Recommendations based on "Eine Lüge, die Liebe, meine Familie und ich"

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By Micha Lewinsky

Ben Oppenheim balanciert zwischen Ex-Frau, zwei Kindern und seiner Liebe zu Julia. Er hat Rückenschmerzen und Geldsorgen, aber was ihn wirklich ängstigt, ist der Krieg in Osteuropa. Getrieben vom jüdischen Fluchtinstinkt steigt er eines Morgens kurzerhand in ein Flugzeug nach Brasilien. Mitsamt Ex-Frau und Kindern, aber ohne Julia. Im Krisenmodus läuft Ben zur Hochform auf. Nur der Atomkrieg lässt auf sich warten. Ben dämmert, dass er sich ändern muss, wenn sich etwas ändern soll.

By Isabel Abedi

Es sind nur ein paar Sätze in einem noch unveröffentlichten Manuskript, das Vita im Arbeitszimmer ihres Vaters findet - aber etwas an ihnen verzaubert und verstört die Siebzehnjährige gleichzeitig. Wenig später bricht sie mit ihren Freunden zu einer Fahrt quer durch Europa auf und stößt in Italien durch Zufall auf den Schauplatz des Manuskripts: Viagello, ein malerisches kleines Dorf. Der Ort strahlt für Vita eine merkwürdige Anziehungskraft aus, die noch stärker wird, als ihr der Seiltänzer Luca buchstäblich vor die Füße fällt. Auf den ersten Blick ist Luca für Vita etwas Besonderes, doch etwas an ihm und seiner Familie kann sie nicht fassen. Noch ahnt sie nicht, dass er sie auf eine Reise tief in ihre Erinnerungen führen wird, an deren Ende etwas steht, was einst in Viagello geschah - in jener längsten Nacht. Es "ist ein Buch, das gut erzählt wird, in das am Anfang kleine Irritationen eingestreut sind, die sich dann im Laufe des Buchs zu einer immer spannender werdenden Geschichte aufbauen. Fast linear zeigt der Spannungsbogen nach oben, und auf den ersten gut hundert Seiten darf man von kleineren Anspielungen abgesehen nicht allzu viel Spannung erwarten. Isabel Abedis neuer Jugendroman ist ein Buch zum Eintauchen, ein Buch zum Abtauchen - Voraussetzung ist, dass man sich von der leicht mysteriösen Geschichte in Bann schlagen lässt" (ulfcronenberg.macbay.de)

By Sophie Villard

Paris 1930: Als die junge Malerin Consuelo auf einer Party Antoine de Saint-Exupéry kennenlernt, ist es Liebe auf den ersten Blick. Die temperamentvolle Mittelamerikanerin wird zur Muse des enigmatischen Piloten, der eigentlich viel lieber Schreiben und Zeichnen möchte. Aus seinen unsterblichen Gefühlen für sie entsteht »Der kleine Prinz«: Consuelo ist die über alles geliebte Rose, die der Prinz mit einer Glasglocke schützen möchte und an die er unentwegt denkt, auf welche fremden Planeten ihn seine Reisen auch führen. Das Buch macht Antoine in der ganzen Welt bekannt, doch das wahre Leben an seiner Seite ist alles andere als leicht. Consuelo kämpft mit seiner Untreue und dafür, als Künstlerin endlich aus dem Schatten ihres berühmten Mannes zu treten – bis Antoine 1944 zu einem schicksalhaften Aufklärungsflug über das Mittelmeer aufbricht …

By Virginie Grimaldi

Manchmal gibt es im Leben kein Zurück, doch man kann immer einen neuen Weg gehen ...Dieses Gefühl, dass das Leben an einem vorbeiläuft – Anna kennt es nur zu gut: Die alleinerziehende Mutter jobbt als Kellnerin, das Geld ist immer knapp, und ihre beiden Töchter sieht sie fast nur noch am Frühstückstisch. Während sich die 17-jährige Chloé in eine Schwärmerei nach der nächsten stürzt, hat die 12-jährige Lilly nur einen Freund: ihre Ratte, die sie nach ihrem Vater benannt hat. Schließlich hat er das sinkende Schiff als Erster verlassen … Kurzerhand trifft Anna eine Entscheidung, die alles verändert: Sie mietet einen Camper-Van und macht sich mit ihren Töchtern auf nach Skandinavien zu den Polarlichtern, um sich dort einen langgehegten Traum zu erfüllen. Denn eins ist klar: Manchmal kann man im Leben nicht zurück, doch dafür tut sich immer ein neuer Weg auf.Die französische Bestsellerautorin Virginie Grimaldi nimmt uns mit auf eine Reise voller Gefühl und Humor. Eine Reise, die Mut macht, das Leben voll auszukosten.

By Jean-Claude Izzo

Im Hafen von Marseille steht die Zeit still. Die Aldebaran liegt fest, der Reeder ist Konkurs gegangen. An Bord drei Männer. Sie leisten Widerstand, wollen sich nicht damit abfinden, den Frachter zu verlassen. Wohin sollen sie auch gehen? Während sie ohne wirkliche Hoffnung darauf warten, wieder auslaufen zu können, beginnen sie zu reden, diese Seemänner, die sich ans Schweigen gewöhnt haben. Sie reden um ihr Leben, erzählen sich ihre Vergangenheit, Geschichten von Frauen, die auf sie warten oder die sie verloren haben, von Kindern, die sie nicht haben aufwachsen sehen, von Ländern, die sie nicht vergessen können. Um sie herum Marseille, Stadt des Exils, Schmelztiegel. In dieser Stadt voller Erinnerungen suchen die drei Männer ihre Zukunft.

By C. M. Spoerri

Eine Traumhochzeit am Strand von Kalifornien. Eigentlich das Letzte, was Giulia aus dem Napa Valley locken könnte, ganz abgesehen davon, dass die Hochzeit ausgerechnet in dem Hotel stattfindet, in welchem sie ihren Ex-Mann geheiratet hat. Als sich jedoch ihr aktueller Freund als Arschloch herausstellt und auch noch ein flirtender Wikinger namens Cley in ihrer Modeboutique auftaucht, lässt sie sich umstimmen. Dabei ahnt sie nicht, dass sie eine Clique kennenlernt, die es in sich hat. Denn Cley ist kein Kind von Traurigkeit und scheut sich nicht davor, Giulia bis an die Grenzen ihrer Geduld zu reizen. Er will ihr wahres Gesicht sehen, das sie bisher hinter ladyliker Contenance verbergen konnte.

By Sophie Claire

Das Leben der Filmemacherin Lily ist alles andere als langweilig. Ihre Arbeit führt sie um die ganze Welt. Ständig ist sie auf der Suche nach neuen Abenteuern. Doch als sie auf einer ihrer Reisen überfallen wird, sieht sie sich gezwungen, die Dreharbeiten ihres neuen Films zu unterbrechen und sich in dem französischen Dorf am Meer zu erholen, in dem sie ihre Kindheit verbracht hat. Sie kann es kaum erwarten, den Ort wieder zu verlassen. Nicht zuletzt, weil ihr ehemaliger Schwarm Olivier, dem sie die letzten dreizehn Jahre aus dem Weg gegangen ist, nebenan wohnt. Und auch Oliviers Pläne werden durch Lilys Rückkehr gehörig auf den Kopf gestellt …

By Kutsushita Nugiko

Nach einem Brand in ihrer Tokyoter Wohnung steht das Leben von Fotografin Aki auf dem Kopf. Wie soll es jetzt weitergehen? Lediglich ihre Kamera ist heil geblieben und so beschließt sie, das Unglück als Neuanfang zu nutzen: Sie zieht nach Deutschland, dem Herkunftsland ihres Kameraobjektivs. Erdbeerstände, Döner, Pfandsystem, Sommerurlaub mit Bouldern oder Flohmarkt auf dem Boxhagener Platz – ihre neue Wahlheimat Berlin zeigt sich von ihrer besten Seite. Der Perspektivwechsel hilft der farbenblinden Aki, ihr Leben in neuem Licht zu sehen und schlussendlich sogar (vielleicht?) sich selbst zu finden.

By Diana Wintermeer

Blühende Lavendelfelder, schattige Olivenhaine und ein in der Ferne glitzernder Fluss – viel mehr gibt es über Étiennes Heimat nicht zu erzählen, denn in dem kleinen, provenzalischen Städtchen passiert selten etwas Aufregendes. Das allerdings ändert sich, als mit dem Frühling Boote aus dem Süden auftauchen. Schnell spricht sich herum, dass es Zigeuner sind, die unten am Fluss ihr Lager aufgeschlagen haben. Auch Étienne traut den Fremden nicht recht, bis er dem ältesten Sohn des Clans begegnet. Río ist heißblütig und leidenschaftlich und Étienne kann sich der Magie, die von ihm ausgeht, kaum entziehen. Immer wieder treibt es ihn zum Flussufer hinunter und schon bald entspinnt sich eine heimliche Freundschaft zwischen den beiden ungleichen jungen Männern. Doch haben ihre Gefühle eine Zukunft? Und was wird Río tun, wenn die Zigeuner beschließen weiterzuziehen?

By Federica de Cesco

Federica de Cesco schrieb ihren ersten Roman »Der rote Seidenschal«, als sie gerade mal fünfzehn war. Sie tat es, weil sie fand, die Indianer würden in Filmen und Büchern zu einseitig dargestellt, aber auch, weil sie sich lieber Geschichten ausdachte, als ihren Lehrern zuzuhören. Das Abenteuer – es spielt um die Jahrhundertwende in Arizona – rankt sich um die junge Ann, die durch Zufall Chee kennen lernt, den Jungen mit den goldenen Augen, und durch ihn in die Welt der Indianer gerät. Dass »Der rote Seidenschal« der Beginn eines beispiellosen Erfolgs wurde, hat Federica de Cesco ihrer damaligen Berufsberaterin zu verdanken. Diese beurteilte die Schülerin als völlig fantasielos, worauf sich Federica mit den Worten wehrte: »Das ist nicht wahr! Ich habe gerade einen Roman geschrieben.« Nun, die Berufsberaterin bat darum, ihn lesen zu dürfen, nahm ihren Vorwurf der Fantasielosigkeit zurück und empfahl Federica, das Manuskript an einen Verlag zu schicken. Und ab dem Moment, als klar wurde, dass »Der rote Seidenschal« als Buch erscheinen würde, hatte Federica nur noch nette Lehrer.