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Laurie Harmening

Author
Laurie Harmening

Laurie schreibt Bücher, damit andere in fremde Welten abtauchen können, genau wie sie es selbst gern tut, um dem Alltag zu entfliehen. Mit viel Kaffee und in Gesellschaft ihrer Schreibgruppe erschafft sie am liebsten morally grey Charaktere und düstere Fantasywelten mit einer großen Prise Romantik. Wenn sie nicht gerade schreibt, liest oder andere mit ihren neuen Buchideen nervt, ist sie wahrscheinlich mit ihrem Hund irgendwo in der Natur unterwegs oder träumt davon, nach England auszuwandern, um wie ihr großes Idol Jane Austen in einem kleinen Cottage ihre Geschichten zu schreiben.

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A Personal Note from Laurie Harmening

"Ich glaube fest daran, dass es für jede Stimmung das passende Buch gibt. Querbeet zu lesen ist für mich die schönste und hilfreichste Art, mich selbst und die Welt um mich herum ein Stück besser zu verstehen. Und egal, wie dunkel die Welten waren, in die ich beim Lesen oder Schreiben bisher eingetaucht bin – sie waren immer bedingungslos für mich da."

- Laurie Harmening

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Between the lines: Q&A from Laurie Harmening

Wieso schreibst du ausgerechnet im Genre Romantasy?
Diese Lovestorys nun selbst in düstere Fantasywelten zu schreiben, fühlt sich deshalb einfach richtig an. Zudem ist der Fantasy-Anteil in Romantasy, der oft als bloße Unterhaltung abgestempelt wird, oftmals eine Antwort auf gesellschaftliche und politische Zustände, während die romantischen Elemente etwas ausdrücken, das lange unterdrückt wurde. Weibliche Wünsche, Begierden und Vorlieben sowie starke Protagonistinnen stehen endlich im Fokus. Romantasy zu schreiben verbindet für mich feminine Selbstermächtigung, Trost und Sehnsucht miteinander.
Schreibst du lieber Held*innen oder Bösewich*innen?
In den schlechten Entscheidungen einer Person findet sich sehr viel Tiefe. Morally-Grey-Charaktere, die nicht die ruhmreichen oder in unserer Gesellschaft als typisch „gut“ geltenden Entscheidungen treffen und Gefühle durchleben, sind für andere die Bösewichte – doch in meinen Geschichten die Protagonist*innen. Schon immer haben mich die Anti-Held*innen am meisten inspiriert in der Literatur.
Hast du ein spezielles Schreibritual?
Ohne Kaffee entstehen bei mir keine Worte auf der Seite. Außerdem höre ich zu jeder Szene laut und in Dauerschleife genau ein Lied, das zur Stimmung passt und erst wenn die Szene steht, wird der Song gewechselt.