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By Jan Weiler
"Martin Kühn fragte sich, warum diese Leute reich und trotzdem sympatisch waren." Und es ist nicht die einzige Frage, die sich der einfache Kommissar und Berufspendler stellt, als er die Terrasse der wohlhabenden van Hautens betritt. Martin Kühn wundert sich auch, wie es Amir, Sohn libanesischer Einwanderer, in diese Kreise verschlagen konnte. Amir, der mit seiner Ankunft eine ganz neue, gefährliche Dynamik in die Familie gebracht hat. [4e de couv.]
By Joachim Meyerhoff
»Wunderbar erzählt – authentisch, voller Selbstironie, politisch inkorrekt und viele Themen so herrlich jugendlich auf den Punkt gebracht. Unbedingt lesen!!!«
By Fredrik Backman
Eine Kleinstadt in Schweden, kurz vor dem Jahreswechsel: An einem grauen Tag findet sich eine Gruppe von Fremden zu einer Wohnungsbesichtigung zusammen. Sie alle stehen an einem Wendepunkt, sie alle wollen einen Neuanfang wagen. Doch dieser Neuanfang verläuft turbulenter als gedacht. Denn wegen der ziemlich dummen Idee eines stümperhaften Bankräubers werden auf einmal alle Beteiligten zu Geiseln. Auch wenn davon niemand überraschter ist als der Geiselnehmer selbst. Es folgt ein Tag voller verrückter Wendungen und ungeahnter Ereignisse, der die Pläne aller auf den Kopf stellt – und ihnen zeigt, was wirklich wichtig im Leben ist …
By Frank Baer
April 1945: Angeführt von Maxe Milch, Spitzname »Magermilch«, irren nach Pilsen verschickte Berliner Schüler in den Wirren des Krieges heimwärts – zwischen geschlagenen Soldaten, Gefangenenkolonnen und Flüchtlingstrecks, querfeldein, durch Wälder und Felder, zu Fuß, in Güterwaggons, auf Lastern, mit Pferdefuhrwerken. Sie sehen die Toten am Wegesrand, begegnen amerikanischen Soldaten und Menschen, die sich in ihren Häusern und Höfen verschanzt haben. Als sie endlich zu Hause sind im zerstörten Berlin, findet dort keiner, was er sich während des langen Weges erträumt hat.
By Frauke Scheunemann
Dackel Herkules und Kater Schröder sind echte Freunde. Der ältere Herkules erklärt dem kleinen Schröder, wie die Menschen so ticken. Eine Sache interessiert Schröder vor allem, verändert sie die Menschen doch ganz besonders: die Liebe. Herkules verrät dem Katerchen daraufhin, dass die Liebe nicht auf Menschen beschränkt ist. Auch Herkules hat sein Herz schon einmal verloren: an Cherie, die schöne Retrieverdame, die allerdings schon bald mit ihrem Frauchen weggezogen ist. Als Schröder merkt, dass Herkules immer noch an Cherie hängt, beschließt er, für ein Happy End zu sorgen. Und macht sich auf die Suche nach der Herzensdame seines Kumpels ...
By Dirk Reinhardt
Ein Zufall führt zur Freundschaft zwischen Josef Gerlach, einem Überlebenden des Zweiten Weltkrieges, und Daniel, 16. Als der alte Herr ihm sein Tagebuch überlässt, taucht Daniel in eine dramatische Geschichte ein. Josef schildert, wie er mit 14 Jahren die Hitlerjugend verlässt, um sich den Edelweißpiraten anzuschließen. Einer Clique, deren Markenzeichen lange Haare und lässige Klamotten sind. Bald müssen die Freunde jedoch erkennen, dass ihr Lebensstil von den Nazis nicht geduldet wird. Als die Lage und der Druck immer schlimmer werden, planen sie gefährliche Aktionen und beginnen zu kämpfen – für sich selbst und für die Freiheit.
By Andrea Sawatzki
Schmunzeln und abschalten – raus aus dem Trubel des Stadtlebens, rein in das Chaos auf dem LandPacken Sie Ihre Koffer und machen Sie sich auf den Weg in die Provinz. Die deutsche Autorin und bekannte Schauspielerin Andrea Sawatzki setzt ihre etwas andere Familiensaga fort.Gundula ist außer sich! Warum erfährt sie immer als Letzte von allem? Dabei handelt es sich um keine Kleinigkeit, denn ihr Göttergatte Gerald hat beschlossen, ihr schönes Haus im Rotkehlchenweg zu verkaufen, um raus aufs Land zu ziehen. Jotwehdeh. Und zwar mit der ganzen Familie, inklusive beider Großmütter und der reizenden Schwägerin Rose. Eins ist schnell klar – wegziehen ist einfach. In der Provinz anzukommen aber ganz und gar nicht ...Kaum jemand schreibt so amüsant über das deutsche Familienleben wie SPIEGEL-Bestseller-Autorin Andrea Sawatzki. Schon mit den anderen Büchern der Bundschuh-Reihe feierte sie große Erfolge. Die dazugehörigen ZDF-Filme, in denen sie zusammen mit Axel Milberg die Hauptrolle spielt, konnten ebenfalls hohe Einschaltquoten einfahren. Auch ihr neuer Roman wartet mit absurder Situationskomik auf, die trotzdem direkt aus dem Leben gegriffen scheint.Die schrulligste Familie der deutschen Literatur – Andrea Sawatzki erzählt Neues aus dem skurrilen Leben der BundschuhsBei der lang erwarteten Fortsetzung der Bundschuh-Reihe handelt es sich nicht nur um eine entspannte Komödie, sondern auch um einen Eheroman mit Ecken und Kanten.»Woanders ist es auch nicht ruhiger« bietet perfekte und im besten Sinne leichte Unterhaltung. Andrea Sawatzkis strapaziert mit ihrem locker-lustigen Schreibstil die Lachmuskeln und liefert gleichzeitig reichlich Identifikationspotenzial für alle Leserinnen, die sich selbst schon einmal die exzentrische Verwandtschaft vom Leib halten mussten.
By Charles Lewinsky
Nachdem man ihnen endlich das volle Bürgerrecht gegeben hat, hoffen die Meijers darauf, gewöhnliche Schweizer werden zu können. Ihr Weg führt sie hinaus aus dem Dorf, erst in die kleine Stadt Baden, dann nach Zürich. Janki versucht sein Glück im Tuchgeschäft, Arthur wird Arzt, bald gibt es sogar einen Landwirt. Aber trotz aller Bemühungen stoßen sie immer wieder gegen eine unsichtbare Wand – so wie es ihnen der unsterbliche Onkel Melnitz vorausgesagt hat.
By Gernot Gricksch
Ein ehemaliges Mitglied der 1960 im Hamburger Stadtteil Farmesen-Berne gegründeten Clique schildert unterhaltsam den Werdegang jedes einzelnen Kirschkernspuckers über 4 Jahrzehnte hinweg.
By Gerhard Henschel
Sie zog Das Kapital aus dem Regal. ›Hab ich auch mal zu lesen versucht. Schön und gut, aber irgendwie hätte ich gedacht, es müssten mehr Indianer drin vorkommen …‹Die junge Frau, die sich für Marx interessiert, ist die Anglistikstudentin Kathrin Passig aus Regensburg. Martin Schlosser lernt sie Anfang der neunziger Jahre als Gewinnerin eines von ihm selbst organisierten Preisausschreibens für das Satiremagazin Kowalski kennen. Dort ist er inzwischen als freier Mitarbeiter tätig. Und weil auch der Merkur, die Frankfurter Rundschau und konkret seine Texte drucken, kann er endlich vom Schreiben leben. Von nun an steht er nicht mehr hinter dem Tresen einer friesischen Rumpeldiscothek, sondern geht als Reporter auf Reisen: etwa zu einem Jonglierfestival in Oldenburg, zur Wiedervereinigungsfeier vor dem Berliner Reichstag oder zu einem Atheisten-Kongress in Fulda. Nebenbei kümmert er sich um seine Großmutter in Jever, besucht hin und wieder seinen Vater in Meppen oder tummelt sich auf Tantra-Workshops. Dann zieht es ihn wieder nach Berlin. Alles wendet sich jetzt, wie es scheint, zum immer Besseren: Verleger bieten ihm Buchverträge an, es gibt Einladungen zu Lesungen, die Nächte werden länger, und das Leben ist schön.