Wann kommt Papa nach Hause?", wollte die kleine Anita von ihrer Mutter wissen. Das wei� ich nicht", sagte Johanna Berg beruhigend, obwohl sie wusste, dass ihr Mann von den Russen abgeholt worden war, weil er sich f�r die Rechte der Deutschen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich hatten sie ihn noch in der gleichen Nacht erschossen.Warum haben die M�nner unseren Papa verhaftet?", hakte Anita mit besorgter Miene nach.Weil wir Faschisten sind", mischte sich der vierzehnj�hrige Gregor ein. Seine sechsj�hrige Schwester brachte ihn mit ihren Fragen schon immer schnell aus der Fassung. Sind wir das, Mama? Faschisten?", wimmerte das erschrockene M�dchen. Tr�nen glitzerten in ihren vor Angst flackernden Augen.Nein, Liebes", antwortete Johanna mit zittriger Stimme. *****Schnell! Packt eure Sachen und verschwindet von hier! Die kommen, um euch zu holen!" Ein aufgeregter Nachbar st�rmte ins Haus und zerrte an Johanna und ihren Kindern, um sie zur Eile zu bewegen.Michael schaute seine Mutter und die Geschwister mit weit aufgerissenen Augen an. Er rannte zum Fenster und sah, wie sich mehrere M�nner mit Gewehren und finsteren Mienen dem Haus n�herten. Einer schoss auf ihren Hund, als der sich auf die Eindringlinge st�rzen wollte. Der laute Knall lie� alle zusammenfahren. Das arme Tier war auf der Stelle tot. Durch Michaels K�rper ging ein Ruck. Anita begann zu weinen, das Baby greinte.*****Nein!", schrie Johanna, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgef�hrt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. Verr�ter, Faschisten, Teufel ...", hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um sp�ter in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ...
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Mischa
By Noah Fitz
Wann kommt Papa nach Hause?", wollte die kleine Anita von ihrer Mutter wissen. Das wei� ich nicht", sagte Johanna Berg beruhigend, obwohl sie wusste, dass ihr Mann von den Russen abgeholt worden war, weil er sich f�r die Rechte der Deutschen eingesetzt hatte. Wahrscheinlich hatten sie ihn noch in der gleichen Nacht erschossen.Warum haben die M�nner unseren Papa verhaftet?", hakte Anita mit besorgter Miene nach.Weil wir Faschisten sind", mischte sich der vierzehnj�hrige Gregor ein. Seine sechsj�hrige Schwester brachte ihn mit ihren Fragen schon immer schnell aus der Fassung. Sind wir das, Mama? Faschisten?", wimmerte das erschrockene M�dchen. Tr�nen glitzerten in ihren vor Angst flackernden Augen.Nein, Liebes", antwortete Johanna mit zittriger Stimme. *****Schnell! Packt eure Sachen und verschwindet von hier! Die kommen, um euch zu holen!" Ein aufgeregter Nachbar st�rmte ins Haus und zerrte an Johanna und ihren Kindern, um sie zur Eile zu bewegen.Michael schaute seine Mutter und die Geschwister mit weit aufgerissenen Augen an. Er rannte zum Fenster und sah, wie sich mehrere M�nner mit Gewehren und finsteren Mienen dem Haus n�herten. Einer schoss auf ihren Hund, als der sich auf die Eindringlinge st�rzen wollte. Der laute Knall lie� alle zusammenfahren. Das arme Tier war auf der Stelle tot. Durch Michaels K�rper ging ein Ruck. Anita begann zu weinen, das Baby greinte.*****Nein!", schrie Johanna, als sie samt ihren Kindern von den Soldaten abgef�hrt wurde und zusehen musste, wie ihr Haus in Flammen aufging. Verr�ter, Faschisten, Teufel ...", hallten die Worte der Dorfbewohner in ihr nach, als Familie Berg und einige anderen Deutsche Richtung Bahnhof eskortiert wurden, um sp�ter in Viehwaggons nach Sibirien abtransportiert zu werden ...
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