Recommendations based on "111 Orte in Lübeck, die man gesehen haben muss"
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By Özlem Topçu
„Würde man all die klugen und dabei so offenkundigen Wahrheiten rot markieren, das ganze Buch wäre eine glühendrote Papier-Landschaft."
By W.G. Sebald
Endlich in einer Neuausgabe: Sebalds vielgerühmtes Meisterwerk über vier Auswanderer. Aus Gesprächen mit deren Freunden, aus Erinnerungen, aus Tagebüchern und Fotoalben sowie aus Besuchen der Schauplätze ihrer Leben rekonstruiert der Ich-Erzähler die teils fiktiven Biografien dieser vier Männer. Ihre Wege führen aus dem provinziellen Deutschland hinaus in die Schweiz, nach Frankreich und England und bis in die fernen Wunderstädte New York und Jerusalem, bevor sie im Alter schließlich an ihrer Vergangenheit zerbrechen. Dabei erzählt Sebald indirekt auch von sich selbst - von seinem Schmerz über das Schicksal dieser Menschen, von seiner Trauer über die deutsche Vergangenheit.
By Rafik Schami
Mal ernst, mal augenzwinkernd macht Rafik Schami deutlich, worin sich die europäische und die arabische Kultur unterscheiden, und plädiert für ein tolerantes Miteinander. 
By Rebecca Solnit
Die amerikanische Denkerin Rebecca Solnit versammelt rund 20 Essays, in denen wir drei pulsierende amerikanische Metropolen aus originellen Perspektiven neu erleben: New York, San Francisco und New Orleans. Die Texte, verfasst von Linguisten, Ethnologen, Musikwissenschaftlern sowie wahren Szene-Insidern erzählen kenntnisreich und spannend von dem faszinierenden kulturellen Reichtum der drei Metropolen von damals bis heute und zeigen, was den Reiz der Großstadt ausmacht.
By Jan-Philipp Sendker
Mit welchen Schwierigkeiten kämpft ein katholischer Priester unter dem Kommunismus? Was erlebt ein Mädchen vom Lande als Wanderarbeiterin in der Großstadt? Wie sieht eine chinesische Prostituierte ihre Kunden und die Welt? Jan-Philipp Sendker hat im Land der Mitte hunderte von – unerlaubten – Interviews geführt und schildert eindringlich eine sich rasant wandelnde Gesellschaft, in der Widersprüche das einzig Konstante sind.
By Kurt-Jürgen Heering
Im Kaffeehaus wurden literarische Schulen und Stile geboren und verworfen, vom Kaffeehaus nahmen neue Richtungen der Malerei, der Musik, der Architektur ihren Ausgang. Begonnen hatte es in der Zeit des Fin de siècle mit dem Griensteidl, dem Literatencafé, das Hofmannsthal und Schnitzler besuchten. Später fand die Literatur eine neue Heimat im Café Central: Hier trafen sich u. a. Peter Altenberg, Oskar Kokoschka und Karl Kraus. Nach dem Ersten Weltkrieg öffnete das Café Herrenhof: Franz Werfel, Hermann Broch, Robert Musil und Joseph Roth gehörten zu seinen Besuchern. Nach 1945 trat das Café Hawelka die Nachfolge des Literatencafés an. Einige dieser alten Kaffeehäuser sind bis heute erhalten. Ein Verzeichnis mit den wichtigsten Kaffeehäusern der Gegenwart rundet diesen Band ab.
By Navid Kermani
Ein immer noch fremd anmutendes, von Kriegen und Katastrophen zerklüftetes Gebiet beginnt östlich von Deutschland und erstreckt sich über Russland bis zum Orient. Navid Kermani ist entlang den Gräben gereist, die sich gegenwärtig in Europa neu auftun: von seiner Heimatstadt Köln nach Osten bis ins Baltikum und von dort südlich über den Kaukasus bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern. Mit untrüglichem Gespür für sprechende Details erzählt er in seinem Reisetagebuch von vergessenen Regionen, in denen auch heute Geschichte gemacht wird. Navid Kermani ist im Auftrag des SPIEGEL von seiner Heimatstadt Köln durch den Osten Europas bis nach Isfahan, die Heimat seiner Eltern, gereist. Die Reise führte ihn mitten durch den jüdischen «Ansiedlungsrayon» der Zarenzeit, die «Bloodlands» des Zweiten Weltkriegs, am Riss zwischen Ost und West entlang, wo der Kalte Krieg längst nicht zu Ende ist und im Donbass zum heißen Krieg wird. Er hat die Trümmer zerstörter Kulturen und die Spuren alter wie neuer Verwüstungen gesehen. Vor allem hat er Menschen getroffen, die innerlich zerrissen sind, weil sie sich auf der Suche nach Heimat und Wohlstand auf eine Seite schlagen müssen. Mit wenigen Strichen lässt er das Nachtleben der Großstädte lebendig werden, Geschäfte wie zu Sowjetzeiten, hippe Cafés, die Gelassenheit in Frontnähe und die Angst vor den anderen, wer immer das ist. "Das Beispiel von Navid Kermani zeigt, wie voraussetzungsreich eine Autorschaft gemacht sein muß, wie vielfach gebrochen, marginalisiert, davon betrübt und zugleich euphorisiert, wie sehr, bei aller Kritik, weltbegeistert sie sein muß, daß sie sich die Rolle des politischen Schriftstellers, die auch besonders schön leuchtet, zutrauen darf." Rainald Goetz, Dankesrede zur Verleihung des Büchner-Preises 2015
By Jan Bürger
Hamburg gewann nicht durch Fürsten Bedeutung und auch nicht durch den Klerus. Die Hansestadt wuchs allein durch den Handel und galt für Reisende und Auswanderer lange als Tor zur Welt. Im Schatten seines riesigen Hafens wurde Hamburg besonders in den vergangenen 150 Jahren zum Schmelztiegel der Kulturen. Dabei wird sein vielfältiges künstlerisches Leben oft übersehen. Mit den städtischen Bahnlinien als Orientierungshilfe erkundet Jan Bürger Hamburgs einzigartige Geschichte, vom Grindel bis zur Mönckebergstraße, von der Elbphilharmonie bis nach Blankenese. Kenntnisreich und voller Überraschungen erzählt er von Schriftstellern und Gelehrten, Musikern und Malern, von der Gründung der Universität, innovativen Museen und rauschenden Künstlerfesten. Hamburg, die Stadt an der Elbe, gewann nicht durch Fürsten oder den Klerus Bedeutung, sie wartet nicht mit Schlössern und Burgen auf. Die Hafenstadt wuchs allein durch den Handel und galt für Reisende und Auswanderer ein halbes Jahrtausend lang als Tor zur Welt. Früher als andere deutsche Städte wurde Hamburg zum Schmelztiegel der Lebensformen und Kulturen. Dabei entstand die Metropole, wie wir sie heute kennen, überwiegend in den vergangenen 150 Jahren. Dennoch begegnet uns in ihr vielerorts plötzlich die ältere Vergangenheit. Mit dem Liniennetz der U- und S-Bahnen als Orientierungshilfe erkundet Jan Bürger Hamburgs Straßen und Viertel und erzählt die Geschichte ihrer vielfältigen Kultur und derer, die sie schufen. Von Literatur und Theater, von Musik und Museen, von Gräbern und Gelehrten, vom Strich und vom Hafen, vom Hirschpark und von Övelgönne – von Gotthold Ephraim Lessing, Carl Philipp Emanuel Bach, Aby Warburg, Anita Rée und Hans Henny Jahnn bis hin zu Wolfgang Borchert, Brigitte Kronauer, den Beatles und der Elbphilharmonie. Eine Entdeckungsreise durch eine der aufregendsten deutschen Städte.
By Malte Fuhrmann
Unglaublich detailliert und dabei spannend erzählt Fuhrmann von der Vielfalt und den Widersprüchen dieser besonderen Stadt.