Diese magische Story erinnert an Romeo und Julia und bietet neben der Story wunderschöne Illus.
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Für immer dein Feind
By Olivie Blake, Heide Franck, Alexandra Jordan
Diese magische Story erinnert an Romeo und Julia und bietet neben der Story wunderschöne Illus.
Popular Reviews(5)
Der Beginn hat mich richtig gepackt - die Welt, die langsam erschaffen wurde - auch die Geschichten der Charaktere, die man nach & nach erfährt; trotzdem hat sich die Story gezogen und das Ende fand ich nicht nachvollziehbar - also so gar nicht.
Abgebrochen
Ein modernes und magisches Romeo und Julia Retelling mit viel Drama und etlichen Intrigen. Das Buch erzählt die verwobenen Geschichten der verfeindeten Hexenfamilien Fedorov und Antonova und eröffnet gleich zwei Tragiken a la Romeo und Julia. Statt Kapitel gibt es insgesamt 5 Akte. Auch der Schreibstil erinnert immer wieder an eine Bühneninszenierung. Die Geschichte ist aus unterschiedlichen Sichten geschrieben - auch aus der POV vermeintlich weniger wichtige Nebenfiguren. Dadurch erhielt man als Leser*in einen Einblick in die Gefühlswelten unterschiedlichster Charaktere. Allerdings hatte das Buch auch seine Längen. Der Magie - und damit der Fanatsyaspekt wurde erst ab der Mitte des Buches relevant. Die vielen Intrigen und Verschwörungen waren teilweise verwirrend.
https://viciousbooknerd.wordpress.com/2025/04/02/fur-immer-dein-feind/ Ich war auf ein Drama mit subtilen Parallelen zum klassischen Romeo und Julia vorbereitet – und während ich Letzteres definitiv bekommen habe, gab es von Ersterem eindeutig mehr als genug. Die Konflikte, die die dramatische Atmosphäre des Buches aufbauen sollten, waren anfangs durchaus nachvollziehbar und intensiv. Doch je weiter die Handlung voranschritt, desto mehr zogen sich diese Streitigkeiten entweder unnötig in die Länge oder entstanden aus völlig absurden und unglaubwürdigen Gründen. Irgendwann schien es, als würden die Figuren aus Prinzip weiterkämpfen, selbst wenn es kaum noch einen logischen oder emotionalen Antrieb dafür gab. Eine große Stärke des Buches war jedoch seine einzigartige Struktur. Die Geschichte war in Szenen gegliedert, die als Kapitel dienten, während größere Abschnitte als Akte bezeichnet wurden. Dieses Konzept erinnerte an ein Theaterstück, was dem Roman eine besondere Atmosphäre verlieh und ihn aus der Masse ähnlicher Werke hervorhob. Auch der Schreibstil der Autorin hat mich positiv überrascht. Er war flüssig, atmosphärisch und passte sich gut an die jeweiligen Stimmungen der Szenen an. Sprachlich hatte ich daher nichts zu bemängeln – im Gegenteil, es war eines der Elemente, die mir am meisten gefallen haben. Was die Handlung betrifft, so hatte sie definitiv Potenzial. Besonders in der ersten Hälfte des Romans war die Geschichte spannend, vielschichtig und voller Intrigen. Doch ab der Mitte begann sich ein vorhersehbares Muster zu wiederholen: ein Vergehen wurde begangen, darauf folgten Konsequenzen, die wiederum Rache nach sich zogen – und dieser Kreislauf setzte sich bis zum Ende unaufhörlich fort. Anfangs war dieser stetige Wechsel zwischen Schuld und Vergeltung noch fesselnd, aber mit der Zeit wurde er schlicht ermüdend. Das ununterbrochene Streben der Charaktere nach Rache erinnerte an das mythische Bild des Ouroboros – eine Schlange, die sich selbst in den Schwanz beißt und so einen endlosen, selbstzerstörerischen Zyklus bildet. Leider war genau diese Dynamik der Grund, warum das Buch von mir nicht mehr als drei Sterne bekommen hat. Bis zur Hälfte war ich mir sicher, dass es eine deutlich höhere Bewertung verdient hätte. Besonders interessant war die Tatsache, dass es nicht nur eine Hauptfigur gab, sondern gleich drei: Sasha, Lew und Marija. Ihre miteinander verflochtenen Geschichten bildeten das Herzstück des Romans. Leider konnte ich mit Sasha als Charakter überhaupt nichts anfangen. Sie wirkte auf mich unauthentisch und anstrengend, insbesondere durch ihre künstliche Selbstständigkeit, die sie zwanghaft unter Beweis stellen wollte. Hinzu kamen ein gewisser Narzissmus und eine egozentrische Art, die sie mir zunehmend unsympathisch machte. Ganz anders war es bei Lew – vermutlich mein Lieblingscharakter. Er gewann mein Herz durch seine Güte, sein übertriebenes, fast schmerzhaft höfliches Gentleman-Verhalten und seine respektvolle Art im Umgang mit Frauen. Marija hingegen – oh, wie ich sie nicht ausstehen konnte! Sie sollte eine starke, selbstbewusste Frauenfigur sein, wurde jedoch als gnadenlose Rächerin dargestellt, die ohne Rücksicht auf Verluste ihrer eigenen Vendetta nachjagte. Selbst Menschen, die ihr angeblich am Herzen lagen, spielten für sie nur eine untergeordnete Rolle, wenn es um ihre eigenen Ziele ging. Ein Charakter, der meiner Meinung nach besonders hervorstach, war Roman – einer von Lews Brüdern. Er war ohne Zweifel die tragischste und gleichzeitig am meisten unterschätzte Figur des Buches. Er verkörperte das klassische Bild des vernachlässigten Sohnes, der trotz allem eine fast krankhafte Loyalität zur Familie bewahrte. Seine unermüdlichen Versuche, die Familienehre zu schützen, ließen ihn in einem moralischen Graubereich agieren, der ihn sowohl faszinierend als auch frustrierend machte. Oft ärgerte ich mich über seine Entscheidungen, aber gleichzeitig konnte ich seine Motive nachvollziehen – besonders, wenn man seine komplizierte Beziehung zum Vater betrachtet. Was die romantischen Handlungsstränge betrifft, so war die Beziehung zwischen Marija und Dima für mich deutlich spannender als die zwischen Sasha und Lew. Marija entschied sich, einen mächtigen Mann zu heiraten, nur um ihre große Liebe zu vergessen – kehrte aber später dennoch zu dieser zurück. Ihre Geschichte mit Dima war ebenso komplex wie faszinierend und bot einige der emotional packendsten Momente des Romans. Im Gegensatz dazu wirkte die Beziehung zwischen Sasha und Lew zwar charmant, aber stellenweise zu klischeehaft. Ursprünglich sollte Lew Sasha verführen, doch er entpuppte sich als unerwartet sanfter und liebevoller Charakter. Ihre Beziehung war eine klassische bittersüße Liebesgeschichte, die vor allem durch Sashas innere Zerrissenheit geprägt war – hin- und hergerissen zwischen ihrer Liebe zu Lew und ihrer Loyalität zur Familie und Marija. Das Ende des Romans empfand ich als ausgesprochen frustrierend – es war abrupt und hinterließ mehr Fragen als Antworten. Ich zähle es definitiv zu den Schwächen der Geschichte, da es sich nicht wie ein befriedigender Abschluss anfühlte, sondern eher wie ein unfairer Schnitt mitten im Geschehen. Fazit Obwohl das Buch einige Schwächen hatte – insbesondere die ständigen Wiederholungen und den ermüdenden Rache-Zyklus –, gab es dennoch viele positive Aspekte. Die originelle Struktur, der angenehme Schreibstil und einige starke Charaktere (insbesondere Lew und Roman) machten es zu einer interessanten Lektüre. Besonders für Leserinnen und Leser, die sich für dramatische Liebesgeschichten mit einer Prise Fantasy begeistern, könnte dieser Roman trotz seiner Mängel eine lohnenswerte Erfahrung sein. Wer jedoch auf eine tiefgründige, durchdachte Handlung hofft oder sich an sich wiederholenden Konflikten stört, könnte mit der Geschichte eher unzufrieden sein. Alles in allem würde ich das Buch als eine durchwachsene, aber durchaus empfehlenswerte Lektüre für Fans von dramatischen Romanzen beschreiben. Wer sich auf die emotionalen Höhen und Tiefen dieser Erzählung einlassen kann, wird hier sicher einige fesselnde Momente erleben. 3 von 5 Sternen!
7/10 - Guter Zeitfüller, hatte Spaß beim Lesen. Hat mich dennoch nicht vom Hocker gehauen und ich hatte ein paar Dinge zu bemängeln. Ich habe ein digitales Rezensionsexemplar des Buches vom Verlag via Netgalley erhalten. Dies beeinflusst nicht meine Meinung. -Schreibstil- Der Schreibstil ist wirklich sehr schön. Ich hatte ein bisschen Sorge, wie ich es finden würde, da ich vorher gehört habe, Olivie Blake's Schreibstil wäre “pretentious", aber diesen Eindruck hatte ich gar nicht. Dies ist aber auch mein erstes Buch von der Autorin, also wer weiß, wie ich das bei anderen ihrer Bücher sehen würde. Es gibt wirklich viele schöne Sätze die fallen, sowohl von Charakteren als auch vom Erzähler. Einfach schön geschrieben. Es ist mir auch sehr leicht gefallen, das Buch zu lesen und ich habe es teilweise wirklich verschlungen. -Charaktere- Leider hat mir insgesamt ein wenig emotionale Tiefe bei den Charakteren gefehlt. Es ist nicht so, dass die Charaktere nicht komplex wären oder schlecht geschrieben wären, aber mir fehlt einfach die Bindung zu ihnen. An der Stelle möchte ich auch erwähnen, dass neben Sasha und Lev (dem Romeo und Julia Paar) auch andere Charaktere eine große Rolle spielen: ihre Geschweister Marya und Dimitri. Man bekommt außerdem oft POVs von anderen Charakteren, oft nur ein oder zwei Mal aber das fand ich toll. Dadurch sind manche Antagonisten sehr viel menschlicher geworden. Das hat auch gut zu dem Erzählerstil gepasst. <spoiler> Zum Beispiel keine emotionale Tiefe: Sasha und Lev. Generell find ich es etwas unglücklich, wie der Klappentext gestaltet ist, weil der Fokus so stark auf Sasha und Lev gerichtet ist, die aber gar nicht mal so wichtig sind. Masha und Dima treiben die Geschichte viel mehr voran und bekommen genauso Povs, diesen Eindruck erweckt das leider aber überhaupt nicht. Auch sind Masha und Dima viel ausgefeilter als Sasha und Lev. Nicht, dass ich letztere nicht mögen würde, aber da ist einfach unausgeschöpftes Potential. Grundsätzlich finde ich die Idee, dass es quasi zwei mal Romeo und Julia gibt, total faszinierend, auch dass es nicht von Anfang klar ist, aber dass Sasha und Lev anfangs als Protagonisten dargestellt werden, nur um es dann eigentlich gar nicht so sein, finde ich doch bisschen blöd. Sasha find ich eigentlich ganz fein, genauso auch Lev. Sie waren angenehme Charaktere, auch wenn ich sie wegen der eben benannten fehlenden Tiefe nicht lieben lernen konnte. Allerdings gibt's eine Stelle am Anfang, die ich ganz schlimm fand. Da muss sich Sasha gegen Eric's Anmache wehren und Lev kommt ihr zu Hilfe, was sie ganz schlimm findet und ihn dann anfährt. Ich verstehe ja, dass Sasha sich WIRKLICH selbst verteidigen kann und das sie kein notleidendes Burgfräulein ist, aber ihre Reaktion ist überhaupt nicht angebracht. Erstmal ist helfen, wenn jemand belästigt wird, keine Geschlechtsfrage, sondern eine Höflichkeitsfrage. Wenn jemand in Not ist, hilft man der Person. Vor allem, wenn Sasha immer weiter von Eric belästigt wurde und es eben nicht selbst geregelt hat (jedenfalls für den Moment), ist es doch völlig angebracht, sich zum Eingreifen aufgerufen zu fühlen? Allerdings ist Lev danach ebenso unangenehm, weil er sich entschließt Sasha seine Begleitung aufzudrängen, obwohl sie eben erst von einem Mann belästigt wurde??!? Sasha fand es nicht besonders schlimm, deswegen alles gut, aber das ist eigentlich wirklich nicht okay. Aber naja, das ist das einzig negative, was ich zu den beiden sagen kann. Masha ist ein super interessanter Charakter. Ich hätte gern mehr Tiefe bei ihr gesehen. Ihre Kapitel mochte ich, denke ich, am liebsten. Roman ist so ein interessanter Charakter, er tut mir einfach nur schrecklich leid. Er ist schuld an all dem, was den Charakteren hier widerfährt, aber gleichzeitig ist er auch nur ein Opfer seines Vaters. Er sehnt sich nach Anerkennung und steht sein ganzes Leben im Schatten seines Bruders, den er liebt und vereehrt. Eigentlich hätte jemand den Armen nur mal in den Arm nehmen sollen. Baba yaga & koschei sind gleichzeitig Gegenstücke und sich doch so ähnlich. Baba yaga schätzt ihre Kinder alle gleich viel und versucht es diesen klarzumachen, während koschei hauptsächlich an dima denkt und eine klare hierarchie vorschreibt, was irgendwie der Grund für den ganzen Schlamassel mit Roman ist. So ganz verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht seine Gefühle für Roman und Lev? Masha meint, er hätte gelogen, als er meinte, er liebt Dima mehr, aber wir haben doch gesehen, wie er Lev geopfert hat und wie sein “letzter” Gedanke der an Dima war? Vielleicht ist das auch Absicht, den Leser da zu verwirren. Stas tut mir leid. Irgendwie finde ich das sehr blöd, wie sein Tod behandelt wurde. Eigentlich fand ich es interessant, wie seine und Mashas Beziehung funktioniert hat und welche Gefühle sie für ihn hatte. Aber er stirbt und niemand reagiert so wirklich darauf. Das hat mich etwas verägert. Masha, du warst 12 Jahre mit ihm verheiratet, zeig etwas Rührung. Ich schätze, hier geht es mir auch ein wenig um Masha, und dass sie mich an der Stelle enttäuscht hat. </spoiler> -Beziehungen- Bei den Beziehungen ist das ähnlich, dass mir die Tiefe fehlt. Da sind die familiären doch noch am besten, während die romantischen etwas fad sind. Z.b. die Dynamik zwischen Sasha und ihren Schwestern ist sehr schön zu lesen gewesen. Leider gibt es davon im Laufe des Buches nicht sooo viel. Warnung hier an alle, die kein Insta-love mögen. Das hier ist liebe auf den Blick, also…. Ich persönlich finde instalove ganz ganz schlimm. Zuerst wollte ich noch gnädig sein, weil das ja ein romeo und Julia retelling ist, welches quasi die Definition von instalove ist, aber im Laufe der Geschichte hat es mich immer mehr gestört. Die Romanze nimmt genug Raum ein, dass sie es eigentlich bräuchte, gut entwickelt zu sein. Es gibt auch Teile in denen sich Sasha und Lev schreiben, und ich muss sagen ich fand lev da einfach unerträglich. Wenn die sich in Präsenz getroffen haben, war das überhaupt nicht so. An sich fand ich die Nachrichten aber wirklich lustig und den Ton gut für die gen z generation getroffen: kleinschreibung und keine kommata. Und generell die Ausdrucksweise. Das war toll. Auch haben mir Sashas Antworten immer nur das Gefühl gegeben, dass sie gar keine Lust auf ihn hat - als sie dann Gefühle für ihn hatte, hat mich das schon bisschen verwirrt. Aber naja, eben instalove. <spoiler> Sehr positiv muss ich aber auch anmerken, dass es zum Glück kein Drama mit Levs Identität gab. Er sagt es ihr selbst und sie reagiert sehr nonchalant, das fand ich super. Zu masha und dima muss ich sagen, dass ich deren Beziehung etwas besser fand. Die haben einfach mehr Vorgeschichte und Konflikt in deren Beziehung. Trotzdem war es dieses “oh, die lieben sich eh schon, also erklär ich auch gar nicht warum”, was ich sehr schade fand. Mich hat es dann auch verwirrt, als Masha dann ohne Herz wieder zu ihm gegangen ist? Es war irgendwie nicht so romantisch, weil ich anfangs den Eindruck hatte, sie liebt ihn ohne Herz gar nicht? Aber dann doch? </spoiler> -Worldbuilding- Eigentlich wollte ich anfangs gar nichts zu dem Worldbuilding sagen, weil ich grundsätzlich kein Problem mit Fantasy habe, in dem die Welt mehr ein Hintergrund Ding ist. Hier funktioniert das eigentlich auch ganz gut. Nur damit es klar ist: die Magie wird nicht wirklich ausgefeilt und ist mehr ein gimmick der Charaktere. Im großen und ganzen ist das einfach new york (fühlt sich gar nicht mal so sehr danach an), aber alle können sich teleportieren und haben fancy Magie. Es gibt außerdem noch Schattenwesen und Elben im Hintergrund. Manchmal hat es mir aber leider das Gefühl gegeben, dass die Magie hauptsächlich dafür da ist, als plot device den Plot voranzutreiben. <spoiler> Z.b. dafür, dass die Charaktere sterben und wiederaufstehen können, sodass man dieses doppelte Romeo und Julia hat. Und die ganze Sache mit Mashas Herz war auch komisch. Wie funktioniert das denn bitte? Sie lebt ohne Herz? Hexenmagie ig, aber was bedeutet das für ihre Persönlichkeit? Sie sagt immer wieder, dass ihr Herz sie nicht mehr zurückhält und so, aber dennoch liebt sie Dima und ihre Familie immer noch. Hä? </spoiler> -Plot- Tatsächlich ist der Plot hauptsächlich das Familiendrama und es passiert nicht so wirklich viel. Das hat mich nicht wirklich gestört. Nervig fand ich aber den Teil, in dem die Charaktere ständig einen bestimmten Charakter, den Mittler, aufsuchen und Deals mit ihm abschließen. Ich verstehe nicht, warum die alle so heiß auf dessen Deals waren. Jeder weiß von Anfang an, dass er nicht loyal ist und er macht auch eigentlich gar nichts? Ja, er gibt manchmal ein Tröpfchen Information heraus, aber wirklich viel tut er dann eigentlich gar nicht. Und dann wird es so repetitiv, weil in diesem Teil des Buchs eben nur das passiert. <spoiler> Wie gesagt, hatte ich irgendwann das Gefühl, die Magie wäre nur dafür da, die Charaktere ständig sterben und wiederaufstehen zu lassen. Das war auch ein bisschen doof und repetitiv, dass einfach gleich drei Charaktere gestorben und wiederauferstanden sind. Ich mag die Wiederbelebungsplotline einfach überhaupt nicht, nie. Und weil es hier so halb nicht erklärt ist, wie das überhaupt funktioniert, frage ich mich dann einfach wieso nicht alle immer wiederbelebt werden. Ist ja kein Problem und auch ohne Konsequenzen. Das Ende war wirklich gut. Ich habe das nicht erwartet. Ich habe zwar immer wieder überlegt, ob denn nun Sasha und Lev oder Masha und Dima die Romeo und Julias sein sollen, aber ich habe das nicht kommen sehen. Als es dann Klick gemacht hat, hab ich viele Tränen geweint. Vor allem der Epilog. Dennoch ging es dann doch ein bisschen zu schnell? In dem Moment war ich einfach nur überwältigt aber rückblickend habe ich offene Fragen. Ich hätte mir wirklich noch etwas zu Roman gewünscht, seine und Levs Beziehung. Was sagt Roman dazu, dass lev gar nicht tot ist? Lev dazu, was aus Roman geworden ist? </spoiler> -Fazit- Ein wirklich sehr schön geschriebenes Buch mit einem interessanten Setting, welches aber eher im Hintergrund steht. Es fehlt die emotionale Tiefe in den Charakteren und Beziehungen, aber dennoch haben beide Komplexität in sich (die nur leider nicht gänzlich ausgeschöpft wird). Ich wüsste nicht, wem ich das Buch empfehlen würde, aber wenn jemand nach einem Hexen/russische Mafia/romeo und Julia retelling fragt, weiß ich, was ich vorschlagen würde.