Recommendations based on "Die Mauer 13. August 1961 bis 9. November 1989"
Based on your reading history, we think you will also enjoy the following books.
By Stephan Bierling
Er ist die Ikone unserer Zeit. Niemand sonst wird weltweit so sehr verehrt und bewundert. Sein Name steht für Freiheit, Frieden und Versöhnung, aber auch für Widerstand gegen Unterdrückung, für ein Ende der Rassendiskriminierung und für die Unantastbarkeit der Menschenwürde selbst unter schwierigsten Bedingungen. Am 18. Juli 2018 wäre der große Nelson Mandela 100 Jahre alt geworden. Wer war dieser Mann, der seinen Weg als Jurist und politischer Aktivist begann, zur Stimme der Freiheit in seinem Land wurde, dafür 27 Jahre seines Lebens in Haft verbringen musste, das Ende der Apartheid aushandelte und schließlich Südafrika vor einem blutigen Bürgerkrieg bewahrte? Stephan Bierling legt die erste umfassend recherchierte Biographie aus deutscher Feder vor. Sie basiert auf bisher unzugänglichen Dokumenten und Gesprächen mit Weggefährten und zeichnet ein eindrucksvolles Porträt nicht nur des Widerstandskämpfers und Politikers, sondern auch des Menschen Nelson Mandela.
Fünf Schüler/-innen und eine Lehrerin schildern abwechselnd, wie sie - fast alle Augenzeugen der Erschiessungen - den Amoklauf in Winnenden erlebten und wie es ihnen in der Zeit danach erging. Einige engagieren sich seither im äAktionsbündnis Amoklauf Winnendenä, das auf Prävention setzt. Ab 14.
By Dietrich Bonhoeffer
Als der Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer im April 1943 verhaftet wird, hat er sich gerade mit der achtzehnjährigen Maria von Wedemeyer verlobt. Wegen des großen Altersunterschieds hat Marias Mutter eine Kontaktsperre verhängt, aber nun, in der Haft, beginnt trotz Zensur und familiären Widerständen ein ungewöhnlicher Briefwechsel über das Leben auf dem Pommerschen Gut und im Gefängnis, über Literatur und vor allem über die Liebe, der erst mit Bonhoeffers Hinrichtung im April 1945 endet. Eines der großen Zeugnisse aus dem deutschen Widerstand.
By Benjamin Lahusen
DIE STUNDE NULL FAND NICHT STATT – BENJAMIN LAHUSENS GLÄNZENDE DARSTELLUNG DER DEUTSCHEN JUSTIZ VOR UND NACH 1945 Kaum beirrt von Bombenkrieg, Kapitulation und alliierter Besatzung liefen Gerichtsverfahren vor und nach 1945 einfach weiter, mit denselben Akteuren, nach den gleichen Regeln. Der Rechtshistoriker Benjamin Lahusen deckt in seiner fulminanten Studie unheimliche Kontinuitäten der deutschen Justiz auf und zeichnet so das eindringliche Bild einer Gesellschaft, die den großen Einschnitt so klein wie möglich hielt. Stuttgart, im September 1944: Das Justizgebäude wird durch neun Sprengbomben und zahlreiche Brandbomben weitgehend zerstört, doch stolz meldet der Generalstaatsanwalt, dass bereits am nächsten Morgen «noch in den Rauchschwaden... eine Reihe von Strafverhandlungen durchgeführt» wurden. Auch andernorts wird der Dienstbetrieb in teils noch brennenden Gebäuden aufrechterhalten, später selbst unter Artilleriebeschuss. Benjamin Lahusen hat sich die Akten zahlreicher Gerichte – darunter des Amtsgerichts Auschwitz – aus den Jahren vor und nach 1945 angesehen und beschreibt höchst anschaulich, wie weder «Endkampf» noch staatlicher Zusammenbruch den juristischen Dienstbetrieb unterbrechen konnten. Er erklärt, warum ein Stillstand der Rechtspflege unter allen Umständen vermieden werden sollte, und zeigt, wie nach dem Krieg altgediente Juristen pflichtbewusst das alltägliche Recht des Dritten Reichs so weiterführten, als wäre nichts passiert. Wenn es noch eines Beweises dafür bedarf, dass es 1945 keine «Stunde Null» gab, dann liegt er mit diesem glänzend geschriebenen Buch vor. Überraschend: Neue Erkenntnisse zur deutschen Justiz vor und nach 1945 Fundiert: Auf der Grundlage bisher vernachlässigter Gerichtsakten – auch aus dem Amtsgericht Auschwitz Kurzweilig: Der Autor versteht es meisterhaft, die Quellen zum Sprechen zu bringen
By Carola Stern, Ingke Brodersen
Verschieden Autoren, U.a. H. Mommsen, M. Pressler, U. Wölfel, Erzählen Geschichten Aus Der Zeit Des Nationalsozialismus.
By Fritz Stern
Rezension: Fritz Sterns Erinnerungen sind weise, entschieden im Urteil, subtil. Sie sind vor allem das Werk eines leidenschaftlichen Bürgers und Demokraten. Fünf Deutschland und ein Leben legt grandios Zeugnis ab von der Überzeugung, dass die Geschichte uns eine Lehrmeisterin sein kann für ein moralisches Leben als Bürger und als Mensch. Die "deutsche Frage" wirft ihren Schatten auf die moderne Welt: Wie war es möglich, daß eine so zivilisierte Nation für das schrecklichste Verbrechen des 20. Jahrhunderts verantwortlich wurde? In diesem Buch, einer einzigartigen Verbindung aus Erinnerung und Geschichtsschreibung, betrachtet der große Historiker und Friedenspreisträger Fritz Stern die Frage durch das Prisma seines eigenen Lebens. Er verwebt historische Meistererzählung, scharfsinnige Analysen und dramatische Episoden seiner Lebensgeschichte zu einem unvergeßlichen Portrait jener fünf Deutschland, die er selbst miterlebt hat: Weimar, das "Dritte Reich", Bundesrepublik und DDR, das vereinigte Deutschland nach 1989. Seine Freundschaften mit deutschen Intellektuellen und Politikern haben ihm besonders tiefe Einblicke in die Grundlegung der liberalen Demokratie eröffnet. Doch Stern zeigt auch, daß die unruhige deutsche Geschichte politische Lektionen für die Bürger überall bereithält - vor allem für solche, die der Gefahr der Tyrannei entgegentreten wollen. (Verlagstext) (S. Preisler)
By Hans-Henning Scharsach
langjähriger Leiter der Auslandsressorts von KURIER und News, ist Publizist und Autor politischer Sachbücher. Der Experte für Rechtspopulismus, Rechtsextremismus und Neonazismus moderierte 15 Jahre die Zeitzeugengespräche zum Jahrestag des Novemberpogroms im Wiener Volkstheater. Zu seinen Büchern zählen die Bestseller „Haiders Kampf“, „Haiders Clan“, „Europas Populisten“, „Die Ärzte der Nazis“, „Strache – Im braunen Sumpf" und „Stille Machtergreifung – Hofer, Strache und die Burschenschaften“.
By Maren Gottschalk
«Wir schweigen nicht, wir sind Euer böses Gewissen, die Weiße Rose lässt Euch keine Ruhe!», hieß es auf einem Flugblatt der kleinen studentischen Widerstandsgruppe in München, zu dessen innerem Kreis neben Alexander Schmorell und Hans Scholl dessen jüngere Schwester Sophie, Christoph Probst, Willi Graf sowie der Universitätsprofessor Kurt Huber gehörten.Selbst vor Roland Freisler sprach die 21-Jährige im Gerichtssaal unbeirrt aus, was sie dachte: «Was wir schrieben und sagten, das denken Sie alle ja auch, nur haben Sie nicht den Mut, es auszusprechen.» Postum ist die Studentin, die mit ihren Freunden furchtlos die Stimme erhob gegen das NS-Unrechtsregime und den Vernichtungskrieg, tatsächlich zu einem Gewissen der Deutschen geworden. Heute ist sie weltweit eine der bekanntesten Persönlichkeiten der deutschen Geschichte. Wenige Tage nach Kriegsbeginn schrieb Sophie Scholl an ihren Freund: «Ich kann es nicht begreifen, daß nun dauernd Menschen in Lebensgefahr gebracht werden von anderen Menschen. Ich kann es nie begreifen und ich finde es entsetzlich. Sag nicht, es ist für's Vaterland.» Gestützt auf teils noch unveröffentlichte Selbstzeugnisse schildert Maren Gottschalk das so verheißungsvolle Leben Sophie Scholls, die sich nach anfänglicher Faszination für die Hitlerjugend immer entschiedener gegen den Nationalsozialismus stellt. 1942 geht sie in den aktiven Widerstand. Am 18. Februar 1943 wird sie mit nur 21 Jahren verhaftet, vier Tage später mit dem Fallbeil hingerichtet.
By Helmuth James von Moltke
Hier werden die Briefe veröffentlicht, die Helmuth James von Moltke, die führende Persönlichkeit des sogenannten Kreisauer-Kreises, seit 1939 beinahe täglich an seine Frau gerichtet hat. Die Briefe vermitteln wie nur wenige Dokumente dieser Zeit ein Bild von Deutschland in den letzten Jahren des Nationalsozialismus und sind zugleich ein ergreifendes Zeugnis der Bemühungen dieses Mannes, sich der Unmenschlichkeit und dem Unrecht entgegenzustellen."Die Briefe an Freya sind ein großartiges menschliches Dokument einer humanitären Gesinnung und geben einen ausgezeichneten Einblick in die Gedankenwelt einer der führenden Persönlichkeiten des deutschen Widerstands."Aus der Begründung der Jury zur Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises 1989
By Alois Prinz
[Meinhof, Ulrike] Prinz, Alois. Lieber wütend als traurig - Die Lebensgeschichte der Ulrike Marie Meinhof. Weinheim/Basel/Berlin, Beltz & Gelberg, 2003. 328 Seiten mit Illustrationen. Hardcover mit Umschlag in Brodart / Original Hardcover with original dustjacket in protective collector's mylar. Sehr guter, neuwertiger Zustand / Excellent condition with only minor signs of external wear.