Legal, illegal - total egal! Drei Freundinnen auf der Suche nach Gerechtigkeit und Liebe Für Kosmetikerin Nele kommt es ganz dicke: Erst lässt sie der Ex im Stich, dann läuft's auch noch beruflich mau, zusätzlich reißen die explodierenden Preise tiefe Löcher ins Budget. Als auch ihre Freundinnen Fiona und Hermine unverschuldet in existenzielle Nöte geraten, ist Schluss mit lieb und nett. Tatkräftig, unerschrocken und mit einem kleinen bisschen krimineller Energie versuchen die drei Frauen, ihre Familien über Wasser zu halten. Dumm nur, dass Nele ausgerechnet jetzt den Polizisten Nick kennenlernt - und dass sie ihn eigentlich verdammt anziehend findet...
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Alles muss man selber machen
By Ellen Berg
Legal, illegal - total egal! Drei Freundinnen auf der Suche nach Gerechtigkeit und Liebe Für Kosmetikerin Nele kommt es ganz dicke: Erst lässt sie der Ex im Stich, dann läuft's auch noch beruflich mau, zusätzlich reißen die explodierenden Preise tiefe Löcher ins Budget. Als auch ihre Freundinnen Fiona und Hermine unverschuldet in existenzielle Nöte geraten, ist Schluss mit lieb und nett. Tatkräftig, unerschrocken und mit einem kleinen bisschen krimineller Energie versuchen die drei Frauen, ihre Familien über Wasser zu halten. Dumm nur, dass Nele ausgerechnet jetzt den Polizisten Nick kennenlernt - und dass sie ihn eigentlich verdammt anziehend findet...
Popular Reviews(1)
Der unermüdliche Einsatz einer unerschrockenen Frau für Gerechtigkeit. Widerwillig kriminell Drei Frauen (und Freundinnen) in (Geld)Nöten: Nele Tremper, Mutter von 2 Kindern, ist Kosmetikerin mit einer Pechsträhne. Nachdem der Ex sich mit dem geliehenen Geld davon gemacht hat, bleibt er ihr den Unterhalt schuldig. Sie kommt kaum über die Runden. Dann springen ihr auch noch vier gut betuchte Stammkundinnen wegen des neu eröffneten Luxusspas ab und das Auto Bobo bleibt liegen. Fiona, Neles taffe Freundin, die bisher ohne Geldsorgen lebte, offenbart das ihr Mann arbeitslos geworden ist und ihr Vermögen in den Sand gesetzt hat. Sie sind pleite und müssen sich nicht nur rapide einschränken. Sie müssen eventuell auch das Haus aufgeben Hermine, die dritte im Bunde, hat eine pflegebedürftige Mutter zu pflegen, doch durch die Halbierung des Pflegegrades übersteigen die Kosten für die Pflege ihr Budget und ihr droht die Zwangsräumung. Hermine ist das Informatik Genie im Bunde. Die Ladies werden getrieben durch ihre Not widerwillig kriminell und auch eher versehentlich, denn ein falscher Juwelenraub bringt die folgende Handlung des (Frauen)Romans ins Rollen. Nele muss sich im Verlauf ganz schön behaupten um zu ihrem Recht zu kommen. Bisher hatte sie alles irgendwie so hingenommen. Sei es die nicht beglichene Rechnung von der snobistischen Kundin Steinhövel, der sich verkrümmelnde Ex Donatus, oder die besonders nervige politisch-korrekte möchtgern vorzeige Mutter Irene. Alle kamen sie bei ihr mit ihrem Verhalten bisher durch. Mit ihren guten Freundinnen an der Seite schafft Nele es sich gleichzeitig von einem Schlamassel hinaus und ins nächste Schlamassel hinein zu manövrieren. Immer dicht auf den Fersen ist ihr der attraktive Polizist Nick, in dessen Meeres grünen Augen sie am liebsten versinken würde, aber naja nicht kann, da ja noch die Sache mit dem „kriminell sein“ ist. Einen Cop zu Daten scheint keine gute Idee zu sein. Die Abenteuer der Ladies sind amüsant und frustrierend zu gleich. Immer wenn ich dachte, jetzt sind aber auf einem grünen Zweig angelangt, kam der nächste Rückschlag, oder Irene um die Ecke. Als sie sich dann mit dem schwer reichen Börsenkriminellen Aberfort anlegten und Hermine „das Cyber Genie“ ihm das Geld abluchste was er ihnen schuldig war, wurde es mir etwas zu bunt. Ein Aberfort wird vermutlich besser beschützt als Fort Knox. Der Aufenthalt in seinem Serverraum war wenig spektakulär, dafür der Abgang der Ladies um so lustiger, weil sie tatsächlich davon kommen. Ende gut, alles gut. Die Bösen werden bestraft. Die Guten werden belohnt. Alle bekommen was sie verdienen. Das macht gute Laune. Das Happy End ist rührig und gelungen. Mir hat der Roman gut gefallen und ich habe mich gut amüsiert. Manchmal waren mir die Phrasen, Binsenweisheiten und Wortwitze etwas zu viel und ich fand sie gar nicht mal so lustig, aber gelacht habe ich schon, nur an den anderen stellen. Irgendwie erinnert mich der Humor der Autorin an den Humor den ich in Sebastian Fitzeks Büchern finde. Der Roman eignet sich sehr gut für gestresste Mütter und solche die es noch werden wollen. Ich empfehle ihn auch den Fans der Serien „Good Girls“ und „Working Moms“. Eine Frage blieb für mich offen, was wurde aus Arthur Kersten? Bekommt er seine gerechte Strafe?