Noch nie war Kommissar Dupin so froh, einen neuen Fall zu haben, wie an diesem herrlichen Frühsommertag. Mit einem Bein steht er bereits auf dem – bedrohlich schwankenden – Boot im Hafenbecken von Concarneau, um unter der Anleitung eines Coaches seine Thalassophobie zu überwinden, als ihn der Anruf erreicht: Eine Frau ist ertrunken. Allerdings nicht im Meer, sondern in einem Bottich aus Schokolade.Was kurios anmutet, entpuppt sich als kaltblütiger Mord an der Inhaberin einer alteingesessenen Schokoladen-Confiserie in der Ville Close. Wer hatte es auf die visionäre Unternehmerin abgesehen, die immer auf der Suche nach neuen raffinierten Kreationen war? Und sind noch mehr Menschen in Gefahr? Um den dunklen Rätseln der Schokoladenwelt auf den Grund zu gehen, begeben sich Kommissar Dupin und Nolwenn, seine unersetzliche Mitarbeiterin, auf einen rasanten Roadtrip quer durch die Bretagne bis ins Baskenland.
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Bretonische Versuchungen
Noch nie war Kommissar Dupin so froh, einen neuen Fall zu haben, wie an diesem herrlichen Frühsommertag. Mit einem Bein steht er bereits auf dem – bedrohlich schwankenden – Boot im Hafenbecken von Concarneau, um unter der Anleitung eines Coaches seine Thalassophobie zu überwinden, als ihn der Anruf erreicht: Eine Frau ist ertrunken. Allerdings nicht im Meer, sondern in einem Bottich aus Schokolade.Was kurios anmutet, entpuppt sich als kaltblütiger Mord an der Inhaberin einer alteingesessenen Schokoladen-Confiserie in der Ville Close. Wer hatte es auf die visionäre Unternehmerin abgesehen, die immer auf der Suche nach neuen raffinierten Kreationen war? Und sind noch mehr Menschen in Gefahr? Um den dunklen Rätseln der Schokoladenwelt auf den Grund zu gehen, begeben sich Kommissar Dupin und Nolwenn, seine unersetzliche Mitarbeiterin, auf einen rasanten Roadtrip quer durch die Bretagne bis ins Baskenland.
Aktuelle Rezensionen(2)
Es war mal wieder eine Geschichte zum Wegträumen. Das Nolwenn endlich mal hautnah mitermitteln darf, hat mich so sehr gefreut und es hat dem ganzen einen ganz neuen Touch gegeben. Ich war auch mal wieder fasziniert, wie der Autor es schafft die Handlung auf so wenig Zeitrahmen zu bringen ohne das es langatmig wird. Diesmal fand ich die Lösung etwas offensichtlicher als sonst, aber trotzdem war ich wieder sehr gefesselt - und teilweise so hungrig 😀
Band 14 der Krimireihe um die Fälle des Pariser Kommissars Dupin, zwangsverschickt in die Bretagne. Ging es in Band 13 um die Musik der Bretagne (Bretonische Sehnsucht las ich im Strandkorb in Wismar) und davor um den Wein (Bretonischer Ruhm war mein Begleiter in Schottland), wird diesmal in der Welt der Schokolade ermittelt, (während ich Urlaub in Graz mache). Auch auf diesem kulinarischen Gebiet produzieren die Bretonen natürlich absoluten Spitzengenuss, der einer Krimikulisse würdig ist, logisch! Die Ermittlungen mit insgesamt drei Toten sind eine dreitägige atemlose Jagd ohne Schlaf. Die zunehmende Müdigkeit von Dupin hat mich beim Lesen gequält, ich konnte mir diesen Zustand sehr gut vorstellen und habe mit ihm mitgelitten. Dank zahlreicher doppelter petit cafés, etlicher Stücken bester Schokolade und einiger ungeplanter Power Naps hält Dupin durch und löst zu guter Letzt den Fall. Zu wissen, was man bekommt, hat zwei Seiten: Das Vertraute gibt einerseits Sicherheit, es fühlt sich an wie ein Wiedersehen mit Bekannten, ich komme schnell in die Geschichte, Orientierung ist schon vorhanden. Andererseits ist es eben auch nicht mehr, es verändert sich nichts. Mittlerweile nervt mich das störrische Festhalten an Bewährtem als Wesenszug des Kommissars genauso wie seine Assistentin Nolwenn (die will ihn z.B. endlich von einem neuen Dienstfahrzeug überzeugen, ohne Erfolg). Wegen der Tradition zur Krimireihe vergebe ich 💜💜💜, mehr aber diesmal nicht.