4.0

Dreizehn ist mein Glücksbringer

By Jennifer E. Smith

Format:Softcover

Alice glaubt nicht an Glück, dazu ist in ihrem Leben schon viel zu viel Schlimmes passiert. Dennoch schenkt sie ihrem besten Freund Teddy, in den sie heimlich verliebt ist, zum Geburtstag einen Lottoschein. Und das Unglaubliche tritt ein – Teddy knackt den 140-Millionen-Jackpot! Was zuerst wie die Erfüllung aller Träume erscheint, verändert alles zwischen ihnen. Teddy droht durch den plötzlichen Geldregen abzuheben und ist nicht mehr der, dem Alice ihr Herz geschenkt hat. Bedeutet das unverhoffte Glück im Spiel für sie Pech in der Liebe?

Romance
348 pagesSoftcover
First published 2018-06-04

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Popular Reviews(1)

4.0(2 ratings)
JennyReviewed by Jenny

https://snowyy13.wordpress.com/2018/07/23/dreizehn-ist-mein-gluecksbringer/ Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit im Lotto zu gewinnen? Eins zu wie vielen Millionen? Und trotzdem schlägt der Zufall genau bei Alice und Teddy ein. Und somit verändert sich alles von einem Moment auf den anderen. Während Teddy mit dem Geld um sich wirft und sich in einem Rausch befindet, ist auch seine Freundschaft zu Alice eine ziemliche Achterbahn. Denn sie ist nicht nur in ihn verliebt, sie hat auch Angst davor, dass er sich durch seine Gutgläubigkeit ausnutzen lässt. Zu dem kommt noch, dass sie sich unsicher ist, wie sie ihre Zukunft gestalten möchte. Möchte sie nach Standfort, weit weg von ihrem Cousin Leo, ihrer Tante und ihrem Onkel? Dahin wo ihre verstorbene Mutter hinwollte und zurück in den Staat wo sie bis zu ihrem 9. Lebensjahr gewohnt hatte, bevor auch ihr Vater verunglückte? Oder entscheidet sie für sich selbst, geht ihren eigenen Prinzipien nach, ohne den Druck zu haben, ihre verstorbenen Eltern stolz machen zu wollen? Im Endeffekt scheint alles ein Glücksspiel zu sein. Ich muss sagen, dass der eigentliche Klappentext etwas irreführend ist. Ja, es geht auch um die Liebe, aber sie steht nicht so arg im Vordergrund wie behauptet. Viel mehr steht Alice innerer Konflikt im Fokus, wie sie nach mehreren Jahren noch damit zu schaffen hat eine Waise zu sein und sie für sich erkennen muss, wo wirklich ihr zuhause ist. Wer sie eigentlich ist, dass es nicht ihr Leben ausmacht eine Waise zu sein. Zusätzlich natürlich auch, dass sie und Teddy sich entfernen, dass er mit dem Geld um sich wirft, aber gar nicht damit rechnet, was mit so viel Geld noch umher geht. Das die Menschen einen ausnutzen wollen, hinter dem Rücken über einen reden, sich lustig machen. Das manche Dinge ihre Echtheit verlieren. Es hat mich wirklich zum nachdenken gebracht. Zum einen, was ich mit so viel Geld anstellen würde, aber auch, dass mein jetziges normales Leben nicht mehr existent wäre. Das man immer in die Gefahr läuft noch mehr Menschen mit zwei Gesichtern zu begegnen. Und wie sehr es doch die Freundschaft oder das Familienverhältnis verändern kann. Und das so viel Geld auch einsam macht. Mir hat die Handlung wirklich gut gefallen. Besonders da sie mit Thema realitätsnah umgegangen ist. Es ist nicht so, dass Teddy Millionen gewinnt, er mit Alice zusammen kommt und alles ist wunderbar. Das so viel mehr passieren muss, damit sich Menschen öffnen müssen. Besonders Alice, die mir als Charakter sehr zugesprochen hat. Sie war schon immer sehr hilfsbereit und ehrenamtlich engagiert, trotzdem weiß sie manchmal nicht wo ihr Platz ist und hat höllische Angst vor Veränderung. Da bisher jede in ihrem Leben etwas schlimmes herbeigeführt hat. Teddy geht es nicht anders, denn er hat auch keine glänzende Familiengeschichte. Dann gibt es noch Leo, der regelrecht von allem verschont wurde und das Gefühl hat, dass das Universum ihm irgendwann alles aus den Händen reißen wird, sowie bei seinen beiden besten Freunden. Ich konnte mich so gut mit allen von ihnen identifizieren und auch ihr Verhalten verstehen. Und natürlich ihren Humor, der nicht nur süß war, sondern auch geeky. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Es war eigentlich immer was los, womit die Geschichte ständig im Laufen war. Sowie die Entwicklung der Charaktere. Ich hab es wirklich gerne gelesen, da es auch gut verständlich war und man gut an die Charaktere anknüpfen konnte, da sie Menschen wie jeder andere waren. Das Ende hat mich sehr positiv gestimmt. Ich war froh, dass es so dazu gekommen ist und besonders das vorletzte Kapitel fand ich sehr schön berichtet, als die Erzählung von Alice hinaus ging und von irgendwo aus Amerika gerade angab, was die Menschen taten. Wie das Schicksal von dem Tag an, als sie den Lotterie Schein gekauft hatte, die Menschen beeinflusst hatte oder auch nicht. Es ist zwar mein erstes Buch dieser Autorin, aber ich habe das Gefühl, dass sie sehr gute Enden schreiben kann. Denn dieses war wirklich schön. Fazit: „Dreizehn ist mein Glücksbringer“ ist so viel mehr als eine Romanze oder ein Lottogewinn. Es ist realitätsnah, was so viel Geld aus einer Person machen kann und wie auch ihre Umgebung sich verändern kann. Wie die Menschen ihr zweites Gesicht zum Vorschein bringen. Oder wie schwer es manche Menschen haben mit ihren inneren Konflikten. Wie einsam es manchmal sein kann, nicht zu wissen, wer man ist und wo sein zuhause ist. Das Buch hat mir wirklich gut gefallen, es war traurig, süß, lustig, hat mich zum nachdenken angeregt und zum träumen. Klare Leseempfehlung! 4 von 5 Sternen!

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