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By Leonardo Padura
Ein alter Freund bittet Mario Conde, ihm bei der Suche nach einem gestohlenen Familienerbstück zu helfen. Die Schwarze Madonna soll heilende Kräfte haben und ist von unschätzbarem Wert. Condes Auftrag führt ihn in die Unterwelt Havannas und mitten hinein in eine Geschichte, die ihn immer tiefer in die Vergangenheit zieht.
By Antonio Tabucchi
Die Geschichte eines Sommers im Jahre 1938, die Geschichte des unscheinbaren Lissabonner Kulturredakteurs Pereira, der ganz unversehens zum Helden wird...
By Alessandro Baricco
Italienische Literatur in Reclams Roter Reihe: das ist der italienische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen. »Novecento« erzählt die Geschichte des genialen Pianisten Danny Boodmann T. D. Lemon Novecento, der im Jahr 1900 auf einem Ozeandampfer geboren wird und dort als Findelkind bei dem Matrosen Danny Boodmann (dem er seinen Namen verdankt) aufwächst. Er verbringt sein gesamtes Leben auf der »Virginian«, wo er als Teil der Atlantic-Jazz-Band Klavier spielt und weltweiten Ruhm erlangt, obwohl er niemals von Bord geht. Sein Schicksal erfüllt sich kurz nach Ende des Zweiten Weltkriegs, als er sich weigert, das zum Abwracken bestimmte Schiff zu verlassen, und sich mit ihm in die Luft sprengen lässt. Italienische Lektüre: Niveau B2 (GER)
By Georges Perec
In der winzigen Pariser Mansarde klingelt wie jeden Morgen der Wecker. Heute gälte es, das Examen anzutreten – doch der junge Mann steht nicht auf. Er beschließt, an diesem Leben, das ihm nichts mehr zu geben hat, keinen Anteil mehr zu nehmen. Während über den Dächern von Paris die Sommerhitze brütet, überlässt er sich einem gefährlichen Selbstexperiment. Georges Perecs drittes Buch ist die Geschichte einer radikalen Verweigerung. Noch vor der Oulipo-Zeit entstanden, ist dieser ganz in der Du-Perspektive geschriebene Roman eine Meditation über den Stillstand, eine Etüde über die Leere. Die brüchige Schönheit, die Perec der Selbstisolation verleiht, und die außergewöhnliche literarische Qualität machen »Ein Mann der schläft« (1967) zu einem modernen Urtext der Melancholie, der eine ganze Schriftstellergeneration inspirierte. Perec adaptierte »Ein Mann der schläft« 1974 zusammen mit Bernard Queysanne für das Kino und erhielt dafür den Jean-Vigo-Preis.
By Jean-Christophe Grangé
Every year the storks set off on their miraculous 12,000-mile migration from Northern Europe to Central Africa. Then one year, inexplicably, they do not return. At the invitation of the wealthy Swiss ornithologist Max Boehm, a young French academic, Louis Antioch, agrees to undertake a journey tracing the flight of the storks in an attempt to solve the mystery of the birds' disappearance. Before Antioch can set off on his trip, however, Boehm dies of a heart attack under suspicious circumstances, or so the police believe. This is the background to Jean-Christophe Grangé's pulsating and darkly mysterious new thriller. Its plot moves at a dramatic pace, from a Bulgarian Gypsy encampment to Israeli kibbutzim and to Calcutta from the green jungles of Central Africa. As the mystery deepens, it becomes clear that it is not only the stork that is an endangered species. Jean-Christophe Grangé was born in Paris in 1961. His acclaimed thriller, Blood-red Rivers (Harvill, 2000), has become an international bestseller.* "Absolutely riveting stuff." —Peter Millar The Times London* "Blood-red Rivers is a blistering murder mystery . . . If there is any justice in the world, this novel will not only hold its own in the bestseller list, but will top it." —Peter Longcake The Bookseller
By Djaimilia Pereira de Almeida
Der alte Boa Morte zieht durch die Gassen Lissabons, verdient sich ein paar Münzen als Parkplatzeinweiser, findet Obdach in verborgenen Winkeln. Früher hat er in der Kolonialarmee gekämpft, heute sucht er ein wenig Glück in den Lichtern des Viertels. Doch die dunklen Bilder seiner Vergangenheit hüllen die Farben der Stadt in einen grauen Schleier.
By Alberto Manguel, Sieglinde Geisel
Man hat ihn »König der Leser« genannt, »Don Juan der Bibliotheken«, »Monsieur Lecture«. Mit vier Jahren »entdeckte« Alberto Manguel, dass er lesen konnte, als Sechzehnjähriger war er Vorleser des erblindenden Dichters Jorge Luis Borges, von 2016 bis 2018 Direktor der argentinischen Nationalbibliothek. Mit seinem Bestseller Geschichte des Lesens, in 35 Sprachen erschienen, wurde er weltberühmt. Als Sieglinde Geisel ihn fragt, wer er sei, antwortet Manguel: »Ich bin ein Leser.« Abgesehen davon sei seine Identität fluide: als gebürtiger Argentinier, der unter anderem in Israel, Tahiti und New York gelebt hat und heute die kanadische Staatsbürgerschaft besitzt; als dreifacher Vater, der sich eines Tages in einen Mann verliebte; als Jude, aufgezogen von einer deutsch-tschechischen Nanny, die ihm die deutsche Kultur und Literatur nahebrachte. Wie in seinen Büchern schöpft Manguel auch im Gespräch auf charmante und inspirierende Weise aus seinem unermesslichen Wissen, erzählt vom Umzug seiner rund 40 000 Bände umfassenden Privatbibliothek, von seinem Schlaganfall, nach dem er wieder neu sprechen lernen musste, von seiner Liebe zu Dante und seinem Hobby, dem Puppenmachen. Und er verrät, wie es dazu kam, dass jedes seiner Kinder während der Frankfurter Buchmesse geboren wurde.
By Francisco Azevedo
Eine Fazenda in Brasilien. Erstmals seit Tante Palmas Beerdigung trifft sich die gesamte Familie wieder. Es ist noch früh am Morgen, als Antonio (88) mit den Vorbereitungen für das besondere Festessen beginnt. Unterdessen wandern seine Gedanken zurück zur Hochzeit seiner Eltern genau 100 Jahre zuvor. Das Brautpaar war damals mit Unmengen Reis beworfen worden, der fortan auf geheimnisvolle Art und Weise das Geschick der Familie bestimmte ... Francisco Azevedo,1951 in Rio de Janeiro geboren, ist ehemaliger Diplomat und langjähriger Drehbuch- und Theaterautor. Neben etlichen Theaterstücken hat er über 250 Drehbücher für Spiel- und Dokumentarfilme, preisgekrönte Multimedia- und TV-Werbespots geschrieben. "Der Hochzeitsreis" ("O arroz de Palma") ist sein Romandebüt.
By Louis Calaferte
In der »Zone« aufwachsen, heißt abgebrüht sein von Geburt an. Die Zone, das ist ein Armenghetto im Lyon der dreißiger und vierziger Jahre, in dem die Vogelfreien leben. Im Mittelpunkt dieses Schmelztiegels polnischer, rumänischer, deutscher, italienischer, arabischer, jüdischer Einwanderer stehen die beiden Kneipen (die eine von Feld, die andere von Feltin) und Ledernachts Lumpenladen, in dem sich die ganze Siedlung mit Kleidern voller Wanzen eindeckt. Raufereien sind der beliebteste Zeitvertreib, unter Erwachsenen wie Kindern herrscht fröhliche Promiskuität, Kleinkriminalität ist Ehrensache, Mord und Totschlag geschehen eben, und allenthalben lauert der Wahnsinn. Doch alle träumen auf ihre Weise vom Ausbruch… In seinem ersten, inzwischen klassischen Roman hat Louis Calaferte seinen Freunden und Gefährten ein trotziges Denkmal gesetzt: ein bei aller Drastik der geschilderten Umstände wehmütiger, ja zarter Abgesang auf die eigene Kindheit. Ein notwendiges Buch, in dem man sich verlieren und an dem man Anstoß nehmen kann; große Literatur von eigenwilliger Schönheit, packend von der ersten bis zur letzten Seite, ein fiebriger Text auf Augenhöhe mit Célines »Reise ans Ende der Nacht« oder Pasolinis »Ragazzi di vita«. Empfohlen von Georges-Arthur Goldschmidt für die Finnegan's List 2012.
By Jan Graf Potocki
Das Kultbuch der Kultbücher, das Tausendundeine Nacht des Abendlandes - 66 abenteuerliche und schaurige Tage voller Phantastik, Kabbalistik, Komik und Erotik -, neu ergänzt mit einem ausführlichen Nachwort von René Radrizzani.