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Aktuelle Rezensionen(4)
3,75 ⭐️ - Ich stecke aktuell absolut in meiner Dystopie-Era und da kam der Release von 'Daggermouth' wie gerufen. Eine Dark Dystopian Romance, die einfach nur meinen Namen geschrien hat! Ich habe mich schon Monate vorher auf dieses Buch gefreut und konnte es kaum erwarten, endlich in diese Welt einzutauchen. Eine dystopische Welt, drei Ringe, die unterschiedlicher kaum sein könnten, eine maskierte Elite, die über alles herrscht, und eine Rebellion, die sich nicht unterkriegen lässt. Dazu eine starke Protagonistin, die bereits die schlimmsten Dinge durchleben musste, und ein Protagonist, der es sich nicht erlauben darf, Schwäche zu zeigen. Eigentlich genau mein Ding! Und dennoch hat mir irgendetwas gefehlt. Leider konnte mich das Buch emotional nicht so berühren, wie ich es mir erhofft hatte. Ich bin generell kein großer Fan der Erzählperspektive und hatte das Gefühl, dass mich auch der Schreibstil emotional auf Abstand gehalten hat. Ich konnte dadurch nicht so sehr mit den Protagonisten mitfühlen, wie ich es mir gewünscht hätte. Gerade bei einer Geschichte mit so viel Potenzial hätte ich mir gewünscht, noch tiefer in die Emotionen, Gedanken und inneren Konflikte der Charaktere eintauchen zu können. Letztendlich hatte 'Daggermouth' für mich viele spannende Ansätze und einen richtig guter Plot und dennoch konnte mich das Buch emotional leider nicht ganz abholen.
1🌟 Attentat fehlgeschlagen ❎️ Brautstrauß gefangen ✅️ DNF bei Seite 123 purer Realsatire ✅️ Ich muss mich jetzt wirklich einmal ganz laut und öffentlich fragen, was habe ich da zur Hölle gerade gelesen?! Da der Hype auf Social Media ja schon kocht und die deutsche Ausgabe Ende September erscheint, sehe ich es als meine absolute bürgerliche PFLICHT an, euch rechtzeitig vorzuwarnen. Ein riesiges Dankeschön an Kindle Unlimited! 🥲 Hätte ich für diesen Schund echtes Geld ausgegeben, wäre ich jetzt im absoluten Ragemode! So habe ich es bei rund 25% einfach verbannt (DNF). Und weil man diese monumentale Sinnfreiheit ohne Beweise schlichtweg für einen Scherz halten würde, gibt es jetzt eine dicke Ladung massiver Spoiler für die ersten 123 Seiten. Schnallt euch an, es wird wild. Wir betreten New Found Haven, eine angeblich ultradüstere, erbarmungslose Dystopie mit dem wohl albernsten Fashion-Diktat der Literaturgeschichte. Die gesamte Elite rennt rund um die Uhr mit Masken herum. Warum? Weiß kein Mensch! Erklärung gibt es quasi keine, außer ein bisschen schwammigem Pathos, dass Gesichter Schwäche und Individualität bedeuten. Aber jeder trägt natürlich sein persönliches individuelles Modell spazieren. Und unser Held Greyson hat natürlich das Game komplett durchgespielt, denn er deponiert seine Masken überall in der Wohnung wie andere Lesebrillen, damit er ja nicht versehentlich oben ohne zur Tür schlurft, wenn der Postbote klingelt. Das Regime ist so grausam, dass Rebellen zur besten Sendezeit live im TV hingerichtet werden. Greyson knallt zwar fröhlich Leute ab, ist tief drinnen aber total der Softie, weil er nachts heimlich Hustensaft in die Slums schmuggelt. Sein Kumpel versichert ihm natürlich auch, dass er eigentlich ein ganz Lieber ist. Auf der anderen Seite haben wir unsere Protagonistin Shadera, die so unfassbar unverwundbar geschrieben ist, dass sie mit zwei gebrochenen Rippen, zertrümmertem Schlüsselbein und einer Stichwunde noch fix ein paar Wachen vermöbelt. Natürlich darf auch der völlig gefühllose (Checkliste ✅️) Smut mit einem Nebencharakter nicht fehlen, der einzig dazu dient, uns mit dem Holzhammer einzubläuen wie kalt und bindungsunfähig sie ist! Aber haltet euch fest, jetzt kommt der eigentliche Comedy-Höhepunkt. Shadera bricht in den privaten Zeremonieraum ein, will den Henker abknallen, schießt ihm in den Bauch und sieht dabei sein Gesicht, weil er sich dramatisch die Maske vom Kopf reißt. Seine reiche Verlobte und die Wachen stürmen herein. Was macht ein brutales Terror-Regime in so einer Situation? Die Attentäterin an Ort und Stelle erschießen, die Sache vertuschen und die Hochzeit mit der Verlobten durchziehen? Niemand draußen hat etwas gesehen, es gab null Zeugen! Aber nein!!! Plot-Twists!!! Die Mutter des Henkers kramt seelenruhig in den Akten und verkündet: „There’s a loophole!“ Laut Dystopie-Gesetzbuch muss jeder, der das Gesicht des Henkers sieht, entweder sterben oder…..(Trommelwirbel) ihn auf der Stelle heiraten! Man kennt es ja, jedes brutale Schreckensregime hat eine romantische Heiratsklausel im Grundgesetz verankert, falls die Gesichtsdeko mal verrutscht. Und die Verlobte heult herum, ihr Zukünftiger sei jetzt leider „kontaminiert“, weil eine Slum-Bewohnerin seine Wangenknochen erblickt hat. Ich kann nicht mehr! 🤣 Das i Tüpfelchen der Heuchelei war, als Geysons Schwester auf die Idee kommt das Ganze dann auch noch als geniale PR-Kampagne zu verkaufen! Es soll dem Volk zeigen, wie weltoffen und gütig das Heart doch ist, weil man über die Klassengrenzen hinweg heiraten kann, während Greyson in Kapitel 1 buchstäblich zwei Menschen live im Fernsehen erschossen hat, weil sie… ÜBER DIE KLASSENGRENZEN HINWEG GEDATET HABEN! 🤡 Du kannst dir diesen geistigen Kurzschluss nicht ausdenken! Statt Waterboarding gibt es also ein Brautkleid und den Elitestatus gratis obendrauf. Während im Kerker nebenan gefangene Zivilisten mit Maschinengewehren niedergemäht werden, weil sie eine verbotene Hymne angestimmt haben (Panem lässt grüßen), fährt unsere mordlustige Gossen-Killerin im Fahrstuhl nach oben und wird vom Diktator zum Sonntagsbraten eingeladen. Als Sahnehäubchen schaltet der Diktator dann noch kurz seinen HD-Fernseher ein, zoomt live auf die angeblich völlig geheime und unantastbare Rebellenklinik in den Slums und erpresst die beiden mit der Bombardierung, damit sie auch brav zusammen in Greysons Penthouse einziehen. Er weiß also alles, sieht alles, unternimmt aber seit Jahren absolut nichts dagegen, weil er die Klinik erst heute als Druckmittel für eine Zwangsehe gebraucht hat. Hier wurde nicht ein einziger Gedanke an glaubwürdiges Worldbuilding verschwendet. Die gesamte dystopische Kulisse existiert einzig und allein als hauchdünnes Alibi, um Romance-Tropes mit brachialer Gewalt durchzuprügeln, völlig egal wie absurd es wird. Wer anspruchsvolle Dystopien liebt, wird hier schreiend im Kreis rennen. Wer Bock auf gepflegte Trash-Unterhaltung hat, kann gern mal reinschnuppern. Für mich war es ein absolut befreiender DNF!
For enemy to lovers in a world of suppression and chaos. Didn’t think I would like this book as much as I did
Loved it. I hated the ending (or lack thereof) though. It felt extremely unfinished and too open ended, even for an open end. I will mourn not seeing grayson and shadera happy until the release of the second book (so looonngggg until then). Did i mention that i hated the ending. So half a point of for that but would recommend it 100% otherwise