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Akte Nordsee - Am dunklen Wasser

von Eva Almstädt

Format:Softcover
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Fentje Jacobsen entspricht nicht dem klassischen Bild einer Rechtsanwältin. Sie betreibt ihre Kanzlei vom Bauernhof ihrer Großeltern in Nordfriesland aus. Dort rauben ihr die beginnende Demenz der Oma, eine renitente 14-jährige Nichte und der leichtsinnige Bruder den letzten Nerv. Als Fentje beauftragt wird, einen jungen Mann zu vertreten, der des Mordes an seiner Freundin verdächtigt wird, stößt sie auf einen alten, sehr ähnlichen Fall. Fast zeitgleich verschwinden zwei Schülerinnen aus einem nahe gelegenen Internat. Bei ihren Nachforschungen lernt sie den weltgewandten, ehrgeizigen Journalisten Niklas John kennen. Trotz unterschiedlicher Ziele beginnen sie gemeinsam zu ermitteln ...

Mystery, Thriller, Horror & Crime
Softcover
Erschienen an: May 27, 2022

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Aktuelle Rezensionen(2)

3.9(16 ratings)
Rezension von

Akte Nordsee – Am dunklen Wasser von Eva Almstädt ist der Auftakt einer neuen Krimireihe, die an der Nordsee spielt. Als Ermittler wurden hier nicht klassische Polizisten gewählt. Die Protagonistin ist Fentje Jacobsen, die auf dem Hof ihrer Großeltern eine kleine Rechtsanwaltskanzlei führt. Ihr nicht ganz so beliebter Gegenspieler ist Niklas John. Er ist Journalist und immer auf der Suche nach einer guten Story. Zusammen bilden die zwei nicht unbedingt ein Team, doch scheinen sie ähnliche Werte zu besitzen. Ich kenne bisher einige Bücher der Pia Korittki Reihe von Eva Almstädt und habe mich nun gefreut auf einen Roman, der in meiner Heimat spielt. Mein Geburtsort Tetenbüll ist explizit mit dabei und wird in der Danksagung erwähnt. Ich fand es interessant zu wissen, dass ein paar mir bekannter Einwohner bei der Recherche mit Rat und Tat zur Seite standen. Ich finde es immer wieder faszinierend zu sehen, wie klein die Welt doch ist. Für den Fall wichtige Orte sind fiktiv, haben aber durchaus Ähnlichkeiten mit mir bekannten Orten in meiner Heimat. So hatte ich von Wediskoog sofort ein Bild vor Augen und habe auch eine Idee, wo der Haubarg von den Großeltern von Fentje stehen könnte. Allerdings ist das nur so eine Ahnung. Jeder mag sich beim Lesen selbst ein Bild machen. Die Beschreibungen von Szenen und Orten sind sehr detailliert, so dass bei mir direkt das Kopfkino startete und ich mit Fentje und Niklas durch Nordfriesland gefahren bin. Das zwischenmenschliche der zwei Hauptpersonen kommt nicht zu kurz. So laden die Szenen mit ihnen zum Schmunzeln ein. Stelle dir jemanden in Designerklamotten auf einem Hofplatz vor, wo es mehrere Tage am Stück geregnet hat. Dann bekommst du einen guten Eindruck von Niklas. Fentje hingegen ist auf dem Land aufgewachsen und wechselt spielend zwischen den Rollen einer Anwältin und einer Landbewohnerin. Für mich war es ein schöner Ausflug in die Heimat. Der Fall ist durchaus spannend und die Verkettungen der Erzählungen sorgen am Ende für ein logisches Ergebnis. Hin und wieder fand ich die Geschichte etwas zu langatmig, doch im großen und ganzen war es für mich ein spannender Auftakt der Akte Nordsee Krimireihe. Ich bin gespannt, was für einen Fall Fentje als nächstes auf den Tisch bekommt. Hast du Lust auf einen Nordseekrimi ohne den klassischen polizeilichen Ermittler, dann bist du hier genau richtig. Es ist eine gute Mischung aus spannender Mordermittlung und einem Ausflug an die Nordseeküste von Nordfriesland. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

LeonieRezension von Leonie

Als Hörbuch gehört. Ich sags wie‘s ist: schlecht geschrieben und darin schon wieder unterhaltsam. Meine Kritik: 1) NIEMAND redet so, wie die Personen in dem Buch. Die gesprochenen Sätze sind viel zu lang und komplex für Alltagskonversationen. Und an den Stellen mit dem Loveinterest todes cringe (das war der unterhaltsame Teil) 2) Der/Dem Hörer:in wird alles bis ins kleinste Detail erklärt, teils mehrfach. Man muss wirklich null mitdenken, und ich dachte mir die meiste Zeit: „Das weiß ich doch alles schon?!“ 3) Der Plot war nicht originell; er fühlte sich an, als wäre er schon 100 Mal gelesen worden. 4) Der Hauptcharakter ist eine Anwältin, und obwohl ich nicht viel davon verstehe, lehne ich mich mal aus dem Fenster und sage, dass es leider eine wirklich schlechte Anwältin ist – hat zu viel Kopfschütteln geführt. Sie hat mir auch die ganze Zeit Gryffindor-Energie gegeben (kein Kompliment). Ich habe es trotzdem bis zum Ende gehört. Hat sich ein bisschen angefühlt wie Trash-TV schauen und davon bin ich ja auch Fan…

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