4.1

Botschaften an mich selbst

von Emilie Pine

Format:Hardcover

Ein radikal aufrichtiges Debüt. Der Nummer-1-Bestseller aus Irland: Emilie Pine spricht wie niemand sonst darüber, was es heißt, im 21. Jahrhundert eine Frau zu sein. Es ist das Buch einer ganzen Generation. Ein Buch über Geburt und Tod, sexuelle Gewalt und Gewalt gegen sich selbst, weiblichen Schmerz, Trauer und Infertilität. Es ist ein Buch über den alkoholkranken Vater, über Tabus des weiblichen Körpers. Und es ist trotz allem ein Buch über Freude, Befriedigung und Glück – unbändig, mutig, und absolut außergewöhnlich erzählt.

Biography & Memoir
Hardcover
Erschienen an: March 8, 2021

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Aktuelle Rezensionen(1)

4.1(8 ratings)
ArminRezension von Armin

Abgebrochen.   In dem fragwürdigen Bestseller aus Irland geht es um schwere Themen, wie Tod, Fehlgeburt, Kinder-Wollen. Emilie Pine kritisiert im ersten Essay das Gesundheitssystem in Griechenland. Wie der Vater in eigener Pisse badet. Wie alles stinkt und niemand wirklich helfen will. Was das wohl über Griechenland aussagt. Anschließend gibt es den alkoholsüchtigen Vater, der sich wenig um die Kinder sorgt.   Ich weiß nicht, was Buch sein wollte. Ein intensiver Austausch mit @gesterngelesen hat weder mir noch ihr geholfen das Buch zu mögen oder zu verstehen. Zum Teil stellt sie alkoholsüchtige Menschen, vor allem ihren Vater als abwertend und eklig dar. Sie musste mental sehr dran leiden, was natürlich gar nicht in Ordnung geht. Nur schwierig finde ich, wenn man die Hintergründe nicht kennt, warum ein Mensch zu Drogen greift, und diese dann abwertet.   In einem anderen Kapitel beschreibt sie ihren tiefsten und heftigsten Herzschmerz, als sie die Fehlgeburt erlebte. Sie ist so enttäuscht, dass sie nie Mutter werden kann. Dieser Text suggeriert den Lesenden, dass man nur eine Mutter sein kann, wenn man ein Kind selbst gebärt? Und man keine Frau mehr ist, wenn man nicht mehr blutet? Entweder habe ich den Text gar nicht verstanden, aber bis zu Seite 143 hat sie mir TERF-Vibes gegeben.   Das Jammern ist total wichtig. Sie jammert auch im Buch und das ist ihr gutes Recht. Das Jammern wird nur dann kritisch, wenn die eigenen Gedanken nicht reflektiert werden. Ihre Ansichten waren in meinen Augen oft problematisch, weil ihre Sicht auf den Feminismus, nicht meine ist. Ihre Erfahrungen will ich gar nicht relativieren und das habe ich auch nicht vor. Ich finde es schade, dass Emilie Pine die eigenen Ansichten gar nicht reflektiert und ihre internalisierte Misogynie einfach unkommentiert dalässt. Bei Seite 145 von 224 habe ich es erfolgreich abbrechen können. Wie schon gesagt, vielleicht verstehe ich das Zwischen-den-Zeilen nicht und erzähle hier nur schrott, aber so sind manchmal die Dinge im Leben.

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