Kelseas. Durch ihr Wissen über die Vergangenheit wird es Kelsea vielleicht gelingen, diese gegenwärtige Welt zu retten und zu befrieden. Der umfangreiche Abschlussband der Trilogie zeigt in dramatischen Szenen die Zerstörung der Reiche. Die Heldin Kelsea wirkt eher gebrochen und dadurch glaubwürdiger. Komplizierte Fantasy, die gut geschrieben ist, aber Durchhaltevermögen erfordert.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Die Königin der Schatten - Verbannt
von Erika Johansen
Königin Kelsea, die sich nun in Gefangenschaft bei der roten Königin wiederfindet wird zunehmend von Visionen heimgesucht. Sie erkennt mehr und mehr die Ursprünge ihres Reiches Tearling. Vor Jahrhunderten hatten die geretteten Menschen, besonders der Anführer Tear, die Absicht, eine paradiesische Gemeinschaft zu errichten. Doch die menschliche Natur stand dem entgegen. Kelsea kann in der Vergangenheit, in der Gestalt von Katie, sehen, dass die Entwicklung des Landes immer abwärts geführt hat. Das wurde besonders ausgelöst durch den machtgierigen Row, der durch Magie unsterblich wurde. In der gegenwärtigen Welt ist er zu einem Monster mutiert und bedroht sowohl die Existenz der roten Königin als auch die Kelseas. Durch ihr Wissen über die Vergangenheit wird es Kelsea vielleicht gelingen, diese gegenwärtige Welt zu retten und zu befrieden. Der umfangreiche Abschlussband der Trilogie zeigt in dramatischen Szenen die Zerstörung der Reiche. Die Heldin Kelsea wirkt eher gebrochen und dadurch glaubwürdiger. Komplizierte Fantasy, die gut geschrieben ist, aber Durchhaltevermögen erfordert.
Aktuelle Rezensionen(1)
Ich fand die gesamte Trilogie ziemlich gut und lesenswert. Dieser dritte Band ist ein würdiger Abschluss, auch wenn ich finde, das die Autorin es sich am Ende ein klein wenig einfach gemacht hat. Und es irgendwie kitschig wurde, was nicht so richtig zum Rest der Geschichte passte. Ansonsten hab ich aber eigentlich nicht viel zu meckern. Mir gefiel vor allem das man Kelseas Veränderungen wirklich mit erlebt. Man merkt nach und nach wie die Ereignisse und ihre Aufgaben sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie am Ende ist. Sie wird von einem passiven jungen Mädchen zu einer Frau, die selbst bestimmte Entscheidungen trifft. Die Verantwortung für ihre Handlungen übernimmt. "Verbannt" passt ehrlich gesagt als deutscher Titel nicht so wirklich. Es geht nicht um eine Verbannung, sondern um Kelseas Weg zurück nach Tearling um ihr Volk zu retten und das Königreich vor dem Untergang zu bewahren. Sie bleibt die eher sperrige Figur, die sie von Anfang an war. Aber es gefiel mir, das die Autorin die Handlung ganz auf sie fokussiert und weg geht von irgendwelchen romantischen Verwicklungen, die auch schon vorher nicht so ganz zur Geschichte gepasst hatten. Anderen Figuren hat sie meiner Meinung nach aber etwas zu wenig Raum gelassen. Der Fetch, den sie immer wieder so groß aufgebaut hat, kam wieder zu kurz. Schade, denn gerade seine Figur hatte meiner Meinung nach viel Potential. Das hat sie irgendwie verschwendet... Mir persönlich hat der Band aber insgesamt als Ende gut gefallen, wie gesagt, etwas weniger Pathos und Kitsch wäre besser gewesen. Alles in allem bin ich aber zufrieden und würde zumindest die Trilogie (es gibt nämlich noch ein Prequel, das ich aber ignorieren werde) jederzeit weiter empfehlen.