4.4

Der Wüstenplanet

von Frank Herbert

Format:Softcover

Set on the desert planet Arrakis, Dune is the story of the boy Paul Atreides, heir to a noble family tasked with ruling an inhospitable world where the only thing of value is the "spice" melange, a drug capable of extending life and enhancing consciousness. Coveted across the known universe, melange is a prize worth killing for...When House Atreides is betrayed, the destruction of Paul's family will set the boy on a journey toward a destiny greater than he could ever have imagined. And as he evolves into the mysterious man known as Muad'Dib, he will bring to fruition humankind's most ancient and unattainable dream.A stunning blend of adventure and mysticism, environmentalism and politics, Dune won the first Nebula Award, shared the Hugo Award, and formed the basis of what is undoubtedly the grandest epic in science fiction.

Science-Fiction & Fantasy
872 Seiten • Softcover
Erschienen an: October 17, 1906

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Aktuelle Rezensionen(10)

4.4(92 ratings)
Patrick JedamzikRezension von Patrick Jedamzik

Frank Herberts Der Wüstenplanet ist ein Klassiker der Science-Fiction-Literatur. Das Gewürz Spice ist für die Raumfahrt der Menschheit unverzichtbar und entsprechend wertvoll – doch es kommt nur auf einem einzigen Planeten vor: Arrakis. Dieser wird dem Haus Atreides zugesprochen, obwohl allen Beteiligten klar ist, dass dahinter weder Freundlichkeit noch hehre Absichten stecken. Schon bald greift das rivalisierende Haus Harkonnen mit Unterstützung von höchster Stelle an. Der junge Herzogssohn Paul muss in die Wüste fliehen und entdeckt dort seine vermeintlich vorherbestimmte Rolle. So lässt sich die Ausgangslage wohl für diejenigen zusammenfassen, die den Stoff noch nicht aus einer der Verfilmungen kennen – zuletzt aus Denis Villeneuves großem Zweiteiler. Ich habe das Buch nach einigen Jahren wieder zur Hand genommen und dabei gemerkt, wie positiv sich meine Lese-Challenge auswirkt: Ich lese konzentrierter und stringenter und weiß Bücher dadurch noch einmal anders zu schätzen. Der Wüstenplanet ist weitaus besser, als ich ihn in Erinnerung hatte – auch wenn ich bei dieser erneuten Lektüre nur ungefähr die letzten zwei Drittel gelesen habe. Gerade der lange Abschnitt in der Wüste, den ich vorher für den möglicherweise langweiligsten Teil gehalten hatte, hat mich massiv abgeholt. Obwohl ich die Geschichte aus zwei Verfilmungen bereits ziemlich gut kenne, funktioniert der Roman noch immer hervorragend. Die Kultur der Fremen, die politischen und religiösen Konflikte des Imperiums und die erstaunlich komplexe Welt entfalten eine enorme Wirkung, obwohl die Handlung räumlich fast vollständig auf einen einzigen Planeten konzentriert bleibt. Absolute Leseempfehlung.

AnnaRezension von Anna

Eigentlich wollte ich "Dune" schon lesen, bevor der zweite Film von Denis Villeneuve erschien. Turns out: das hat nicht funktioniert. Also in diesem Jahr der Versuch, endlich mit diesem Sci-Fi Abenteuer zu starten. Die Familie Atreides bezieht den Wüstenplanet Arrakis. Vom Imperator geschickt, soll Herzog Leto den lebensfeindlichen Planeten verwalten. Der Planet ist sehr begehrt, auch wenn man kaum überleben kann. Dort wird das sagenumwobene Gewürz abgebaut. Eine Droge, die nicht nur lebensverändernde Wirkung hat, sondern den Menschen auch die Gabe verleiht, in die Zukunft zu sehen. Als Leto und seine Armee in einen tödlichen Hinterhalt geraten, flieht sein Sohn Paul mit seiner Mutter in die Wüste und taucht bei den dort lebenden Ureinwohnern, den Fremen, unter. Und versammelt die Wüstenbewohner, um Rache zu nehmen. Dieses Buch ist jedoch viel mehr als ein spannungsgeladener Thriller. Alles ist philosophisch, ausführlich, religiös. Es wird über Klima gesprochen, das Nutzen und die Wichtigkeit von Wasser. Es geht um Fanatismus und wie dieser ausgelöst wird. Es geht um höhere Ziele, denen das "kleine" Volk dienen muss ohne zu wissen, worum es eigentlich geht. Es geht um Intrigen in Intrigen, um Machtspiele. Aber auch um die Hoffnung. Die Hoffnung auf eine bessere Welt. Auf eine bessere und gerechtere Zukunft. Denn dafür soll Paul stehen. Er bringt die Hoffnung, den Mut und vor allem den Kampfgeist zu den Fremen. Aber er löst auch Fanatismus bei ihnen aus. Paul wird blind gefolgt. Was er tut und sagt wird ausgeführt. Niemand hinterfragt. Niemand zweifelt. Er hat die Macht. "Dune" ist sehr viel. Ein Werk, das man nicht einfach so wegliest. Man muss darüber nachdenken, sich darauf einlassen und es wohl auch etwas sacken lassen. Die Spannung ist da, aber erst ganz am Ende passiert tatsächlich etwas. Um ehrlich zu sein, hätte vieles nicht unbedingt in der Geschichte drin sein müssen, um daraus ein gutes Buch zu machen. Aber ich verstehe auch, wieso es so ausführlich sein musste. Ich bin etwas Zwiegespalten. Ich hatte sehr viel Spaß. Das Buch hat mich unterhalten und herausgefordert. Aber es war auch recht anstrengend. Ich bin noch unsicher, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.

ThorbenRezension von Thorben

Frank Herbert schreibt mit dem Wüstenplaneten ein Zukunftsepos, das sich wenig mit Science-Fiction beschäftigt und dafür poetisch mit Politik, Religion und Worldbuilding. Nach einem relativ trockenen und zähen Start nimmt das Buch förmlich Fahrt auf, starker "Competence-Porn", wobei neben dem Protagonisten mitunter viele Figuren wie eine Mary-Sue wirken, was die ganze Dynamik wieder interessant macht. Definitiv eine Herausforderung, die den Zeitaufwand und aufmerksames Lesen deutlich belohnt.

MajaRezension von Maja

Habe mich nach dem ersten Film herangetraut und wow! Es war nicht immer leicht zu lesen, aber Dune wurde schnell eine meiner liebsten fiktiven Welten.

Le GertRezension von Le Gert

Eine fantastische Welt. Drank Herbert hat bereits in den 60igern eine Zulunft der Menschheit beschrieben, die Maschinen und vor allem künstliche Intelligenz hinter sich gelassen hat und auf einer fremden Welt das Spice entdeckt, was für die Zivilisation unentbehrlich ist. Die Geschichte um den jungen Paul Adreides wie er sich auf dieser Welt zurecht finden muss ist absolut packend.

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