Olaf Schwarzbach, 1965 in Ost-Berlin geboren, stand bereits im Alter von 15 Jahren aufgrund seiner für das damalige Regime kritischen Zeichnungen und Karikaturen unter Beobachtung der Staatssicherheit. Er trat aus der FDJ (staatliche Jugendorganisatin der DDR) aus und verweigerte den Wehrdienst. Nachdem eine in einer Wohnung organisierte Ausstellung seiner Comics von der Staatssicherheit beschlagnahmt wurde und ihm wegen „Herabwürdigung der Staatsmacht und illegaler Vervielfältigung“ bis zu dreieinhalb Jahren Haft drohten, setzte er sich kurz vor dem Mauerfall in den Westen ab. Nach der Wende kehrte er nach Berlin zurück und zeichnet seitdem für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, wie Die Zeit, Berliner Zeitung, Der Tagesspiegel, Börsenblatt, Kowalski, Jungle World, Titanic, die Berliner Stadtmagazine Zitty und Tip; zahlreiche Bücher sind mit seinen Arbeiten erschienen. Im Jahr 2003 erhielt OL den Deutschen Karikaturenpreis in Bronze. Annett Gröschner wurde 1964 aus Versehen woanders geboren, konnte aber 1983 endlich nach Berlin umziehen. Seitdem ist diese Stadt ihr künstlerisches Thema. Schreibt alles Mögliche, unter anderem auch Romane, zuletzt „Walpurgistag“ (2011), der auch auf dem Kollwitzplatz spielt.
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Die Mütter vom Kollwitzplatz
By OL, Annett Gröschner, Alexander Scholz, Annett Gröschner
Olaf Schwarzbach, 1965 in Ost-Berlin geboren, stand bereits im Alter von 15 Jahren aufgrund seiner für das damalige Regime kritischen Zeichnungen und Karikaturen unter Beobachtung der Staatssicherheit. Er trat aus der FDJ (staatliche Jugendorganisatin der DDR) aus und verweigerte den Wehrdienst. Nachdem eine in einer Wohnung organisierte Ausstellung seiner Comics von der Staatssicherheit beschlagnahmt wurde und ihm wegen „Herabwürdigung der Staatsmacht und illegaler Vervielfältigung“ bis zu dreieinhalb Jahren Haft drohten, setzte er sich kurz vor dem Mauerfall in den Westen ab. Nach der Wende kehrte er nach Berlin zurück und zeichnet seitdem für zahlreiche Zeitungen und Zeitschriften, wie Die Zeit, Berliner Zeitung, Der Tagesspiegel, Börsenblatt, Kowalski, Jungle World, Titanic, die Berliner Stadtmagazine Zitty und Tip; zahlreiche Bücher sind mit seinen Arbeiten erschienen. Im Jahr 2003 erhielt OL den Deutschen Karikaturenpreis in Bronze. Annett Gröschner wurde 1964 aus Versehen woanders geboren, konnte aber 1983 endlich nach Berlin umziehen. Seitdem ist diese Stadt ihr künstlerisches Thema. Schreibt alles Mögliche, unter anderem auch Romane, zuletzt „Walpurgistag“ (2011), der auch auf dem Kollwitzplatz spielt.
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