Recommendations based on "Tomate, Fahrrad, Guillotine"
Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.
By Annabelle Hirsch
»Was für ein Buch! In 100 unglaublich ausgesuchten Objekten wird hier feministische Geschichte geschrieben.« Mia Eidlhuber, Der Standard, 04. März 2023
By Katharina Volk
Mit ihren Vorstellungen von einer »neuen Moral« und »freier Liebe« war Alexandra Kollontai (1872–1952) ihrer Zeit voraus. Sie selbst bezeichnete sich als sexuell emanzipierte Kommunistin, die das Schicksal von Frauen zum Sozialismus geführt habe. Alexandra Kollontai kämpfte in der Russischen Oktoberrevolution und wurde 1917 Volkskommissarin für soziale Fürsorge. Weltweit war sie die erste Frau im diplomatischen Dienst, als sie 1922 die junge Sowjetunion im Ausland vertrat. Kollontai war überzeugt, eine Revolution könne nur erfolgreich sein, wenn sie das gesamte Leben revolutioniert. Sie übte nicht nur scharfe Kritik an der monogamen, lebenslangen Ehe, sondern auch am bürgerlichen Verständnis von Elternschaft. Damit machte sie sich nicht nur Freunde unter den Genossinnen und Genossen. Sie forderte ein neues Verständnis von Liebe, das dem der Solidarität ähnelt, und neue Formen des Zusammenlebens, die Zusammenhalt und Gemeinschaft fördern. Ihre Ideen sind noch immer Utopie, aber noch immer aktuell in einer Zeit, in der Kollektivität im Sinne von Solidarität und Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg dringender denn je ist.
By Rebecca Buxton
Die herausragendsten Frauen der Philosophiegeschichte Diese 20 Philosophinnen muss man kennen – Rebecca Buxton und Lisa Whiting haben Porträts der wichtigsten Denkerinnen aus allen Epochen und Erdteilen zusammengestellt. Ein Einsteigerbuch für Feministinnen und alle, die es werden wollen. Mit Texten über: Hypatia, Diotima, Ban Zhao, Mary Wollstonecraft, Lalla, Mary Astell, Harriet Taylor Mill, Mary Anne Evans (George Eliot), Edith Stein, Hannah Arendt, Simone de Beauvoir, Iris Murdoch, Mary Midgley, Elizabeth Anscombe, Mary Warnock, Sophie Bosede Oluwole, Angela Davis, Iris Marion Young, Anita L. Allen und Azizah Y. al-Hibri. »Man möchte nochmal studieren nach dieser aufregenden Lektüre.«Barbara Weitzel, Welt am Sonntag
By Emma Southon
Emma Southon promovierte in Alter Geschichte, gab dann aber nach einigen Jahren als Dozentin für antike und mittelalterliche Geschichte die akademische Welt auf und begann, zu ihrem eigenen Vergnügen zu schreiben. Nach ihren ersten beiden hochgelobten Büchern erscheint nun ihr drittes Buch erstmals auch auf Deutsch. Rita Gravert, Jahrgang 1989, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Spanische Philologie und Interdisziplinäre Lateinamerikastudien in Berlin. Sie übersetzt Bücher aus dem Englischen und Spanischen, u.a. von Florence de Changy, George Monbiot, Marisa Reichardt und K. L. Walther. Caroline Weißbach, Jahrgang 1990, studierte Germanistik und Internationale Literaturen in Tübingen und Nebraska. Sie übersetzt Bücher aus dem Englischen. Zu den von ihr übersetzten Autor:innen gehören Florence de Changy, Kate Summerscale und Robin Waterfield.
By Kate Evans
Seit ihrer Jugend war Rosa Luxemburg davon überzeugt, daß sich die Welt verändern muß. Schon in jungen Jahren kämpfte sie für die Rechte der Arbeiterschaft und die Idee des Sozialismus. Rosa Luxemburg war Jüdin, sehr gebildet, besaß einen scharfen Verstand und ein mitreißendes Temperament. Sie war eine großartige Rednerin und brillante Schriftstellerin. Konflikte scheute sie nicht. Sie kämpfte auf der Straße und ließ sich nicht einschüchtern,nicht von den Freikorps, nicht von der Polizei, auch von Morddrohungen und Gefängnisaufenthalten nicht. Die Graphic Novel "Rosa" von Kate Evans zeigt Rosa Luxemburgs intellektuelle Welt und setzt ihre Ideen in den Kontext einer bewegenden Lebensgeschichte.
By Kari Herbert
STARKE KUNST VON STARKEN FRAUEN "DU KANNST ERSCHAFFEN, WAS DU WILLST. KUNST KENNT KEINE REGELN."REBEL ARTISTS, DAS MANIFEST "Rebel Artists" ist ein Buch über 15 Frauen aus aller Welt, die sich als Künstlerinnen Respekt verschafften. Sie mussten gegen Vorurteile und für ihre Rechte kämpfen. Aber sie ließen sich durch nichts und niemanden von ihrer Kunst abbringen. Frida Kahlo kennen alle als starke, mutige Malerin. Doch auch viele weitere Frauen verdienen Beachtung: Emily Kame Kngwarreye, die erst mit 80 Jahren anfing, unermüdlich zu malen, um dann mit über 3000 Bildern zur berühmtesten Aborigines-Künstlerin zu werden. Die Afroamerikanerin Faith Ringgold, die sich wütend gegen die Ausgrenzung von Frauen und Farbigen auflehnte und deren Werke nun in den wichtigsten Museen Amerikas hängen. Oder Amrita Sher-Gil, die als einfühlsame Porträtistin der Armen ihres Landes zur Wegbereiterin der modernen indischen Kunst wurde. Sie alle haben es entgegen widriger Umstände geschafft, sich neugierig und klug, furchtlos und beharrlich mit ihrer Kunst durchzusetzen und innerhalb ihres Kulturkreises oder auch weit darüber hinaus Ruhm und Anerkennung zu erlangen. Kari Herbert erzählt 15 inspirierende Geschichten, die Mut machen, seine Träume und Ideen zu verwirklichen und den eigenen Weg zu gehen. 15 inspirierende Geschichten, die Mutmachen, seine Träume zu verwirklichen Das Kunst-Äquivalent zu den «Rebel girls» Reich bebildert mit Abbildungen der Kunstwerke sowie mit eindrucksvollen Illustrationen der Autorin
By Virginia Woolf
Warum werden eigentlich so übermäßig viele Bücher von Männern geschrieben? Geistige Freiheit hängt von materiellen Dingen ab, betont Virginia Woolf in ihrer großen Streitschrift, einem Schlüsselwerk des Feminismus. Und die hatten Frauen über Jahrhunderte nicht. Jede Frau sollte "fünfhundert Pfund im Jahr und ein eigenes Zimmer" haben. Das ist Unabhängigkeit. Axel Monte hat den brillanten Essay übersetzt, mit den nötigen Erläuterungen versehen und ein Nachwort beigegeben, das die Lebensumstände Virginia Woolfs beleuchtet und mit Missverständnissen aufräumt. – Mit einer kompakten Biographie der Autorin.
By Simone de Beauvoir
Ihre erste Begegnung im Jahr 1970 war eher zufälliger Natur: Alice Schwarzer führte gerade ein Interview mit Jean-Paul Sartre, als Simone de Beauvoir den Raum betrat. Die Philosophin reagierte abweisend auf die junge blonde Journalistin im Minirock, sagte bloß schneidend zu ihrem Partner: »Sartre, Sie wissen, dass wir gleich eine Pressekonferenz haben«, und wandte Schwarzer den Rücken zu. Doch schon bald erkannten sich die beiden Frauen als Gleichgesinnte, wurden politische Weggefährtinnen und Freundinnen. Und so zeugen die Interviews, die Alice Schwarzer zwischen 1972 und 1982 mit der bedeutenden Schriftstellerin und Feministin geführt hat, von großer Offenheit und Intimität. Simone de Beauvoir formuliert nicht nur mit der für sie typischen Klarheit und Radikalität ihre Ansichten über Politik, Macht, Sexualität und die Rolle der Frau, sondern spricht auch über Persönliches: das Älterwerden etwa oder ihre offene Beziehung mit Sartre. Das erste Interview, in dem Beauvoir mit der Aussage »Ich bin Feministin!« dezidiert Kritik am Sozialismus übte, machte weltweit Furore;ihre Thesen zur Mutterschaft lösten wahre Proteststürme aus. Und bis heute haben ihre Positionen zur Bedeutung des biologischenGeschlechts und zur politischen Verortung des Feminismus nicht an Sprengkraft eingebüßt.
By Margret Greiner
Das Porträt Einer Starken, Emanzipierten Frau. Emilie Flöge Lernte Als Junges Mädchen Gustav Klimt Kennen Und Führte Mit Ihm Ein Leben Lang Eine Beziehung Jenseits Aller Konventionen. Vor Allem Aber War Sie Eine Herausragende Modeschöpferin. Im Wien Um 1900, Wo Malerei, Architectur, Kunsthandwerk Und Mode Eine Hochblüte Erlebten, Schuf Emilie Flöge Einen Bahnbrechenden, Secessionistischen Mode-stil, Der Die Frauen -- 15 Jahre Vor Coco Chanel -- Von Korsett Und Mieder Befreite. In Romanform Erählt Margret Greiner Die Biografie Ener Frau, Die Selbstständig Und Erfolgreich Ihren Ganz Eigenen Weg Ging. -- Back Cover.
By Thomas Kielinger
"Ich weiß, dass ich zwar den Leib eines schwachen, kraftlosen Weibes habe, dafür aber Herz und Mark eines Königs, noch dazu eines Königs von England." Elisabeth I. hat Englands Aufstieg zur Weltmacht begründet. Sie war die mächtigste Frau ihrer Zeit, und sie hat auf der europäischen Bühne nicht selten mit den Waffen einer Frau gekämpft. Thomas Kielinger erzählt das dramatische Leben der großen Tudor-Königin mit Verve und historischer Tiefenschärfe. Schon früh hatte Elisabeth I. (1533 - 1603) beschlossen, nie zu heiraten, um ihre Macht nicht mit einem Mann teilen zu müssen. Doch ihre zahllosen Freier aus anderen Herrscherhäusern spielte sie über Jahrzehnte gegeneinander aus, um England den Frieden zu sichern. Sie wollte Königin aller Engländer sein, nicht nur der Protestanten oder Katholiken, und bewahrte ihr Land vor den Glaubenskriegen der Epoche. Ihr Sieg über die Armada machte England unangreifbar und nährte das Bewusstsein ihrer Landsleute, eine Nation zu sein. Elisabeth war hochgebildet, scharfzüngig, von taktischer Klugheit und großem Weitblick. Alle konnte sie in ihre Schranken weisen, ihre Berater, ihre Favoriten, ihr Parlament - und ihre größte Konkurrentin, Maria Stuart. Thomas Kielingers glänzende Biographie zeigt, wie Elisabeth I. in ihren 44 Jahren auf dem Thron England bis zum heutigen Tag geprägt hat.