4.0

1984

von George Orwell

Format:Hardcover

Der Klassiker über einen allmächtigen Überwachungsstaat ist und bleibt beklemmend aktuellGeorge Orwells 1984 ist längst zu einer scheinbar nicht mehr erklärungsbedürftigen Metapher für totalitäre Verhältnisse geworden. Mit atemberaubender Unerbittlichkeit zeichnet der Autor das erschreckende Bild einer durch und durch totalitären Gesellschaft, die bis ins letzte Detail durchorganisierte Tyrannei einer absolut autoritären Staatsmacht. Seine düstere Vision hat einen beklemmenden Wirklichkeitsbezug, dem sich auch der Leser von heute nur schwer entziehen kann.London 1984: Winston Smith ist Geschichtsfälscher im Staatsdienst. Als Mitarbeiter des Ministeriums für Wahrheit verbringt er seine Tage damit, die Fakten zugunsten der regierenden Partei umzuschreiben. Als er sich verbotenerweise in seine schöne und geheimnisvolle Kollegin Julia verliebt, beginnen die beiden gemeinsam und trotz aller Gefahren, die totalitäre Welt, in der sie bislang als Marionetten gelebt haben, infrage zu stellen. Als sie versuchen, sich einen Rest von persönlicher Freiheit zu bewahren, hat das fatale Folgen.George Orwells dystopischer Roman - die düstere Vision eines totalitären Überwachungsstaates, der jegliche Individualität zerstört - ist längst zum Klassiker geworden und gewinnt täglich an Aktualität.Sein geniales Meisterwerk und Vermächtnis erscheint in einer neuen und zeitgemäßen Übersetzung von Paul Düring. »Alles, was man über Politik wissen muss, steht meiner Ansicht nach bei George Orwell.« Harald Martenstein

Science-Fiction & Fantasy
Hardcover
Erschienen an: November 23, 2023

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Aktuelle Rezensionen(70)

4.0(742 ratings)
Ryan Dean HaasRezension von Ryan Dean Haas

1984 is a timeless classic. The topics it covers are still as scary and relevant as they were back then. Even more so with Technology, Smartphones, AI and security cameras everywhere. But unlike Animal Farm this is not written in a fairy tale style with lots of metaphors. Its really "real" for a lack of a better word which makes the story feel dry and slow at times. - I can see why that wasnt a big problem back then but it does feel slow in 2026 and did lose us a couple of times in our book club. Namely in the first part and then again in the big exposition dump later on. I think this universe is dark and fascinating and I would've loved to know more about some characters and systems and plot points - and I also wouldve loved to know less about other parts (looking at you, repetitive exposition dump that told us litte to nothing new) All in all I'd be curious to see a version of this book that takes place in the 2020s with all our technology. Especially since its an important cautionary tale worthy of being told!

DeniseRezension von Denise

Welch Privileg, dieses Buch überhaupt legal lesen zu dürfen. Es regt zum nachdenken an, über die Parallelen der damaligen und der heutigen Zeit. Aufgrund der Radikalität, mit welcher die Partei beschrieben wird, fühlt es sich leider sehr aktuell an.

Annika HaaseRezension von Annika Haase

Mein erster Klassiker. Man muss sich beim Lesen dieses Buches schon konzentrieren, trotzdessen ist es wirklich ein super Buch, was einfach total fesselnd ist. Kann ich nur weiterempfehlen!

JannisRezension von Jannis

Unglaubliches Worldbuilding, spannende Charaktere, packend geschrieben. Auch wenn am Ende leider ein paar Fragen offen bleiben.

NancyRezension von Nancy

Ich mochte den Schreibstil, ich mochte die meisten Gedankengänge und die Darstellung von Gefühlen. Ich mochte die ausgeklügelten Details der Geschichte. Trotzdem habe ich gemischte Gefühle - es gab Handlungsstränge, da konnte ich das Buch nicht aus der Hand legen und andere, da fiel es mir schwer dran zu bleiben. Es gab Stellen, die ich, um sie zu verstehen mehrmals lesen musste - das war mal okay und mal besonders anstrengend. Außerdem hat mir die Darstellung von Frauen in der Erzählung nicht gefallen. Julia wirkte sehr austauschbar und charakterlos: Hauptsache jung, schön, ein bisschen rebellisch, aber auch naiv und unpolitisch - ich hätte mir mehr Tiefe gewünscht und gern mehr von ihr gewusst: ihre Gedanken, ihr Tage ohne Winston - schade. Alle erwähnten Frauen sind in 1984 leider nichts weiter als eine plakative „male Fantasy“ bzw. schwach. Gerade zu Beginn des Buches sind Winstons Gedanken gegenüber Julia abscheulich - seine Mutter und Schwester werden als Störfaktoren beschrieben und auch andere Frauen sind entweder ausgezehrt, bemitleidenswert oder dann doch irgendwie, als sexuell anziehend dargestellt. Die meisten im Buch erwähnten Frauen sind entweder Marionetten oder Gebärmaschinen - ein patriarchalischer Traum im Albtraum, den Orwell da beschrieben hat. Ich halte die Thematik im Buch dennoch für schrecklich aktuell, es gibt einfach zu viele Parallelen zur Realität. Es zeigt was möglich wäre, schon möglich ist und wie leicht wir Menschen manipulierbar sind, wie dumm wir sind. Es beschreibt eine Dystopie, die es zu verhindern galt - aber doch in Teilen bereits real ist. Und es zeigt mir, wie machtlos man als Individuum ist, wie klein und kaputtbar. Ich verstehe das Buch als eine Warnung, die ernstgenommen werden muss - gerade weil, so viel bereits Realität ist und so einiges, von gewissen Menschen, so oder so ähnlich, noch durchgesetzt werden könnte. Das Buch zeigt wie wichtig große funktionierende Netzwerke sind, um solchen Strukturen entgegenzutreten. Alles in Allem, hat es Spaß gemacht, das Buch zu lesen und mit Winston mitzufühlen und mitzudenken, auch wenn es Stellen und Figuren gibt, mit denen ich nicht vollends zufrieden bin - aber nach 77 Jahren wird sich da wohl nichts ändern… Oder doch? Ich bin gespannt auf „Julia“ von Sandra Newman.

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