Celine Leonora wurde 1998 in einer kleinen Stadt mitten im Nirgendwo geboren, von der aus sie sich in jede Buchwelt träumen konnte. Seit 2017 wohnt sie in Berlin und arbeitet als Grafikerin und Illustratorin. Auf ihrem TikTok-Kanal @afterhourbookclub redet sie seit 2022 über die Bücher, die ihr Leben bereichert haben. Wenn sie nicht gerade schreibt oder über Bücher spricht, illustriert sie ihre liebsten Buchcharaktere oder geht schwimmen, um ihren Kopf wieder freizubekommen.
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Blackspell
von Celine Leonora
Celine Leonora wurde 1998 in einer kleinen Stadt mitten im Nirgendwo geboren, von der aus sie sich in jede Buchwelt träumen konnte. Seit 2017 wohnt sie in Berlin und arbeitet als Grafikerin und Illustratorin. Auf ihrem TikTok-Kanal @afterhourbookclub redet sie seit 2022 über die Bücher, die ihr Leben bereichert haben. Wenn sie nicht gerade schreibt oder über Bücher spricht, illustriert sie ihre liebsten Buchcharaktere oder geht schwimmen, um ihren Kopf wieder freizubekommen.
Aktuelle Rezensionen(34)
Blackspell 4,5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️✨ Was für ein gelungenes Debüt! Celine Leonora‘s Schreibstil ist voller Spannung, wunderschöner Poesie und natürlich Magie✨ Dark Academia trifft auf Murder Mystery und während Eden sich in einer völlig neuen Realtität wiederfindet, wird sie Zeugin eines Mordfalls und sie scheint die Einzige zu sein, die sich dafür interessiert. Währenddessen muss sie sich in den Alltag ihrer neuen, so garnicht normalen, Schule einfinden und trifft auf immer mehr Leute, die auf ihrer Verdächtigen-Liste ganz oben stehen. Vor allem die Holmesworth-Geschwister. Und obwohl Eden sich gerade von diesen fernhalten sollte, führen alle Wege letztlich doch wieder zu ihnen. Einfach nur wow! Bis zum Ende hin wusste ich genauso wenig wie Eden, was überhaupt abgeht. Das Buch ist voller ungelöster Geheimnisse und daneben baut sich das Magiesystem immer weiter auf. Ich habe außerhalb des Lesens schon viel über die Geschichte nachgedacht und konnte es kaum abwarten, weiterzulesen (und das obwohl ich währenddessen im Urlaub war). Das muss ein Buch erstmal schaffen! Die Plottwists habe ich also nicht kommen sehen. Das Magiesystem fand ich auch so interessant und ich konnte oft auch nicht ergründen, was real und was Manipulation ist. Eden als Protagonistin fand ich unfassbar stark. Sie lässt nicht locker und lässt sich nicht einfach so an der Nase herumführen. Sie ist mutig, draufgängerisch und dabei so nahbar durch ihre Emotionalität. Ich konnte einfach total mit ihr mitfühlen. Und ich habe das Buch zum besten Zeitpunkt gelesen, denn Band 2 ist vor ein paar Wochen erschienen!🥹
WOW!!! Ich bewerte Bücher nicht schnell mit 5 Sternen (dieses ist heuer mein 77. und das erste das diese Wertung bekommt!), aber es war einfach ein Highlight. Ich liebe es, wenn man in einem Buch einfach nichts weiß, die Realität nicht klar ist. Ich finde keinen Kritikpunkt (außer vl das Cover, weshalb ich das Buch gar nicht gekauft hätte). Kaum zu glauben, dass es auch noch ein Debut ist! Absolute Empfehlung wenn man auf diese Art Bücher steht!
Was war das Bitte ?!🤯 Es war so so Mega spannend von der 1. bist zur letzten Seite. Ab und zu hatte ich das Gefühl, dass die Seiten etwas zu viel waren. Einiges hätte man ein klein wenig kürzer halten können. Trotzdem ein absolut tolles Buch mit Suchtfaktor ! Mehrere Plottwists waren natürlich auch dabei, mit denen ich niemals gerechnet hätte. Bin super gespannt auf Band 2😍
Uff... Also vielleicht erstmal das Positive: Die Autorin hat mit ihren Beschreibungen die düstere Atmosphäre sehr gut eingefangen. Das Setting war hierfür perfekt gewählt. Zudem steckt hinter der Geschichte eine wirklich tolle Idee. Krimi/Thriller und Fantasy gehen meiner Meinung nach eh gut zusammen, aber auch die Hauptpunkte des Plots hätten eine fantastische Geschichte ergeben können. Leider hakte es an der Umsetzung: Die Charaktere waren sehr stark typisiert und demnach nicht als vollständige Persönlichkeiten ausgearbeitet. Bei der Protagonistin wurde zwar versucht in die Tiefe zu gehen und innere Konflikte darzustellen, doch auch das blieb viel zu sehr an der Oberfläche. Dies lag vor allem daran, dass diese inneren Konflikte immer direkt innerhalb von ein oder zwei Sätzen dargestellt wurden. Nie wurde gezeigt, wie der innere Konflikt sich auf die Protagonistin auswirkt. Nie zog sich daraus eine Konsequenz. Oft wurden diese Aspekte sogar negiert, indem sie direkt nach solch einer Äußerung komplett anders handelte (und ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht die Absicht der Autorin war). Generell fehlte es an aufeinander aufbauenden Abläufen. Handlungen der Charaktere wurden eher abgehakt, als schlüssig weiter verfolgt. Dies führte dazu, dass auf mich alles sehr flach wirkte. Zusätzlich empfand ich die Dialoge als enorm unnatürlich. Insbesondere da die Charaktere so oberflächlich gehalten wurden, wirkten die Dialoge einfach aufgesetzt. Um ehrlich zu sein, fällt mir dazu kein besseres Wort als "cringe" ein. Ich musste so oft die Augen rollen, weil Verhalten und Aussagen nicht in die Situation passten und einfach unangenehm (weil unnatürlich) waren. Zudem war es für mich schon sehr früh klar, wer in die Morde involviert sein musste. Der Plot Twist (und der Plot Twist vom Plot Twist) war für mich einfach sehr offensichtlich. Üblicherweise stört mich dies weniger, jedoch ist es in Kombination mit all den anderen Punkten, einfach enttäuschend. Ein Punkt hat mich jedoch am meisten gestört: Es herrschte der Unterton, dass andere Frauen der Feind seien. Es gab weibliche Charaktere, die die Protagonistin ohne jeglichen Grund anfeindeten oder aus einem "Beschützerinstinkt" gegenüber bestimmten Männern Gewalt anwenden wollten. Das allein wäre vielleicht noch nicht genug, um dieses Bild zu erzeugen, doch in den Beschreibungen und inneren Monologen der Protagonistin zeigte sich einfach ein Unterschied, wenn sie mit Frauen interagierte oder mit Männern. Ich kann es vermutlich nicht gut genug beschreiben, aber die gewählten Worte der Autorin waren viel häufiger negativ konnotiert, sobald eine Interaktion mit einer Frau stattfand. Im Gegenzug wurden viel positivere Worte genutzt, wenn die Szene einen Mann beinhaltete (selbst wenn die Protagonistin den Mann nicht mochte). Zudem äußerten sich die "Trust Issues" der FMC vor allem bei Frauen (auch ihren besten Freundinnen). In Gegenwart von Männern fiel es ihr viel leichter, über diese "hinwegzusehen". Insbesondere in YA Büchern möchte ich dieses Muster nicht mehr sehen. Den "not like other girls"-Trope und die unnötige Anfeindung unter Frauen, sollten wir endlich hinter uns lassen... in den frühen 2010ern gab es genug davon und wir wissen wie problematisch die Auswirkungen davon sind. Ich bezweifle, dass die Autorin diese Aspekte bewusst eingebaut hat... aber ich habe die Vermutung, dass hier trotzdem unverarbeitete internalisierte Misogynie eine Rolle spielt. Und das nervt.
~Ich habe mich riesig auf dieses Buch gefreut! Die Gestaltung des Buches mit den ganzen Illustrationen fand ich einfach wunderschön und auch wenn es kein Jahreshighlight wurde, hat es mich nicht enttäuscht🤗 Die Atmosphäre in diesem Buch, allein schon durch den wunderschönen, fast poetischen Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen. Ich habe immer ein bisschen Respekt vor Fantasy Büchern, da ich selten Fantasy lese und mich dann häufig sehr konzentrieren muss, um alles zu verstehen, aber hier hatte ich das Gefühl nicht so sehr. Es lag wahrscheinlich daran, dass die Protagonistin auch neu in der Welt ist. Das Ende fand ich super spannend - auf den letzten 30 Seiten wollte ich wirklich nicht mehr aufhören zu lesen! Ich freue mich riesig auf Teil 2 und bin super gespannt wie die Reise dann weitergeht😍~ Follow me for more bookish content on Instagram: @anna_amalia_reads 🫶🏼