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By Rainer Maria Rilke

»Ich möchte dir ein Liebes schenken, das dich mir zur Vertrauten macht« – mit diesen Versen beginnt Rilke die Liebesgedichte für seine Angebetete, die Schriftstellerin Lou Andreas-Salomé. Es war eine Liebe, die beide überwältigte, später zerbrach und in eine intensive Freundschaft mündete. Veröffentlicht wurden die Gedichte erst nach Rilkes Tod – und jetzt erscheinen sie erstmals in einem eigenen Band. 48 Gedichte, die Rilkes überschwängliche Hingabe ausdrücken und damit allen Verliebten aus dem Herzen sprechen.

By undefined Catull

Catull lebte in einer Zeit des Übergangs (etwa 84-54 v. Chr.), am Ende der römischen Republik. Er stand unter dem Einfluss hellenistischer Dichtung, aber trotz mannigfacher inhaltlicher und formaler Anklänge ist seine charakteristische Individualität, sein respektlos-zarter, »moderner« Ton in allen bedeutenden Gedichten vernehmbar. Und es ist kein Wunder, dass er in der europäischen Literatur viele (heimliche) Nachahmer fand - und seit über 2000 Jahren immer wieder neue (junge) Leser. Sprachen: Deutsch, Latein

By Holm-Uwe Burgemann, Tanasgol Sabbagh, Heike Geißler, Enis Maci, Eva von Redecker, Moshtari Hilal, Sinthujan Varatharajah, Judith Schalansky

»Es ist möglich, liebe Leserin, die du dieses Buch zum ersten Mal beginnst, schreibe ich, bevor ich hier an­fange, sich die Welt als eine gläserne Vase vorzu­stellen, für die es zwei Zustände gibt: zuerst den intakten, in der sie noch Blumen hält und in dem sich das durch sie hindurchgehende Licht sanft zum Regenbogen bricht; und dann jenen zersprengten, in dem Scherben den Boden übersäen wie die Überreste kleiner Muscheln den Strand. Eine Literatur, die aus der Geschichte kommt, um unsere Gegenwart zu beschreiben, müsste beantworten, was hier geschehen ist. Ihre Aufgabe bestünde in einer Scherbenlese; während es nun in deinen Händen liegt, die Scherben neu zusammenzusetzen.« Denn wohin wir in diesen Tagen auch schauen, die Verhältnisse sind längst ermattet. Die Vase, die eben noch Blumen hielt, ist nicht mehr, das Licht hat sich zerstreut. Beständig scheinen wir unter dem Eindruck jener endlosen Krise zu leben, die mit dem Anthropozän gleichbedeutend geworden ist: Der Mensch leidet unter seiner eigenen Gegenwart. Und doch erzählen die Neuen Erschöpfungsgeschichten nicht zuerst von jener planetaren, moralischen oder seelischen Erschöpfung, die wir landläufig damit verbinden. Sie handeln davon, was es braucht, um zu erzählen von dieser Welt, die nicht mehr ist, was sie nie war und niemals jemals sein wird. Dieses Buch entstand anlässlich von TEXT MATTERS. MATTERS OF TEXT, einem Literaturfestival, das ein Mal im Jahr von PRÄPOSITION und dem Klingspor Museum in Offenbach am Main veranstaltet wird. Das Format, der Farbraum, die Materialität und die strenge Mittelachse seiner Texte erinnern an Taschenbibel und ästhetisches Manifest gleichermaßen. So hinterlassen uns die Neuen Erschöpfungsgeschichten nicht nur eine melancholische Beschreibung dieser unruhigen Zeit, sondern auch eine hoffnungmach- ende Aussicht: »Man wird daraus einmal alle Konsequenzen ziehen.« 224 Seiten, 12 x 18 cm fadengeheftete Klappenbroschur Salzer EOS blauweiß 1,75-fach 90 g/m² Peyer Peydur Feinleinen 220 g/m² Sonderfarben Pantone Neon-Orange und Bronze-Metallic Artwork: Ruth Roxane Eckrich Custom Type Design: Laucke Siebein Schriften: Oracle Triple (ABC Dinamo), Shinka Mono (Aeiou Tools)

By Kay Borowsky

Diese zweisprachige Auswahl stellt 76 Poetinnen und Poeten mit je einem Gedicht vor – im Original und in einer textnahen Nachdichtung durch Kay Borowsky. Der Bogen spannt sich dabei vom 18. Jahrhundert bis in die allerneueste Zeit. Gezeigt wird exemplarisch die Vielfalt einer Lyrik, die in ihrer Formenfülle zu den reichsten in Europa zählt. Die kleine Anthologie enthält die vielen großen und berühmten Namen – wie Puškin, Tjutčev, Blok, Achmatova, Mandel’štam, Brodskij –, will aber auch die Neugier auf manche weniger bekannte Dichter und Dichterinnen wecken.

By Dietrich Bode

Er nimmt ab und zu, er zieht bei Ebbe das Wasser ins Meer und wirft es bei Flut an Land, er lockt die Schlafwandler aus den Betten und treibt in vollem Zustand die Empfindlichen zum Wahnsinn, bringt die Hunde zum Heulen, die Liebenden zueinander – er, oder sie: la luna, der Mond. Die 150 schönsten Mond-Gedichte der deutschen Literatur, von über 80 Autoren: konkurrenzlos vollmondig!

By Johann Wolfgang Goethe

Das Wesentliche der Goetheschen Lyrik, philologisch zuverlässig, wohlkommentiert und ansprechend dargeboten. Im Lauf seines Lebens hat Goethe mehr als dreitausend Gedichte geschrieben, scheinbar leicht verständliche, aber auch solche von höchster sprachlicher und metaphorischer Komplexität, Gedichte in liedhaften Strophenformen, in strengen antiken Metren oder auch reimlose Lyrik. Mit diesem in Umfang und Bedeutung außergewöhnlichen lyrischen Werk hat er das deutschsprachige Gedicht der Neuzeit erst eigentlich geschaffen. Für diese Edition wurden 365 Gedichte ausgewählt. Alle bekannten, beliebten, interessanten, gesuchten Gedichte sind enthalten - und wer will, kann ein ganzes Jahr lang seinen Tag mit einem anderen Goethe-Gedicht beginnen oder beschließen. Die Texte werden jeweils in der Fassung ihrer ersten Veröffentlichung geboten. Der Kommentar berichtet über Entstehung und Druckgeschichte, bietet wichtige inhaltliche Varianten späterer Überarbeitungen sowie Wort- und Sacherklärungen. Literaturhinweise und ein Nachwort runden diese neue Ausgabe ab.

By von Joseph Eichendorff

Der Band bietet eine breite Auswahl aus Eichendorffs umfangreichem lyrischen Werk, von den liedhaften, vielfach vertonten Gedichten bis hin zu den kunstvollen Sonetten und Gedichten aus autobiographischem Anlass. Ein Nachwort und ein Kommentar, der über Entstehung, Vorbilder und Rezeption informiert, ergänzen die Ausgabe.

By Kurt Schwitters

Der Band bietet einen repräsentativen Querschnitt durch das Werk des Pioniers experimenteller Dichtung, des Schöpfers von „Merz“ und „Anna Blume“, des Dadaisten Kurt Schwitters.

By Georg Trakl

I Gedichte II Sebastian im Traum III Veröffentlichungen im »Brenner« 1914/15 IV Nachlaß Sammlung 1909 Auswahl Gedichte 1909-1912 Auswahl J3.3Gedichte 1912- 1914 Doppelfassungen zu Teil I- III Auswahl Gedichtkomplexe Dramenfragment (1914) V Entwürfe Auswahl VI Briefe Auswahl Anhang Zu dieser Ausgabe Zum kritischen Apparat Daten zu Leben und Werk Georg Trakls Nachwort Bibliographie Register der Briefempfänger Gedichtüberschriften und -anfänge Inhalt