Behindert und stolz: Warum meine Identität politisch ist und Ableismus uns alle etwas angeht
»Luisa L’Audace ist die junge Stimme im Internet für Inklusion und gegen Ableismus.«
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Behindert und stolz: Warum meine Identität politisch ist und Ableismus uns alle etwas angeht
»Luisa L’Audace ist die junge Stimme im Internet für Inklusion und gegen Ableismus.«
Popular Reviews(4)
Ein sehr gutes Sachbuch! Sollte in sämtlichen Ausbildungs- und Studiengängen der Pädagogik, Pflege und Medizin Standardwerk sein.
Richtig tolles, wichtiges und verständliches Buch über Ableismus! Konnte viel draus mitnehmen.
Leicht verständlich und eindringlich - absolute Pflichtlektüre! Luisa L’Audace ist mir als Aktivistin bereits bekannt und ich durfte schon viel von ihr lernen. Daher war ihr Buch in vielen Bereichen eine Auffrischung bereits vorhandenen Wissens, ich konnte aber auch noch einmal neue Zusammenhänge verstehen. Die Autorin hat einen tollen Schreibstil, der eindringlich und zugleich sehr verständlich ist. Gleichermaßen empfehlen kann ich außerdem das von ihr selbst hervorragend eingesprochene Hörbuch. L’Audace webt in grundlegendes Wissen rund um Ableismus immer wieder persönliche Geschichten ein, was den Text unglaublich nahbar macht. Manchmal hätte das Private für mich strukturell zwar noch klarer vom Faktischen abgegrenzt sein können, aber das hat mich insgesamt nicht nennenswert gestört. Das Werk ist wirklich ein absolutes Muss, gerade weil es so wenig Sichtbarkeit für Ableismus und die unter ihm leidenden Menschen gibt. Es enttarnt die zugrundeliegenden Denkmuster und verflicht diese Diskriminierungsform mit anderen. So konnte ich noch einmal neu verstehen, wie stark immer auch Kapitalismuskritik mit Anti-Ableismus einhergehen muss. Denn das Denken, Menschen seien aufgrund unterschiedlicher Leistung unterschiedlich wertvoll, ist untrennbar mit dem kapitalistischen System verbunden. Besonders die geschichtlichen Hintergründe rund um Eugenik allgemein und die NS-Zeit ganz konkret haben mich extrem berührt - ebenso wie die Erinnerung an gegenwärtige Opfer ableistischer Gewalt. „Behindert und stolz“ kann ich als Einstiegswerk gar nicht deutlich genug empfehlen. Es macht so betroffen wie wütend und schafft es, trotz aller Frustration noch kämpferisch zu bleiben. Alle nicht-behinderten Menschen sollten es lesen, aktiv gegen Barrieren sowie fehlende Teilhabe angehen und lernen, dass Behinderung ein willkürlich geschaffenes Konstrukt ist, das ebenso wieder abgeschafft werden kann (und muss).
Sollte Pflichtlektüre im SozPäd Studium sein, Pflichtlektüre im Fachamt Eingliederungshilfe, im Jobcenter, im Versorgungsamt, in jeder Schule, die Inklusion anstrebt….Ich bin dafür, dass ein Buchkanon zusammen gestellt wird, um die Gleichberechtigung von Behinderten endlich zu verwirklichen. Das Buch von Luisa L’Audace wäre definitiv in diesem Kanon enthalten.