Im Oktober 2001 war ich auf der Suche nach einer Wohngelegenheit und fand etwas im obersten Stockwerk jenes Hauses. In den unteren Geschossen befanden sich Therapiepraxen, während ganz oben einige Substandard Zimmer mit Gemeinschaftstoilette am Gang waren. Ich wohnte bereits ein Jahr hier, als unsere Bekanntschaft über das bloße Grüssen und Einkaufstaschen hinauftragen hinausging. Meine beiden Zimmernachbarn brachten mir von vornherein eine große Herzlichkeit und Offenheit entgegen, und sie waren völlig normal, keine Freaks oder so. So wars auch oft sehr gemütlich drüben zu sitzen, sich zu unterhalten, fernzusehen, Bier zu trinken. Ich wurde eingeladen an Ihrem Leben teilzunehmen, an einer mir unbekannten Welt, und das ohne Vorbehalte, die Bilder zu machen stand nie zur Frage, ich war einfach der Junge der Fotos macht. Viele Fotos. Der Zustand des Raumes war jener seines Bewohners, er war nicht mehr zu retten. So im Sommer2003 war es dann als ich ihn von einem Schlaganfall getroffen, in seinen Exkrementen liegend, am Boden seines Zimmers auffand. Sein Zimmer wurde daraufhin auch gleich geräumt, es war klar, das er es hier nicht mehr alleine schafft. Aber er erwies sich als harter Knochen, Unkraut verdirbt nicht, wie er diese Kurve gekriegt hat ist erstaunlich. Wir treffen uns noch gelegentlich, ich besuche ihn in seinem neuen Zimmer, und sie in ihrem alten, manchmal schaut auch er bei ihr vorbei. Ich bin sehr dankbar diese beiden Menschen zu kennen.
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Land of Milk and Honey
By Paul Kranzler, Stella Rollig, Paul Kranzler
Im Oktober 2001 war ich auf der Suche nach einer Wohngelegenheit und fand etwas im obersten Stockwerk jenes Hauses. In den unteren Geschossen befanden sich Therapiepraxen, während ganz oben einige Substandard Zimmer mit Gemeinschaftstoilette am Gang waren. Ich wohnte bereits ein Jahr hier, als unsere Bekanntschaft über das bloße Grüssen und Einkaufstaschen hinauftragen hinausging. Meine beiden Zimmernachbarn brachten mir von vornherein eine große Herzlichkeit und Offenheit entgegen, und sie waren völlig normal, keine Freaks oder so. So wars auch oft sehr gemütlich drüben zu sitzen, sich zu unterhalten, fernzusehen, Bier zu trinken. Ich wurde eingeladen an Ihrem Leben teilzunehmen, an einer mir unbekannten Welt, und das ohne Vorbehalte, die Bilder zu machen stand nie zur Frage, ich war einfach der Junge der Fotos macht. Viele Fotos. Der Zustand des Raumes war jener seines Bewohners, er war nicht mehr zu retten. So im Sommer2003 war es dann als ich ihn von einem Schlaganfall getroffen, in seinen Exkrementen liegend, am Boden seines Zimmers auffand. Sein Zimmer wurde daraufhin auch gleich geräumt, es war klar, das er es hier nicht mehr alleine schafft. Aber er erwies sich als harter Knochen, Unkraut verdirbt nicht, wie er diese Kurve gekriegt hat ist erstaunlich. Wir treffen uns noch gelegentlich, ich besuche ihn in seinem neuen Zimmer, und sie in ihrem alten, manchmal schaut auch er bei ihr vorbei. Ich bin sehr dankbar diese beiden Menschen zu kennen.
Popular Reviews(1)
When it comes to scenarios or theories of apocalypse, I feel it always goes in the same direction, scientifically explained in some way, and some scientist embarks on the search for solutions to save the world. Here we have a different approach. Of course, there are some superrich with crazy plans and ideas. But it’s more about how people, the narrator to be precise, adapt to a new order where one of the consequences of climate change is food scarcity. It’s about her life decisions, her thoughts, her search for meaning in why one lives, how one lives, what drives them. A futuristic novel of a different kind. You get bits of past information but never really understand how the character functions. For me, it has made it a very interesting story; people are complex but often portrayed pretty simple, making the plot predictable. Interesting ideas, I liked the writing style very much.