Bitten
von Jordan Gray
After Losing Her Best Friend And Being Bitten In A Werewolf Attack, Seventeen-year-old Vanessa, Now A Newly Turned Werewolf, Seeks Vengeance On The Wolf Queen's Court, Where She Becomes Mesmerized By A Prince Who Is Promised To Another.
Was ist bookie?
- Gratis Lieferung in Deutschland
- Finde Bücher die zu dir passen
- Tracke dein Leseverhalten und setze dir Ziele
- Connecte dich mit anderen Leser*innen
Bitten
von Jordan Gray
After Losing Her Best Friend And Being Bitten In A Werewolf Attack, Seventeen-year-old Vanessa, Now A Newly Turned Werewolf, Seeks Vengeance On The Wolf Queen's Court, Where She Becomes Mesmerized By A Prince Who Is Promised To Another.
Aktuelle Rezensionen(2)
Bitten hat mich von Anfang an gefesselt. Der Einstieg wirkt wie eine gut aufgebaute Vorgeschichte, die angenehm langsam in die Handlung hineinführt. Besonders positiv fand ich den Schreibstil und die Kapitellänge, die den Lesefluss sehr angenehm machen. Die Figuren sind interessant gezeichnet, allen voran Vanessa, deren Entwicklung spannend zu verfolgen ist. Auch die Freundschaften und Beziehungen zwischen den Charakteren sind emotional berührend und tragen viel zur Atmosphäre des Buches bei. Gerade hier konnte ich mich gut in die Gefühle hineinversetzen. Manche Dynamiken waren für mich allerdings etwas schwer nachvollziehbar, weshalb ich mir an einzelnen Stellen mehr Tiefe gewünscht hätte. Die Werwolf-Thematik ist originell umgesetzt und bietet einige spannende Ideen, die sich von anderen Geschichten des Genres abheben. Dazu kommen eine packende Akademie-Atmosphäre und intensive Trainingseinheiten, die der Handlung Struktur und Spannung verleihen. Besonders gelungen finde ich, dass das Buch über weite Strecken hinweg kaum an Spannung verliert und man immer weiterlesen möchte. Im letzten Drittel überrascht die Geschichte mit starken Wendungen und emotionalen Momenten, die einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Auch wenn ich mir bei manchen Szenen eine ausführlichere Ausgestaltung gewünscht hätte, konnte mich das Ende insgesamt überzeugen. Fazit: Bitten ist ein packendes, emotionales und originelles Buch, das mich von Anfang bis Ende mitgerissen hat. Einige kleinere Schwächen verhindern die volle Punktzahl, aber insgesamt bleibt es ein absolut empfehlenswerter Roman.
"Bitten" von Jordan Stephanie Gray überzeugt mit einer düsteren, magischen und beinah dystopischen Atmosphäre, die einen jedoch nicht abschreckt, sondern sofort in ihren Bann zieht. Außerdem kann die Autorin mit ihrem Schreibstil, der weder zu kompliziert noch zu stumpf ist, überzeugen. Besonders der Prolog gibt bereits einen fantastischen Einblick in diese Parallelwelt, in denen die Werwölfe leben. Generell ist es eine Romantasy über und mit Werwölfen, die ein ganz besonderes Worldbuilding hat, welches ich so noch nicht gesehen habe. Das ist einer der Punkte, die mich wirklich begeistert haben. Jordan Stephanie Gray hat eine ganz wundervolle magische, spannende, bissige Welt erschaffen! Ganz toll! Auch der Aspekt mit den verschiedenen Gaben und dem Akademiesetting lässt sich gerade in der cozy Season wunderbar lesen. Von der Atmosphäre und den Beschreibungen überzeugt das Buch wirklich. Nun kommen wir zu meinem persönlichen Kritikpunkt an "Bitten" (bitte nicht falsch verstehen, ich hatte viel Spaß beim Lesen.): Die Charaktere, die auf mich stellenweise sehr eindimensional, naiv und kindlich gewirkt haben. Vanessa Hart ist unsere Protagonistin und verliert ihre beste Freundin Celeste, mit der sie wirklich eine ganz innige Beziehung geführt hat und muss ihr Leben zurücklassen, weil sie zu einer Werwölfin mutiert. Allein diese Informationen bieten so viel Material, um Vanessa über ihren schüchternen Charakter hinauswachsen zu lassen. Aber was passiert stattdessen? Vanessa ist hochemotional (verständlicherweise!). Aber das einzige Gefühl, was sie zu lässt ist Hass, Wut und Rache - zusammengefasst negative Emotionen - die sie in ihrer Situation einfach nicht weiterbringen. Das war für mich nur selten nachvollziehbar, weswegen ich stellenweise von ihr genervt war. Trotzdem ist ihr Charakter grundsätzlich nicht schrecklich! Sinclair 'Sin' - puh. Er ist wirklich sehr charmant. Das muss man ihm zugestehen und der Erbe der Werwolskönigin. Bis auf die beiden Sachen erfährt man aber relativ wenig über ihn, was wiederum sehr schade ist. Außerdem ist er stellenweise zuuu charmant, wo man sich beim Lesen fragt: "Warum zur Hölle ist er so nett?" Calix ist von den drei Charakteren noch der mit der meisten Personality, auch wenn er sehr mysteriös wirkt und eher im Hintergrund agiert. Das hat ihn wahrscheinlich für mich auch am Interessantesten gemacht. Alles in allem ist "Bitten" von Jordan Stephanie Gray eine bissige Werwolfromantasy mit einem fantastischen Worldbuilding.