Tom Roth ist das Pseudonym von Tibor Rode. Er ist Autor international erfolgreicher Thriller. Sein Buch DAS MONA-LISA-VIRUS wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Der Autor lebt nahe der Küste und liebt die Berge. CO2 - WELT OHNE MORGEN führt den Leser von Kanada über Sylt bis nach Australien - alles Orte, zu denen Tibor Rode eine besondere Verbindung hat.
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CO2 - Welt ohne Morgen
von Tom Roth
Tom Roth ist das Pseudonym von Tibor Rode. Er ist Autor international erfolgreicher Thriller. Sein Buch DAS MONA-LISA-VIRUS wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Der Autor lebt nahe der Küste und liebt die Berge. CO2 - WELT OHNE MORGEN führt den Leser von Kanada über Sylt bis nach Australien - alles Orte, zu denen Tibor Rode eine besondere Verbindung hat.
Aktuelle Rezensionen(2)
Schönes und wirklich spannendes Buch mit einem sehr sehr aktuellen Thema. Nur leider etwas langwierig und im Mittelteil nicht immer schlüssig.
Ich weiß gar nicht wie ich hier anfangen sollen. Einfach krass. Besser kann ichs grad nicht sagen. Es ist keine Stunde her, seit ich die letzten Seiten von „Co² – Welt ohne Morgen“ gelesen habe und ich bin nicht sicher wie ich dieses Gefühl jetzt in Worte fassen soll. Also krass einfach. Die 15 jährige Hannah aus Berlin ist sehr engagiert. Sie geht auf Demonstrationen, wird zur Vegetarierin und verbannt Plastik aus der Wohnung in der sie und ihre Mutter Caro zusammen leben. Wie so viele Kinder Ender der 2010er Jahre setzt sie sich für das Klima ein und zusammen mit 11 anderen Kindern aus den verschiedensten Ländern fährt sie nach Australien in Ein Klima-Camp und wird dort entführt. Die Entführer stellen klare Forderungen an den Klima-Gipfel in Glasgow, werden diese nicht erfüllt stirbt jede Woche ein Kind. Die ganze Welt muss sich jetzt mit diesen Forderungen auseinander setzen. Das Buch beginnt so etwa mit der Entführung der Kinder und begleitet dann viele verschiedene Handlungsstränge. Da haben wir einmal natürlich Hannah und ihre Erfahrungen mit den Entführern, wir haben die Bundeskanzlerin von Deutschland, die Polizei in Deutschland und vor Ort in Australien, den FBI Agenten Walker, Hannahs Mutter Caro (der Handlungsstrang der mir am meisten abverlangt hat, ich hatte nicht selten auch mal eine Träne im Auge, der Horror, durch den diese Mutter gehen musste hat mich emotional tief getroffen) und Hannahs Onkel Mark, der frühere Kriegsreporter, der nun auf eigene Faust nach seiner Nichte sucht und dabei allerhand aufdeckt. Ergänzt werden diese Handlungsstränge immer wieder noch um Abstecher zu anderen Personen. Der Geschichte einen Rahmen gebend ist die Reporterin Susie, die Mark 20 Jahre später zu den Vorkommnissen befragt. Ich muss zugeben, das hört sich vielleicht alles sehr verwirrend an und die Menge an Personen ist wirklich enorm, trotzdem hatte ich nicht das Gefühl es wären ZU viele Personen. Es kam tatsächlich alles sehr harmonisch zusammen. Die etwas über 500 Seiten sind in über 100 kurze Kapitel unterteilt. Man springt oft von einem Handlungsstrang zum nächsten, was einem das Gefühl gibt dass alles Schlag auf Schlag passiert, der Thriller ist ein richtiger pageturner, es gab zu keiner Zeit einen Teil der mir langatmig vorkam, im Gegenteil, ich konnte die Seiten nicht schnell genug lesen. Der Plot ist abwechslungsreich, erklärt in kurzen Sätzen wo er erklären muss und ist mit seinem Thema brandaktuell und ich finde dass es dem Autor bewundernswert gut gelungen ist, alle seine vielen Charaktere, Schauplätze und Handlungsstränge am Ende zu einem logischen, zufriedenstellenden Ende zu führe, das ich nicht vorhersehen konnte. Insgesamt hat dieses Buch alles was ein Buch braucht um nachhaltig in Erinnerung zu bleiben: Es ist thematisch aktuell und relevant, ohne dich allzusehr mahnend mit dem Zeigefinger zu pieksen, es hat mich auf einer emotionalen Ebene gekriegt und es ist einfach gut geschrieben und spannend. Zum Ende des Jahres hat 2020 nochmal was gutes rausgehauen. Wer hätte das gedacht?