In der 3000 Meter tiefen internationalen Unterwasserstation forscht eine Gruppe von Wissenschaftler*innen für eine mögliche Besiedlung durch die gesamte Menschheit. Auch der zurückhaltende Zahnarzt Park Mu-hyun sucht hier Zuflucht und hofft auf ein idyllisches Leben in der Tiefe. Doch die Hoffnung stirbt schnell: Eine mysteriöse Gruppe greift die Station an, Wasser dringt ein und das letzte Rettungsboot ist fort.Plötzlich wird die friedliche Station zum Schauplatz eines Überlebenskampfes. Während dunkle Geheimnisse ans Licht kommen, muss Mu-hyun völlig orientierungslos das Chaos der Station durchqueren. Inmitten von Wahnsinn und Verrat stellt sich nur eine Frage: Gibt es überhaupt noch ein Entkommen?Tropes: Survival Fantasy, Found Family, Dark Secrets, Character Growth
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Be a Light in the Dark Sea 1
By SoftCoral, Alexandra Dickmann
In der 3000 Meter tiefen internationalen Unterwasserstation forscht eine Gruppe von Wissenschaftler*innen für eine mögliche Besiedlung durch die gesamte Menschheit. Auch der zurückhaltende Zahnarzt Park Mu-hyun sucht hier Zuflucht und hofft auf ein idyllisches Leben in der Tiefe. Doch die Hoffnung stirbt schnell: Eine mysteriöse Gruppe greift die Station an, Wasser dringt ein und das letzte Rettungsboot ist fort.Plötzlich wird die friedliche Station zum Schauplatz eines Überlebenskampfes. Während dunkle Geheimnisse ans Licht kommen, muss Mu-hyun völlig orientierungslos das Chaos der Station durchqueren. Inmitten von Wahnsinn und Verrat stellt sich nur eine Frage: Gibt es überhaupt noch ein Entkommen?Tropes: Survival Fantasy, Found Family, Dark Secrets, Character Growth
Popular Reviews(1)
Der Zahnarzt – ein Held der Tiefe? „Be a Light in a Dark Sea“ hat mich auf eine Weise gefordert, die ich nicht erwartet hatte. Schon früh stolperte ich über die vielen Namen – selbst das Glossar hat mir nicht wirklich geholfen, weil mir die phonetische Aussprache gefehlt hat. Ich hätte gern gehört, wie diese Namen klingen, um sie besser verorten zu können. Mit dem Cover bin ich nicht richtig warm geworden. Das liegt weniger am Buch selbst, sondern daran, dass ich Menschen auf Buchcovern generell nicht mag. Für mich nimmt das immer ein Stück Vorstellungskraft, und hier war es genauso. Muhyun, ein junger Zahnarzt, beginnt einen neuen Lebensabschnitt – in einer Praxis 3000 Meter unter der Oberfläche. Er lernt innerhalb und außerhalb der Praxis die unterschiedlichsten Menschen kennen. Am fünften Tag seines neuen Lebens in der Tiefe kommt es zur Katastrophe. Wassermassen brechen in die Anlage ein, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Allerdings ist er kein strahlender Retter, sondern ein leiser Antiheld. Introvertiert, zurückgezogen, fast scheu. Und gerade deshalb berührt seine Entwicklung: Er wächst über sich hinaus, ohne sich zu verbiegen. Man begleitet ihn nicht wegen seiner Heldentaten, sondern wegen seiner stillen Beharrlichkeit. Die Tiefseestation ist eines der stärksten Elemente des Buches. Sie wirkt eng, drückend, klaustrophobisch – so plastisch beschrieben, dass man die Wände und die Dunkelheit dahinter fast spürt. Diese Atmosphäre trägt das ganze Setting und lässt einen die Geschichte fast körperlich spüren. Mit den vermeintlichen Antagonisten konnte ich lange nichts anfangen. Sie bleiben für mich diffus, irgendwie schwer greifbar, fast wie Schatten, die sich nicht festhalten lassen. Bis buchstäblich zum letzte Satz, denn dann kommt dieser Cliffhanger, der alles aufreißt und neu sortiert. Ein kleiner Wahnsinn – und genau der Moment, der mich jetzt wirklich sehr neugierig auf die Fortsetzung macht. Möglicherweise befindet sich die Antwort bereits im Titel.