New York, 1987: Eigentlich gibt es nur einen Menschen, der June Elbus je verstanden hat, und das ist ihr Onkel Finn Weiss, ein berühmter Maler. Als Finn viel zu jung an einer Krankheit stirbt, deren Namen ihre Mutter kaum auszusprechen wagt, steht in Junes Leben kein Stein mehr auf dem anderen. Auf Finns Beerdigung bemerkt June einen scheuen jungen Mann, und ein paar Tage später bekommt sie ein Päckchen. Darin befindet sich die Teekanne aus Finns Apartment – und eine Nachricht von Toby, dem Fremden. Wer ist dieser Mann, der behauptet, Finn ebenso gut zu kennen wie June selbst? Zunächst ist June misstrauisch, doch dann beginnt sie sich heimlich mit Toby zu treffen, und sie erfährt, dass es gegen Trauer ein Heilmittel gibt: Freundschaft und Zusammenhalt.
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Sag den Wölfen, ich bin zu Hause
By Carol Rifka Brunt, Frauke Brodd
New York, 1987: Eigentlich gibt es nur einen Menschen, der June Elbus je verstanden hat, und das ist ihr Onkel Finn Weiss, ein berühmter Maler. Als Finn viel zu jung an einer Krankheit stirbt, deren Namen ihre Mutter kaum auszusprechen wagt, steht in Junes Leben kein Stein mehr auf dem anderen. Auf Finns Beerdigung bemerkt June einen scheuen jungen Mann, und ein paar Tage später bekommt sie ein Päckchen. Darin befindet sich die Teekanne aus Finns Apartment – und eine Nachricht von Toby, dem Fremden. Wer ist dieser Mann, der behauptet, Finn ebenso gut zu kennen wie June selbst? Zunächst ist June misstrauisch, doch dann beginnt sie sich heimlich mit Toby zu treffen, und sie erfährt, dass es gegen Trauer ein Heilmittel gibt: Freundschaft und Zusammenhalt.
Popular Reviews(6)
Ehrlich gesagt wusste ich nicht was ich zu erwarten habe und auch eigentlich gar nicht vor es zu hören, aber da ich es beim Sommersale in die Hände bekommen habe, hab ich dem Buch eine Chance gegeben und was soll ich sagen? Ich mochte es wirklich gern. Zum einen ist die Sprecherin wirklich gut und zum anderen hat mir die Geschichte gut gefallen. Es ist sehr emotional, handelt von Liebe, Familie und Trauer. Mir hat es seh gut gefallen wie die Gefühlswelt und diese zwispältigen Gefühle gezeigt wurden und auch die schwierige Geschwisterbeziehung. Ein schöner Jugendroman mit sehr wichtigen Themen
Ein unglaublich bewegendes Buch. Auch ich musste ein paar Tränen verdrücken
5 ⭐️; klare Leseempfehlung! Die Protagonistin sind toll herausgearbeitet und man kann richtig gut in die Geschichte einsteigen.
Eigentlich war ich vor allem ganz oft wütend. Vielleicht kann man das nur verstehen wenn man sich als Teen auch als Fremdkörper in der eigenen Familie gefühlt hat.Aber auch über die Art und Weise wie über Aids-Kranke gesprochen wurde, welche Vorurteile und Stigmatisierungen auf die Erkrankten wartete. Ehrlicherweise nerven mich Coming of Age Romane inzwischen oft. Aber June. June war mir ganz nah. Und ich glaube als Teenagerin hätte ich mich ihr sogar noch näher gefühlt. June muss mit ihrer Trauer umgehen und fühlt sich darin ziemlich alleine gelassen. Und aus ihrem Blick heraus, versucht niemand auch mal ihre Gefühle zu sehen und anzuerkennen, das die Beziehung zu ihrem Onkel genauso echt und wichtig war, und damit sie auch jedes Recht zur Trauer hat. Stattdessen scheinen alle um sie herum vor allem eifersüchtig auf genau diese enge Beziehung zu sein. Auch deshalb musste Junes Freundschaft zu Toby zwangsläufig eine besondere werden. Nur er versteht wirklich, wie sie sich fühlt. (Egal ob das wirklich stimmt oder nicht. Aber ich finde auch sehr objektiv, das Junes Familie nicht viel dafür tut, damit Finns Tod eine echte Rolle spielen kann.) Grace und June sind ein schwieriges Geschwisterpärchen. Aber eines das ich sehr realistisch fand. Es ist nun mal so, das eine Geschwisterbeziehung nicht immer so harmonisch ist, wie manche Autor:innen das gerne darstellen. Manchmal hasst man sich (und ja, das ist dann echt und eben nicht aus einer gekränkten Laune heraus.) und gerade Grace tut leider auch sehr vieles, das die negativen Gefühle ihr gegenüber mehr als gerecht fertigen. Ich gebe zu ich wäre in mancher Hinsicht nachtragender als June :lachen: Ich fand das wohl vor allem niemand wirklich miteinander spricht. Dinge werden verdrängt und vieles passiert genau deshalb. Mir hat es einfach so so sehr gefallen. Der melancholische Stil hat mich sehr abgeholt und ich fand Finns und auch später Tobies Beziehung zu June sehr besonders. Es ist oft so. Irgendwann braucht man einen Erwachsenen der einen ernst nimmt und einem das Gefühl gibt gehört zu werden. Nicht immer sind das die Eltern. Manchmal auch, weil sie in dem Moment nicht da sein können. In Junes Fall, weil sie manches nicht wissen oder Aufgrund der eigenen Meinung und Erfahrungen nicht sehen können, wie es in June aussieht.
#Rezension #Rezensionsexemplar #NetgalleyDE #EiseleVerlag Carol Rifka Brunt - Sag den Wölfen ich bin zu Hause Klappentext Manchmal verlierst du einen Menschen, um einen anderen zu gewinnen. Manche Verluste wiegen so schwer, dass sie nicht wiedergutzumachen sind. So geht es June Elbus, als ihr Onkel Finn stirbt, der Mensch, mit dem sie sich blind verstand, der ihr alles bedeutete. Doch mit ihrer Trauer ist sie nicht allein. Schon bald nach der Beerdigung stellt June fest, dass sie sich die Erinnerung an Finn teilen muss – mit jemandem, der sie mit einer schmerzhaften Wahrheit konfrontiert. Der sie aber auch lehrt, dass gegen die Bitternisse des Lebens ein Kraut gewachsen ist: Freundschaft und Mitgefühl. _ Mein Fazit Vielen lieben Dank an NetGalley Deutschland und Eisele Verlag für das Leseexemplar. Das Cover finde ich wirklich ansprechend gestaltet. Die Farben und die Idee mit dem schwarzen Hintergrund und den Blättern gefällt mir richtig gut. Ausserdem macht man sich bei dem Titel so seine Gedanken. Warum sollte jemand denn den Wölfen sagen er wäre zu Hause ? Welchen Grund hat das denn ?? Die Story spielt in den 80er Jahren in Amerika und wird aus der Sicht der 14 jährigen June erzählt. Ihr Onkel Finn ist ihr ein und alles. Er ist ein berühmter Maler, welcher an AIDS erkrankt ist. Er macht es sich zur Aufgabe noch ein Portrait von June und ihrer Schwester zu malen. Das Thema HIV / AIDS/ Homosexualität ist in den 80er Jahren ein sehr wichtiges und erschreckendes Thema. Die Gesellschaft hat sich zu dieser Zeit doch noch sehr schwer getan damit und es war eine unbekannte Krankheit. Man bekommt die Angst der Personen zu spüren. Es werden sich viele Gedanken gemacht wie man sich anstecken kann und wie man dieser Krankheit aus dem Weg gehen sollte. June hat schwer an dem Tod ihres Onkels zu knabbern. Er war für sie eine wichtige Bezugsperson. June kann ihre Mutter auch nicht verstehen, denn diese macht Toby ( den Freund von Finn) für alles verantwortlich. Eine Story, die mich trotz der wichtigen Thematik absolut nicht abgeholt hat. Ich wurde irgendwie nicht mit dem Buch warm. Ob es an der Erzählsicht einer 14 jährigen lag oder es daran lag das ich mit den Charakteren meine Schwierigkeiten hatte. Ich konnte keine emotionale Bindung aufbauen. Alles in allem fand ich das Buch irgendwie lahm. Teilweise war es mir zu lang gezogen. Der Schreibstil war durchwachsen. Irgendwie kam ich nicht in den Fluss, weil es sich für mich immer wieder änderte, mal war es spannend, mal etwas langweiliger. Leider muss ich dem Buch nur 3 von 5 Sterne geben. _ #CarolRifkaBrunt #SagDenWölfenIchBinZuHause #Büchereule #bücherliebe #leseverrückt #liebsteshobby #leseratte #leseliebe #lesewahnsinn #buchblog #buchbloggerin #buchliebhaberin #lesenistliebe #derrealitätentfliehen #bücherjunkie #büchernerd #bücherwurm #ohnebücherohnemich #lesewurm #meineleidenschaft #lesesucht #lesesüchtig #büchersüchtig #bookblogger