Der Trailer
von Linus Geschke
Dunkel, spannend und meisterhaft konstruiert – der packende Auftakt der neuen Thriller-Trilogie von SPIEGEL-Bestsellerautor Linus Geschke!
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Der Trailer
von Linus Geschke
Dunkel, spannend und meisterhaft konstruiert – der packende Auftakt der neuen Thriller-Trilogie von SPIEGEL-Bestsellerautor Linus Geschke!
Aktuelle Rezensionen(22)
Misogynie, Victim Blaming und Patriachat-Mindset - nur das Nachwort rettet das Buch vor einer 1-Sterne Bewertung Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Es stimmt einfach so vieles nicht mit diesem Buch. Fangen wir mit den Eckpfeilern an. Der Spannungsbogen war für mich nicht gut. Es dauerte mehr als die Hälfte des Buches bevor sich bei mir so etwas ähnliches wie Spannung ansatzweise aufbaute. Es gab keinen Twist, der mich so wirklich vom Hocker riss. Ich lese nun wirklich seltener Krimis & Thriller und vielleicht bin ich mit einer falschen Erwartung rangegangen. Immerhin wird das Buch auch hochgelobt, weil es so spannend sei… welche ich aber bis zum Schluss nicht wirklich nachempfand. Bis auf die zeitlichen Rückblicke aus Sicht des Opfers fehlt häufig jeder zeitliche Zusammenhang. Gerade, da man in mehrere Perspektiven schlüpft, ist nicht immer klar, ob dieses oder jenes Ereignis sich bereits zugetragen hat oder parallel gerade passiert bzw. noch passieren wird. Ich schiebe es auf meine begrenzte Erfahrung mit Krimis & Thrillern, dass ich erst bei ca. 75% den Täter erraten habe und inständig hoffte, ich läge falsch. Leider kam bei ca. 88% dann die Bestätigung. Und mir kam die Galle hoch. Das Buch ist voll mit Misogynie, Victim Blaming und verbreitet Patriachat-Mindsets - zumindest der Misogynie scheint sich der Autor bewusst zu sein und auch bewusst als Stilmittel einzusetzen - sofern man dem Nachwort glauben schenken darf. Ehrlicherweise traue ich dem Nachwort nicht und bin hin- und hergerissen, ob es nicht doch nur eine aufgesetzte Entschuldigung ist, um Feministen etc. die Argumentationsgrundlage zu nehmen. Ich halte es jedenfalls für sehr kritisch, wenn sich seine anscheinende Überzeugung null im Werk selbst wiederfinden lässt - viel zu wenige (mich eingeschlossen) lesen Nachwörter und Danksagungen! Da „Der Trailer“ das erste (und womöglich auch letzte) Buch von Linus Geschke ist, welches ich gelesen habe, ich seine Gesinnung und Überzeugungen nicht im Detail kenne, so möchte ich ihm mal glauben, dass er es genau so meint wie er es im Nachwort schreibt. ‼️Ich gehe im folgenden stückweise auch auf spätere Handlungen ein ohne sie zu konkret zu benennen. Ich muss sie jedoch anführen, um aufzuzeigen warum ich welche Probleme damit habe - wer sich unsicher ist, mit potenziellen Spoilern umgehen zu können, sollte vielleicht nicht weiterlesen.‼️ Der Charakter der Kommissarin Frieda Stahnke erscheint mir ein Ablenkungsmanöver zu sein. Als wolle man sich dem Trend anschließen und eine starke weibliche Protagonistin schaffen, um vielleicht sogar eine Art Frauenquote einzuführen; sonst sehe ich keinen anderen Mehrwert in ihr und sie hätte genauso gut jeder x-beliebige männliche Kommissar sein können. Frieda wird gleich zu Beginn suspendiert, wird aber von einem männlichen Kollegen „gerettet“ und die Anklage ihr gegenüber wird fallen gelassen. Damit sie aber nicht 100% als damsel in distress abgestempelt werden kann, darf sie sich immerhin während ihrer Suspendierung alleine durchkämpfen - ihr wird natürlich häufig in Erinnerung gerufen, den Kopf unten zu halten. Ja, wow. Dann haben wir da noch den Barbesitzer und vorbestraften Sexualstraftäter Wout Meertens. Er wird nie als Sexualstraftäter bezeichnet, da er nie handgreiflich wurde, aber Stalking und Spannen ist und bleibt zurecht ein Sexualdelikt. Diesem von Hause aus widerwärtigen Charakter wollte man wohl im Rahmen von Vielschichtigkeit eine sympathische Seite geben, sodass er stellenweise als großer und freundlicher Teddybär beschrieben wird. Tatsächlich ist er ein kontrollsüchtiger Narzisst, der aus jeder Situation skrupellos seine Vorteile schlägt und dabei bloß einfach nicht die Grenze der physischen Gewalt überschreitet - letzteres ist natürlich positiv gemeint. Trotzdem ist es bezeichnend, dass es ihm vorgesagt werden muss, sich bei seinem Lebensretter zu bedanken, weil er von alleine nicht auf die Idee kommt. Widerwärtiger Charakter as f*ck. Und dann der tragische Charakter der Lisa Martin, unser Opfer - ich will nun wirklich nicht zu exzessiv spoilern, deswegen beschränke ich mich so allgemein wie möglich: was mit ihr passiert, ist auf so viele Arten falsch, dass mir übel wird. Ein Vergewaltigungsopfer, das im Nachgang noch so viel Victim Blaming erfährt, dass einem die Spucke wegbleibt - aufgesetzt vom Autor. Und nein, es endet nicht mit einem Klassiker wie „Selbstschuld bei ihrem Aufzug und Verhalten“. Auch hier schlägt es wieder voll zu: Warum muss das Opfer eine junge und hübsche Frau sein? Warum hätte es nicht ein männliches Opfer sein können? Geschke nutzt bewusst oder unbewusst sterilisierte Motive, welche nur standardisiertes Gedankengut verstärkt ala „Als Frau, insbesondere wenn sie jung und hübsch ist, ist es gefährlich allein zu reisen und/oder allein nachts unterwegs zu sein“. Hurra, nicht.
Ein guter Thriller! Spannend und mit einem Twist, den ich nicht habe kommen sehen 🫣Freue mich schon auf Teil 2!
Guter Thriller, wenn auch nicht mit hohem Spannungsbogen oder vielen Plottwists. Man wird gut unterhalten, alle Figuren werden gutund überzeugend dargestellt. Die Story nimmt erst mit den letzten Kapiteln eine unerwartete Wende, wo vorher so gar nichts darauf hingedeutet hat. So wirklich gut finde ich das bei einem Thriller nicht, wenn das überraschene Ende so plötzlich kommt und dann auf die letzten Kapitel gequetscht wird. Bei einem Thriller erwarte ich Plottwists immer wieder mal während der ganzen Geschichte. Das bleibt hier aus. Trotz allem ist die Story gut genug erzählt das man wissen möchte wie es weiter geht. Und ich werde die Fortsetzung sicher auch lesen. Dennoch finde ich das das Buch eher als Krimi durch geht und nicht als Thriller.
Was für ein tolles Buch. Fesselnd und mit dem Ende rechnet man nicht. Absolut empfehlenswert!
Ich fand das Buch von der ersten bis zur letzten Minute richtig spannend. Ich freu mich auf den zweiten Teil.