Eine fantastische Liebeserklärung an das Lesen – der Bestseller aus England erstmals im TaschenbuchCassie Andrews führt ein normales Leben in New York – bis sie eines Tages ein Buch mit geheimnisvollen Zeichnungen und verschlüsselten Notizen bekommt. Und mit einer Widmung: Dies ist das Buch der tausend Türen. Halte es in der Hand, und jede Tür ist jede Tür. Cassie entdeckt, dass das Buch magische Kräfte hat und sie zu jeder Zeit an jeden Ort der Welt bringen kann. Das Buch der tausend Türen ist zwar nicht das einzige magische Buch auf der Welt, sehr wohl aber das mächtigste, und bald sind skrupellose Büchersammler hinter Cassie her, um das wertvolle Stück in ihren Besitz zu bringen. In den falschen Händen hätte die Magie des Buches jedoch katastrophale Folgen, und der Einzige, der Cassie jetzt noch helfen kann, ist der geheimnisvolle Bibliothekar Drummond Fox …
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Das Buch der tausend Türen Roman
By Gareth Brown, Sabine Hübner
Eine fantastische Liebeserklärung an das Lesen – der Bestseller aus England erstmals im TaschenbuchCassie Andrews führt ein normales Leben in New York – bis sie eines Tages ein Buch mit geheimnisvollen Zeichnungen und verschlüsselten Notizen bekommt. Und mit einer Widmung: Dies ist das Buch der tausend Türen. Halte es in der Hand, und jede Tür ist jede Tür. Cassie entdeckt, dass das Buch magische Kräfte hat und sie zu jeder Zeit an jeden Ort der Welt bringen kann. Das Buch der tausend Türen ist zwar nicht das einzige magische Buch auf der Welt, sehr wohl aber das mächtigste, und bald sind skrupellose Büchersammler hinter Cassie her, um das wertvolle Stück in ihren Besitz zu bringen. In den falschen Händen hätte die Magie des Buches jedoch katastrophale Folgen, und der Einzige, der Cassie jetzt noch helfen kann, ist der geheimnisvolle Bibliothekar Drummond Fox …
Popular Reviews(2)
Der Debütroman von Gareth Brown ist eine dieser seltenen Geschichten, die einen schon nach wenigen Seiten spürbar in ihren Bann ziehen. Allein die Idee wirkt erfrischend originell, gerade in einer Flut an Neuerscheinungen, in der wirklich neue Konzepte oft Mangelware sind. Der Einstieg gelingt dabei besonders stark. Der Tod eines alten Mannes in einer Buchhandlung und das geheimnisvolle Buch, das er Cassie hinterlässt, erzeugen sofort Neugier. Schnell wird klar, dass dieses Buch weit mehr ist als nur ein Gegenstand. Es trägt Magie in sich, die Cassie auf eine außergewöhnliche Reise schickt. Die Verbindung aus Zeitreisen, Erinnerungen und verborgenen Orten entfaltet dabei einen ganz eigenen Zauber. Besonders faszinierend ist die Figur des Drummond Fox, ein schottischer Bibliothekar mit einem abgeschiedenen Anwesen in den Highlands, das eine verborgene Bibliothek beherbergt. Die Idee einer unsichtbaren Sammlung magischer Bücher ist atmosphärisch dicht und lädt zum Träumen ein. Gleichzeitig sorgen die Gegenspieler für eine spürbare Bedrohung. Einige Szenen sind dabei durchaus düster und nichts für zarte Gemüter, was die Dringlichkeit der Handlung jedoch nur verstärkt. Auch wenn die Geschichte in der Mitte kurzzeitig an Tempo verliert und einzelne Entscheidungen, insbesondere von Drummond Fox, für Frust sorgen können, schmälert das den Gesamteindruck nur bedingt. Gerade diese Momente zeigen auch, dass die Figuren nicht perfekt sind, sondern Ecken und Kanten haben. Die Zeitreise Logik bleibt stellenweise diskutabel, doch überraschenderweise fällt das kaum ins Gewicht. Denn die emotionale Bindung zur Geschichte, zur Welt und zu den Charakteren ist so stark, dass kleinere Unstimmigkeiten in den Hintergrund rücken. Tatsächlich schafft es das Buch sogar, emotional tief zu treffen. An einigen Stellen hat es mich so berührt, dass mir die Tränen kamen, was die Intensität der Geschichte noch einmal besonders unterstreicht. Was bleibt, ist ein Roman, der trotz kleiner Schwächen etwas Besonderes ist. Der Anfang fesselt, das Ende überzeugt und dazwischen liegt eine Reise, die einen nicht mehr ganz loslässt. Gerade für ein Debüt ist das bemerkenswert.
„Das Buch der tausend Türen“ hat mich wirklich überrascht – im positiven Sinne. Ich war ziemlich schnell drin in der Welt und hatte sofort Lust, mehr über dieses magische Buchkonzept in dieser Urban-Fantasy-Welt zu erfahren. Und endlich spielt es mal nicht in London, sondern hauptsächlich in New York. Vor allem die Protagonistin Cassie hat für mich viel getragen. Ich konnte ihre Entscheidungen gut nachvollziehen und habe die neue Welt quasi gemeinsam mit ihr entdeckt. Dieses Gefühl von Neugier und Staunen hat sich durch das ganze Buch gezogen. Die knapp über 500 Seiten sind einfach vorbeigeflogen. Ich hatte schon lange nicht mehr das Gefühl, dass sich ein Buch wie von alleine liest. Ganz perfekt war es für mich trotzdem nicht. Das Thema Zeitreise spielt zwar eine zentrale Rolle, schließlich verbringt Cassie zehn Jahre in der Vergangenheit, und tatsächlich verändert sich die Zukunft dadurch nicht. Was mich jedoch gestört hat, ist, dass mehrfach behauptet wird, man könne die Zukunft grundsätzlich nicht verändern, dies aber nie wirklich aktiv überprüft wird. Cassie greift nicht bewusst ein, um zu testen, ob diese Regel tatsächlich gilt. Dadurch bleibt diese Aussage für mich eher eine Annahme als eine eindeutig belegte Tatsache. Außerdem hätte ich mir mehr Hintergrund zu den Büchern selbst gewünscht. Es gibt unzählige von ihnen, jedes mit eigenen Fähigkeiten, und dennoch bleibt ihre Herkunft letztlich ungeklärt. In einem Kapitel wird zwar spekuliert, woher sie stammen könnten, doch die Figuren wissen selbst nichts Konkretes, sodass mehr Fragen entstehen als beantwortet werden. Gerade weil es das erklärte Ziel der Antagonistin ist, alle Bücher zu sammeln, hätte ich erwartet, dass klar wird, warum das so bedeutsam ist. Was geschieht, wenn man alle besitzt? Entsteht dadurch eine besondere Macht? Wer hat das erste Buch erschaffen? Diese grundlegenden Fragen bleiben offen, und genau hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Das Ende war schön und teilweise auch emotional, aber irgendwie hat mir noch ein letzter, richtig starker Moment gefehlt. Schwer zu sagen, was genau – aber dieses „Wow, das war großartig“-Gefühl blieb minimal aus. Trotzdem: Ich hatte richtig viel Spaß mit dem Buch und würde es definitiv weiterempfehlen. Für mich ist es eine sehr gute Urban-Fantasygeschichte mit einer starken Grundidee und einer Protagonistin, die ich gerne begleitet habe.