Da die Zahl deutscher Touristen in Aserbaidschan kaum erwähnenswert ist, legt der Autor im Untertitel Wert auf die Feststellung, dass es dieses Land wirklich gibt. Damit ist auch schon der Stil dieses außergewöhnlichen Reiseberichts vorgegeben. Da der Autor (seit einem Studium der Slawistik arbeitet er als Journalist für diverse angesehene Zeitungen) in dem seit der Auflösung der Sowjetunion unabhängigen Kaukasusstaat viel Skurriles erlebt hat, geizt er auch nicht mit einer adäquaten Darstellungsweise. Das ist so amüsant und fesselnd, dass man am liebsten selbst nach Baku fahren würde, auch wenn man das gar nicht vorhatte und eigentlich etliche Details in dem Buch dagegen sprechen. Mit augenzwinkernder Ironie schildert Petz seine Erlebnisse in dem Land, das Neckermannkunden nach wenigen Stunden entnervt verlassen würden, das aber neben dem Geruch von Öl, Salz und Smog jede Menge unglaubliche Eindrücke bietet. Wärmstens empfohlen, auch wenn der Autor seine Absicht, möglichst viele depressive Deutsche zu einem Erlebnisurlaub in Aserbaidschan zu bewegen, wahrscheinlich leicht verfehlen wird. (2)
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Kuckucksuhren in Baku Reise in ein Land, das es wirklich gibt
By Ingo Petz
Da die Zahl deutscher Touristen in Aserbaidschan kaum erwähnenswert ist, legt der Autor im Untertitel Wert auf die Feststellung, dass es dieses Land wirklich gibt. Damit ist auch schon der Stil dieses außergewöhnlichen Reiseberichts vorgegeben. Da der Autor (seit einem Studium der Slawistik arbeitet er als Journalist für diverse angesehene Zeitungen) in dem seit der Auflösung der Sowjetunion unabhängigen Kaukasusstaat viel Skurriles erlebt hat, geizt er auch nicht mit einer adäquaten Darstellungsweise. Das ist so amüsant und fesselnd, dass man am liebsten selbst nach Baku fahren würde, auch wenn man das gar nicht vorhatte und eigentlich etliche Details in dem Buch dagegen sprechen. Mit augenzwinkernder Ironie schildert Petz seine Erlebnisse in dem Land, das Neckermannkunden nach wenigen Stunden entnervt verlassen würden, das aber neben dem Geruch von Öl, Salz und Smog jede Menge unglaubliche Eindrücke bietet. Wärmstens empfohlen, auch wenn der Autor seine Absicht, möglichst viele depressive Deutsche zu einem Erlebnisurlaub in Aserbaidschan zu bewegen, wahrscheinlich leicht verfehlen wird. (2)
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