4.3

A Love Like Summer

By Nellie Weisz

Format:Softcover
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Nellie Weisz wurde 1991 geboren und lebt mit ihrem Partner und ihren zwei Meerschweinchen in Darmstadt. Nach einem Publizistikstudium hat es sie ins Online-Marketing verschlagen. Während sie in ihrem Job mit Zeichenbeschränkungen zu kämpfen hat, kann sie als Autorin ihren Hang zu verschachtelten Sätzen, ausschweifenden Beschreibungen und romantischen Geschichten ausleben. In ihrer Freizeit verschlingt sie Bücher und reist leidenschaftlich gern. 

Romance
368 pagesSoftcover
First published June 30, 2025

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4.3(4 ratings)
BookishliaReviewed by Bookishlia

In „A Love Like Summer“ von Nellie Weisz trifft sommerliche Leichtigkeit auf einen Hauch Titanic-Romantik mit Happy End. Eliza, die Tochter eines Kreuzfahrtunternehmers, steht vor einer großen Herausforderung: Sie möchte die traditionsreiche Reederei ihrer Familie in eine nachhaltige Zukunft führen. Doch ihr Vater hat andere Pläne und überredet sie, an der Jungfernfahrt des neuen Luxusliners „The Goddess of the Sea“ teilzunehmen. Dort eröffnet er ihr, dass das Unternehmen in finanziellen Schwierigkeiten steckt. Seine Lösung? Eliza soll den Sohn eines wohlhabenden Investors für sich gewinnen. An Bord begegnet sie jedoch Cameron, einem charmanten Kellner, der ganz und gar nicht in das Bild ihres Vaters passt. Zwischen den beiden entwickelt sich eine zarte, verbotene Romanze, während im Hintergrund eine Intrige brodelt, die Eliza tiefer hineinzieht, als ihr lieb ist. Für mich war „A Love Like Summer” das perfekte Sommerbuch. Das traumhafte Setting in der Karibik und an Bord des luxuriösen Kreuzfahrtschiffs hat sofort Fernweh ausgelöst. Die Geschichte versprüht echte Titanic-Vibes, inklusive liebevoller Anspielungen. So nennt Cameron Eliza „Rose“ und sie ihn „Jack“, was ich unheimlich süß fand. Besonders spannend fand ich den Kontrast zwischen den beiden Welten, die aufeinanderprallen: Eliza ist die privilegierte Tochter eines Reeders, Cameron ist Kellner und kommt aus einfachen Verhältnissen. Beide Figuren waren wunderbar ausgearbeitet, sympathisch und haben sich ganz leise ins Herz geschlichen. Die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam mit heimlichen Treffen, Geheimnissen und einem guten Schuss Familiendrama. All das ist in Nellie Weisz' angenehm lockerem und humorvollem Schreibstil verpackt. Ein besonderes Highlight war für mich Aurora mit ihren frechen Sprüchen. Sie bringt Humor und Leichtigkeit in die Handlung. Trotz der süßen, lockeren Atmosphäre werden auch ernstere Themen angesprochen, was der Geschichte zusätzlich Tiefe verleiht. Fazit: „A Love Like Summer” ist ein sommerlich leichtes Wohlfühlbuch, das Lust auf Meer, Sonne und Abenteuer macht. Es ist eine romantische Auszeit mit Herz, Witz und Fernweh-Garantie.

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A Love like Summer von Nellie Weisz erschien bei Cove Story, einem Imprint vom Carlsen Verlag. Die Geschichte spielt auf einer Luxuskreuzfahrt in der Karibik. Die Protagonisten sind Eliza und Cameron. Die zwei könnten unterschiedlicher nicht sein. Sie ist die Tochter des Reederei Besitzers und aus diesem Grund bei der Jungfernfahrt dabei. Cameron ist eher zufällig dort, weil ein Freund ihm kurzfristig einen Kellner Job auf dieser Kreuzfahrt besorgt hat. Wie die beiden aufeinandertreffen musst du einfach selbst erleben. Ich selbst war schon mehrfach in der Karibik auf Kreuzfahrt und habe mich hier auf eine Geschichte mit bekannten und unbekannten Orten gefreut. Die Fahrt startet in San Juan auf Puerto Rico, wo zunächst das Personal an Bord geht, um sich auf die Jungfernfahrt vorzubereiten. Nachdem auch die elitären Gäste an Bord sind geht die Reise los. Unter anderem darfst du dich auf einen wunderschönen Ausflug in Road Town auf Tortola freuen. Ich bin gerade im letzten Jahr die vielen Serpentinen hinauf gefahren, um auf die andere Seite der Insel zu kommen und dort die schönen Sandstrände zu genießen. Hier habe ich gedanklich mit auf dem Roller gesessen und Elizas entzücken förmlich gespürt. Die Goddess of the Sea steuert noch weitere karibische Inseln an, die ich hier gar nicht alle nennen möchte. An dieser Stelle sei nur kurz erwähnt, dass Schiffe in einem Hafen in der Regel nicht ankern sondern festmachen. Dieser kleine Aspekt in der Geschichte stach mir sofort ins Auge und störte mich ein wenig. Ich bin von Geburt an mit der Seefahrt in Kontakt gekommen, da sowohl mein Vater, als auch mein Großvater und dessen Vater zur See gefahren sind. Doch wenn ich ehrlich bin, wird dieser kleine Fehler vermutlich den wenigsten auffallen. Was ich äußerst gelungen fand und mich immer wieder zum Schmunzeln brachte war die Verknüpfung zur Titanic Verfilmung. Kannst du dich an die Szenen zwischen Rose und Jack erinnern? Ich glaube die Pose am Bug kennt jeder. Ich musste dabei an meinen Kinobesuch denken, der schon ewig zurückliegt und an die damit verbundene Titanic Ausstellung in Hamburg 1997. Ich will hier gar nicht ins Detail gehen, denn es geht hier ja nicht um Rose und Jack, sondern um Eliza und Cameron. Und bevor ich dir jetzt verrate, was mich am meisten zum Lachen gebracht hat und wie gerne ich jetzt selbst in der Karibik wäre. Möchte ich dir ein paar schöne Zitate mit auf den Weg geben. „Wenn Edward heute Abend von Aliens entführt und in einen Jane-Austen-Roman teleportiert werden würde, würde niemanden auffallen, dass er aus dem einundzwanzigstem Jahrhundert kommt.“ Edward ist übrigens ein junger Mann aus reichem Hause, den Elizas Vater für sie auserkoren hat. Außerdem ist er maßgeblich an der KI-Installation in den Kabinen beteiligt. Stelle dir hier am besten einfach eine nette weibliche Stimme vor, die dich in der Kabine stets freundlich begrüßt und dir bei bedarf auch das Tagesprogramm vorträgt. Eliza hat sich die KI, die als Aurora betitelt wird zu eigen gemacht. Allerdings möchte sie nicht stocksteif in den Tag starten, so hat sie Aurora instruiert Flachwitzen zu erzählen, die ich mir leider nicht alle merken konnte, bis auf folgenden: „Was macht ein Pirat am Computer? […] „Er drückt die Enter-Taste.“ Der ist so schlecht, dass er schon wieder gut ist und so habe ich herzhaft gelacht. Mit Cameron darfst du dich auf die ein oder andere nautische Wortspielerei freuen. Er nimmt dich auch mit in den Personaltrakt, wo er mit seinem besten Freund Luke eine Kabine belegt.  Warst du schon mal auf einer Karibik-Kreuzfahrt? Hast du eins der riesigen Schiffe von Royal Caribbean gesehen? In dieser Größenordnung ist die Goddess of the Seas wohl zu finden. Mit „A love like Summer“ von Nellie Weisz darfst du dich auf eine abenteuerliche Reise an Deck eines Kreuzfahrtschiffes begeben. Mit dabei ist eine gute Portion Spannung, die für die ein oder andere brenzliche Situation vor allem für Cameron sorgt. Erlebe das Karibik Feeling und träume dich, ohne dafür zehn Stunden im Flieger zu sitzen in eine traumhafte Region. Ich freue mich schon auf den Herbst, wenn es für uns von den Kanaren mit dem Schiff wieder in die Karibik geht. Ich liebe das Leben dort und mag einfach die Wärme des Meeres. Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für alle, die einen Ausflug in die Karibik machen wollen und dabei in eine spannende Junge Liebe abtauchen, die sich den Konventionen stellen muss. Kann Eliza wohl gegen die Wünsche ihres Vaters bestehen? Finde es beim Lesen heraus.

Christl | Bücher NewsWeltReviewed by Christl | Bücher NewsWelt

Eine richtig süße Kreuzfahrt-Romance. Mit ganz vielen Vibes von Titanic und Dirty Dancing. Ich konnte mich leider nicht ganz hineinversetzen und habe dann doch mit mehr Tension und Spice gerechnet. Dass sie sich die ganze Zeit über „Jack” und „Rose” nennen, war mir auch etwas zu viel. Man bekommt aber gut viel vom Kreuzfahrtschiff (Leben / Arbeit) mit und kann es sich super gut vorstellen. Familiendrama deluxe ist definitiv garantiert. Intrigen gibt es auch. Ein paar kurze, heiße Szenen. Cameron, der Künstler (Fotograf), und Eliza spielen daher die perfekte Jack-und-Rose-Rolle. Durch das überwiegende Setting auf dem Schiff haben wir diese Vibes rundherum. Nächtliche, heimliche Treffen. Geheimnisse. Familiendrama und das alles in der Karibik auf einem traumhaften Schiff! Alles in allem bekommt man so eine süße Sommergeschichte mit den Tropes „Reich trifft Arm”, „Slow Burn” und eben ganz viel „Titanic”. Ob es hier einen Eisberg gibt oder ob Rose Jack mit auf das Treibholz lässt, sodass beide überleben, müsst ihr selbst herausfinden!

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