Recommendations based on "Revolutionärinnen. Frauen, die Geschichte schrieben Visionärinnen, Freiheitskämpferinnen und Feministinnen aus der ganzen Welt"
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By Annabelle Hirsch
»Was für ein Buch! In 100 unglaublich ausgesuchten Objekten wird hier feministische Geschichte geschrieben.« Mia Eidlhuber, Der Standard, 04. März 2023
By Virginia Woolf
„Kein Grund zur Eile. Kein Grund zu glänzen. Kein Grund, ein anderer zu sein als man selbst.“ Über 100 weise Worte der unnachahmlichen Virginia Woolf über Liebe, Literatur, Feminismus, Essen, Arbeit, Älterwerden, Authentizität, Natur, Wahrheit, Glück und alles dazwischen. Sorgfältig ausgewählt und kuratiert aus Woolfs zeitlosen Romanen, Essays und Reden. Eine Hommage an eine der beliebtesten Schriftstellerinnen der Welt und eine wahre Ikone des Feminismus, in einem hübschen, kleinformatigen Geschenkbuch.
By Chimamanda Ngozi Adichie
Was bedeutet es, heutzutage eine Frau zu sein? Ijeawele möchte ihre neugeborene Tochter feministisch erziehen und bittet ihre Freundin, die Bestsellerautorin und Feministin Chimamanda Ngozi Adichie, um Rat. In Form eines persönlichen Briefes an ihre Freundin macht Adichie fünfzehn Vorschläge, wie nicht nur ihre Tochter, sondern alle Mädchen zu selbstbestimmten Frauen werden können.
By Olympe de Gouges
Olympe de Gouges war eine der bedeutendsten Frauen der Französischen Revolution, eine Vorkämpferin für Frauenrechte. Ihre "Erklärung der Rechte der Frau und Bürgerin" ("droits de la femme et de la citoyenne") von 1791, gedacht als notwendiges Gegenstück zu den Menschenrechten ("droits de l'homme"), gilt als Gründungsurkunde des Feminismus. Sie schrieb außerdem Pamphlete gegen Sklaverei und Rassismus und forderte früh die Einrichtung von Frauenhäusern. Als Gegnerin der Jakobiner und erklärte Feindin Robespierres starb sie 1793 auf dem Schafott. Ihre wichtigsten Texte wurden für diese Ausgabe neu übersetzt und kommentiert. Margarete Stokowski erläutert in ihrem begleitenden Essay das Schicksal und den historischen Rang dieser mutigen Frau.
By Michaela Karl
Über Feminismus, Genderthemen und Gleichberechtigung wird derzeit wieder heftig gestritten. Die Geschichte des Kampfes um Frauenrechte begann bereits im Umfeld der Französischen Revolution 1789, im 19. Jahrhundert bildeten sich in mehreren Ländern organisierte Gruppen. Heute ist die feministische Szene global vernetzt und so divers wie nie – was auch zu Konflikten innerhalb der Bewegung führt. »Die Frauenbewegung ist unzweifelhaft die erfolgreichste soziale Bewegung der Moderne. Der Kampf, den Frauen seit Jahrhunderten für ihre Rechte führen, hat die Welt verändert und verändert sie täglich ein klein wenig mehr. Er war und ist immer im Zusammenhang mit entscheidenden politischen und gesellschaftlichen Umbrüchen aufgetreten, und zwar stets parallel zu der Entwicklung hin zur modernen Demokratie.«
By Simone de Beauvoir
Ihre erste Begegnung im Jahr 1970 war eher zufälliger Natur: Alice Schwarzer führte gerade ein Interview mit Jean-Paul Sartre, als Simone de Beauvoir den Raum betrat. Die Philosophin reagierte abweisend auf die junge blonde Journalistin im Minirock, sagte bloß schneidend zu ihrem Partner: »Sartre, Sie wissen, dass wir gleich eine Pressekonferenz haben«, und wandte Schwarzer den Rücken zu. Doch schon bald erkannten sich die beiden Frauen als Gleichgesinnte, wurden politische Weggefährtinnen und Freundinnen. Und so zeugen die Interviews, die Alice Schwarzer zwischen 1972 und 1982 mit der bedeutenden Schriftstellerin und Feministin geführt hat, von großer Offenheit und Intimität. Simone de Beauvoir formuliert nicht nur mit der für sie typischen Klarheit und Radikalität ihre Ansichten über Politik, Macht, Sexualität und die Rolle der Frau, sondern spricht auch über Persönliches: das Älterwerden etwa oder ihre offene Beziehung mit Sartre. Das erste Interview, in dem Beauvoir mit der Aussage »Ich bin Feministin!« dezidiert Kritik am Sozialismus übte, machte weltweit Furore;ihre Thesen zur Mutterschaft lösten wahre Proteststürme aus. Und bis heute haben ihre Positionen zur Bedeutung des biologischenGeschlechts und zur politischen Verortung des Feminismus nicht an Sprengkraft eingebüßt.
By Corinne Rufli
Renate (84) nennt sich Lesbe, ist aber mit einem Mann verheiratet. Berti (78) liebt Elisabeth (77) seit über vierzig Jahren, ist vierfache Grossmutter und geschieden. Margrit (81) führte in den 1960er-Jahren Tanzabende für Frauen durch. Liva (82) betete nach ihrem ersten Mal mit einer Frau das Vaterunser. Ältere Frauen, die Frauen lieben, sind in unserer Gesellschaft bis heute nicht sichtbar. Erstmals blicken in diesem Band elf Frauen über siebzig auf ihr Leben zurück. Sie erzählen, wie sie ihre Beziehungen in der bürgerlichen Enge der 1940er- bis 1960er-Jahre gestalteten, wie sie einen Mann heirateten oder sich in eine Frau verliebten, wie sie von der Frauenbewegung angezogen oder abgestossen waren, und wie sie heute leben. Ihre Geschichten sind voller Lebenslust – berührend und bislang unerhört. Sie zeigen aber auch die Ausgrenzung von Frauen, die sich nicht dem Ideal der Hausfrau und Mutter unterwerfen wollten, und dokumentieren die Vielfalt eines Frauenlebens jenseits von Kategorien.
By Margret Greiner
Das Porträt Einer Starken, Emanzipierten Frau. Emilie Flöge Lernte Als Junges Mädchen Gustav Klimt Kennen Und Führte Mit Ihm Ein Leben Lang Eine Beziehung Jenseits Aller Konventionen. Vor Allem Aber War Sie Eine Herausragende Modeschöpferin. Im Wien Um 1900, Wo Malerei, Architectur, Kunsthandwerk Und Mode Eine Hochblüte Erlebten, Schuf Emilie Flöge Einen Bahnbrechenden, Secessionistischen Mode-stil, Der Die Frauen -- 15 Jahre Vor Coco Chanel -- Von Korsett Und Mieder Befreite. In Romanform Erählt Margret Greiner Die Biografie Ener Frau, Die Selbstständig Und Erfolgreich Ihren Ganz Eigenen Weg Ging. -- Back Cover.
By Marta Yustos
Paket 6/5 - Prolit-Nr. 96098 Das erste Buch zum Thema - hoch spannend nicht nur für Kinder Der Titel basiert auf aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen Die Autorin ist anerkannte Wissenschaftlerin und die grandiosen Illustrationen sorgen für einen faszinierenden Zugang. Aktuelles gesellschaftliches Thema: Die Entwicklung der Menschheit und ihre weiblichen Wurzeln.
By Jane Ridley
Ein Psychogramm der Persönlichkeit der legendären Königin (1819-1901) als Tochter, Ehefrau, Mutter, Herrscherin, Grossmutter, analysiert die Autorin Queen Victorias Wandlung und Agieren in unterschiedlichen Lebensphasen. Rezension: Zum 200. Geburtstag von Queen Victoria erschienen bereits jüngst Julia Bairds 597 Seiten umfassende, hervorragende Biografie (2018) sowie Karina Urbachs wesentlich erweiterte Neuausgabe (2011; 2018), eine weitere 378 Seiten starke Victoria-Biografie erscheint demnächst (Edith Sitwell, 2019). Der vorliegende Titel mit nur gut 100 Seiten Text bringt kaum Politisches, doch er bietet ein brillantes Psychogramm der Persönlichkeit der Königin als Tochter, Ehefrau, Mutter, Vertraute, Herrscherin, Grossmutter. Sorgsam belegt und detailreich entwickelt sich das Bild einer starrköpfigen, egozentrischen, emotional labilen, sprunghaften Frau, manipulierend und manipulierbar, ganz nebenbei dekonstruieren sich gängige Mythen um Victoria und Albert. - Bestechend scharf analysierend geht die Autorin der Wandlung und dem Agieren Victorias im Spannungsfeld zwischen öffentlicher Rolle und Privatleben in unterschiedlichen Lebensphasen nach - ein aufregender Lesestoff, der o.g. breiten Lebensbildern als einsichtsvolle Ergänzung in möglichst vielen Bibliotheken beigefügt werden sollte. (2)