Recommendations based on "Frauen der Reformation von Katharina von Bora bis Anna Zwingli ; 10 Porträts"

Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.

By Katharina Volk

Mit ihren Vorstellungen von einer »neuen Moral« und »freier Liebe« war Alexandra Kollontai (1872–1952) ihrer Zeit voraus. Sie selbst bezeichnete sich als sexuell emanzipierte Kommunistin, die das Schicksal von Frauen zum Sozialismus geführt habe. Alexandra Kollontai kämpfte in der Russischen Oktoberrevolution und wurde 1917 Volkskommissarin für soziale Fürsorge. Weltweit war sie die erste Frau im diplomatischen Dienst, als sie 1922 die junge Sowjetunion im Ausland vertrat. Kollontai war überzeugt, eine Revolution könne nur erfolgreich sein, wenn sie das gesamte Leben revolutioniert. Sie übte nicht nur scharfe Kritik an der monogamen, lebenslangen Ehe, sondern auch am bürgerlichen Verständnis von Elternschaft. Damit machte sie sich nicht nur Freunde unter den Genossinnen und Genossen. Sie forderte ein neues Verständnis von Liebe, das dem der Solidarität ähnelt, und neue Formen des Zusammenlebens, die Zusammenhalt und Gemeinschaft fördern. Ihre Ideen sind noch immer Utopie, aber noch immer aktuell in einer Zeit, in der Kollektivität im Sinne von Solidarität und Gemeinsamkeit über Grenzen hinweg dringender denn je ist.

By Ingeborg Gleichauf

Die aktualisierte Neuausgabe der hochgelobten Biografie von Simone de Beauvoir

By Michaela Karl

Feminismus ist so aktuell wie lange nicht mehr, selbst Popstars und Modelabels schmücken sich mit ihm. In jüngster Zeit hat die #MeToo-Debatte dazu beigetragen, dass über sexuelle Belästigung und andere Benachteiligungen von Frauen, nicht nur in der Kulturwelt, offener gesprochen wird. Doch der Kampf um Geschlechtergerechtigkeit und Gleichberechtigung hat eine lange Vorgeschichte, die von den Suffragetten über die Feministinnen der 1968er-Generation bis hin zum Postfeminismus und den Gendertheorien um die Jahrtausendwende reicht. Ein kompakter, kenntnisreicher Überblick.

By Emma Southon

Emma Southon promovierte in Alter Geschichte, gab dann aber nach einigen Jahren als Dozentin für antike und mittelalterliche Geschichte die akademische Welt auf und begann, zu ihrem eigenen Vergnügen zu schreiben. Nach ihren ersten beiden hochgelobten Büchern erscheint nun ihr drittes Buch erstmals auch auf Deutsch. Rita Gravert, Jahrgang 1989, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaften, Spanische Philologie und Interdisziplinäre Lateinamerikastudien in Berlin. Sie übersetzt Bücher aus dem Englischen und Spanischen, u.a. von Florence de Changy, George Monbiot, Marisa Reichardt und K. L. Walther. Caroline Weißbach, Jahrgang 1990, studierte Germanistik und Internationale Literaturen in Tübingen und Nebraska. Sie übersetzt Bücher aus dem Englischen. Zu den von ihr übersetzten Autor:innen gehören Florence de Changy, Kate Summerscale und Robin Waterfield.

By Luca Novelli

Marie Curie erarbeitete sich ihren Platz in der Welt der Wissenschaft - zu einer Zeit, in der die meisten Frauen von höherer Bildung ausgeschlossen waren. Luca Novelli erzählt spannend und mit Sachverstand vom Leben dieser außergewöhnlichen Frau; Zusatzinformationen führen in wissenschaftliche und historische Hintergründe ein. Eine persönliche Begegnung mit einer der eindrucksvollsten Persönlichkeiten der Wissenschaftsgeschichte.

By Lucia Sillig

Nein, prähistorische Frauen verbrachten ihre Tage nicht damit, die Höhle zu fegen! Vielmehr waren sie, wie neuere Analysen alter Grabanlagen zeigen, auch Kriegerinnen und Jägerinnen. Und wusstet ihr außerdem, dass Männer nicht besser im Parken sind als Frauen, sondern dass Videospielprofis jeden Geschlechts am besten parken? Ob in Archäologie, Biologie oder Neurowissenschaften: Viele wissenschaftliche Theorien erscheinen in einem anderen Licht, wenn man sie durch eine neue Brille betrachtet. In 24 illustrierten, auf aktuellen Forschungen basierenden Essays, dekonstruiert die Wissenschaftsjournalistin Lucia Sillig unsere vorgefassten Meinungen und die der Wissenschaftler, die zu ihrer Entstehung beigetragen haben. Wie steht es eigentlich um den vermeintlich natürlichen Mutterinstinkt der Frauen? Oder warum werden mehr Jungen als Mädchen geboren und warum sind Frauen kleiner als Männer? Gibt es einen Unterschied in den Gehirnen der beiden Geschlechter? Und was ist der Zweck von Brüsten und Schamhaaren?

By Chimamanda Ngozi Adichie

Was bedeutet es, heutzutage eine Frau zu sein? Ijeawele möchte ihre neugeborene Tochter feministisch erziehen und bittet ihre Freundin, die Bestsellerautorin und Feministin Chimamanda Ngozi Adichie, um Rat. In Form eines persönlichen Briefes an ihre Freundin macht Adichie fünfzehn Vorschläge, wie nicht nur ihre Tochter, sondern alle Mädchen zu selbstbestimmten Frauen werden können.

By Beate Hausbichler

Was glaubt sie, wer sie ist?Berühmte Männer kommen mit allem durch, Frauen im Rampenlicht verzeihen wir: nichts. Beate Hausbichler und Noura Maan fragen, was das soll – und rehabilitieren Whitney, Britney &Co.Huren, Hexen, Hochstaplerinnen: Prominente Frauen müssen sich im Windkanal der Öffentlichkeit oft warm anziehen. Unerbittlich jagt der Boulevard in Ungnade gefallene Royals wie Meghan Markle, verleumdet lebenslustige Starlets wie Paris Hilton und wird zum Richter, wenn Natascha Kampusch sich weigert, das Opfer zu sein. Schmutzkübelkampagnen sorgen dafür, dass widerständige Frauen als schwierig, undankbar oder labil gelten. Warum das so ist, durchleuchten Beate Hausbichler, Noura Maan und viele weitere Autorinnen anhand von Schicksalen berühmter Frauen – und rücken die Perspektive auf sie gerade.Mit geradegerückten Porträts von: Pamela Anderson, Marie Antoinette, Mariah Carey, Mia Farrow, Paris Hilton, Whitney Houston, Janet Jackson, Natascha Kampusch, Amanda Knox, Monica Lewinsky, Gina Lisa Lohfink, Courtney Love, Meghan Markle, Sinead O’Connor, Yoko Ono, Camilla Parker Bowles, Pocahontas, Romy Schneider, Jean Seberg, Caster Semenya, Britney Spears, Sharon Stone, Taylor Swift, Tic Tac Toe, Serena Williams, Chien-Shiung Wu, Bettina Wulff

By Simone de Beauvoir

Ihre erste Begegnung im Jahr 1970 war eher zufälliger Natur: Alice Schwarzer führte gerade ein Interview mit Jean-Paul Sartre, als Simone de Beauvoir den Raum betrat. Die Philosophin reagierte abweisend auf die junge blonde Journalistin im Minirock, sagte bloß schneidend zu ihrem Partner: »Sartre, Sie wissen, dass wir gleich eine Pressekonferenz haben«, und wandte Schwarzer den Rücken zu. Doch schon bald erkannten sich die beiden Frauen als Gleichgesinnte, wurden politische Weggefährtinnen und Freundinnen. Und so zeugen die Interviews, die Alice Schwarzer zwischen 1972 und 1982 mit der bedeutenden Schriftstellerin und Feministin geführt hat, von großer Offenheit und Intimität. Simone de Beauvoir formuliert nicht nur mit der für sie typischen Klarheit und Radikalität ihre Ansichten über Politik, Macht, Sexualität und die Rolle der Frau, sondern spricht auch über Persönliches: das Älterwerden etwa oder ihre offene Beziehung mit Sartre. Das erste Interview, in dem Beauvoir mit der Aussage »Ich bin Feministin!« dezidiert Kritik am Sozialismus übte, machte weltweit Furore;ihre Thesen zur Mutterschaft lösten wahre Proteststürme aus. Und bis heute haben ihre Positionen zur Bedeutung des biologischenGeschlechts und zur politischen Verortung des Feminismus nicht an Sprengkraft eingebüßt.

By Paula Modersohn-Becker

Sie sind legendär, die Selbstzeugnisse Paula Modersohn-Beckers, dieser großen Wegbereiterin der Moderne, der ersten Frau, die sich selbst lebensgroß im Akt malte, der vielseitigen Künstlerin, die im Alter von nur 31 Jahren starb. Fünfzehn Jahre umfassen die Briefe und Tagebücher Paula Modersohn-Beckers, fünfzehn Jahre, die den Werdegang des Menschen und der Künstlerin von dem jungen Mädchen aus solidem Hause zur selbstbewussten Malerin dokumentieren. In ihrem Schreiben werden ihre Entwicklung, ihre äußere Unsicherheit, aber auch ihre Geborgenheit in der Ehe mit Otto Modersohn – trotz zwischenzeitlicher Krise – eindrucksvoll sichtbar. Wenige Tage nach der Geburt ihrer sehnlich erwarteten Tochter starb Paula Modersohn-Becker. Sie hinterließ ein beeindruckendes Werk von etwa 750 Gemälden und 1000 Zeichnungen.Die von Günter Busch und Liselotte von Reinken herausgegebene Edition wurde von Wolfgang Werner revidiert und erweitert, im Auftrag der Paula Modersohn-Becker Stiftung.