4.3

Das Sternbild des Alchemisten

von Katja Segin

Format:Softcover

Diebin Leia soll in eine unheimliche Villa eindringen und ganz bestimmte Unterlagen wiederbeschaffen. Zunächst ein Auftrag wie jeder andere. Doch dann findet sie in einem versteckten Raum ein mysteriöses Gemälde aus dem achtzehnten Jahrhundert. Und darauf ist der Hausherr selbst abgebildet, wie sie verstört feststellt, als dieser sie um ein Haar schnappt. Wie ist es möglich, dass er um kein Jahr gealtert ist? Beim Sichten der Beute entdeckt Leia ein uraltes Tagebuch, das Licht ins Dunkel bringen könnte. Es stammt vom Grafen de Saint Germain, ein bekannter Alchemist, der das Geheimnis der ewigen Jugend ergründet haben soll. Leias Neugierde ist geweckt, denn dieses Geheimnis könnte ihr dabei helfen, die Krankheit aufzuhalten, die ihren Körper in naher Zukunft zu zerstören droht. Kurzerhand behält sie das Tagebuch und wird dadurch zur Gejagten. Denn die Sache, in die sie da hineingeraten ist, ist viel bedeutsamer, als sie es sich jemals hätte vorstellen können – und wird nicht nur ihr Können auf die Probe stellen, sondern auch alles, woran sie je geglaubt hat.

Science Fiction & Fantasy
Softcover
Erschienen an: April 26, 2024

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.3(6 ratings)
feder_magieRezension von feder_magie

Katja vereint die Mystik des Universums mit der, der (Kunst)Wissenschaft und hat mich damit nicht nur überrascht, sondern auch mitten ins Schwarze getroffen. Leia verdient sich als Diebin ein paar Brötchen, doch der Auftrag geht schief und sie wird mit dem Geheimnis der ewigen Jugend konfrontiert. Leia selbst leidet an einer neurodegenativen Erkrankung, an der sie sterben wird. Genau dieses Geheimnis könnte ihr Schlüssel zum Leben sein. Weniger Fantasy als erwartet, dafür aber sehr packende Action ab der ersten Seite. Man merkt, dass Katja auch Krimis schreibt, denn die vielen Mystery Elemente und Leias Weg zu des Rätsels Lösung sind einfach in Perfektion niedergeschrieben. Es gibt auch eine kleine Lovestory, nicht vordergründig, aber sehr abrundend und passend zum Buch. Dass Leia mit ihrer chronischen Erkrankung mal eine Protagonistin ist, die ein wirklich ernstes und schlimmes Schicksal erleiden wird, hat mir besonders gut gefallen. Jeder Mensch kann plötzlich und grundlos schwer erkranken und trotzdem sind wir Teil der Gesellschaft und haben einen Lebenswillen, den niemand zu untergraben hat. Während viele Ideen kreativ und fiktiv ins Buch einfließen, ist der Graf von Saint Germain tatsächlich eine historisch bekannte Figur. Der Unsterblichkeitsmythos rund um ihn ist wahr und er ist in Esoterik Kreisen sehr bekannt. Ein sehr faszinierender Mensch, der als Inspiration zu diesem Buch wirklich gut passt. Das Sternbild des Alchimisten vereint spannende Elemente und brilliert mit einem sehr guten Lesefluss. Kein Wunder, dass das Buch nach zwei Tagen gelesen war und ich mit viel Freude auf Band 2 blicke.

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