Recommendations based on "100 Gedichte ohne Vaterland (Wagenbachs Taschenbücherei ; 44) (German Edition)"
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By Dóri Varga
Ihre ersten Gedichte schrieb DÓRI VARGA in der Zeit, als sie sich vom Vater ihres Sohnes trennte, gewissermaßen als Therapie. 2019 hat sie Watching with Closed Eyes. A Collection of Poems on Love and Grief veröffentlicht. 2014 gründete sie Heroine Journal, eine Online-Plattform und -Community für Women Empowerment, die inzwischen über 270 000 Mitglieder hat. Dóri Varga lebt irgendwo zwischen Budapest und San Diego, sie sammelt Kunst und ist permanent auf der Suche nach neuen Wegen, sich mit dem Meer und dem Mond zu verbinden. Ihre Zigaretten dreht sie selbst.
By Jörg Fauser
»Nicht jeder Autor taugt dafür, dass man sich noch einmal und mit zeitlichem Abstand seine Texte vornimmt. Bei Fauser lohnt es sich.« (Jürgen Ploog)
By Jan Ulenbrook
Die kürzeste Gedichtform von Weltrang – das ist das klassische Haiku. Das Ziel dieser Dichtung: einen Moment so in Worte zu fassen, dass trotz der Knappheit des sprachlichen Ausdrucks dessen Weltgehalt fassbar wird. Diese Auswahl, gegliedert in die Themen Neujahr, Frühling, Sommer, Herbst und Winter, führt in Gärten mit blühenden Kirschbäumen, über taubedeckte Wiesen im Morgengrauen und auf schneebedeckte Bergpässe, die in der Wintersonne glitzern. Ein poetischer Gang durch die Jahreszeiten.
By Eugen Gomringer
1972 erstmals erschienen, ist der Band »konkrete poesie« längst selbst ein maßgebender Bestandteil der Geschichte dieser avantgardistischen Lyrikform nach dem Zweiten Weltkrieg geworden. Eugen Gomringer, Mitbegründer der Konkreten Poesie und Herausgeber der Anthologie, legt nun eine erheblich erweiterte Neuausgabe vor. Sie macht augenfällig, dass diese Form der Poesie, die mit der Sprache spielt, auch im 21. Jahrhundert höchst lebendig ist. Neu aufgenommene Autorinnen und Autoren sind: Hannes Bajohr, Ute Bernhard, Friedrich W. Block, Ingrid Isermann, Michael Lentz, Cia Rinne, Axel Rohlfs, Volker Seitz.
By Madeleine Hold, Jill Graf
"Sie wirkte immer schon abwesend, irgendwie fehl am Platz. Und vom allerersten Moment an wolltest du sie lesen - ihre Gedanken. Du weißt nicht, was für ein Glück du hast, dass du es nie konntest. Denn keinen einzigen Moment lang hättest du das Chaos in ihr verstanden." Gedichte, Gedanken und Poetry Slams aus den Federn von Jill Graf und Madeleine Hold.
By Erich Kästner
»Herz auf Taille«, Erich Kästners erstes Buch, brachte ihm über Nacht Erfolg und Anerkennung – und eine große, treue Leserschaft. Die hier versammelten Gedichte voller Biss, Witz und Wärme erzählen vom Tanz auf dem Vulkan im Berlin der Zwanzigerjahre und haben bis heute nichts von ihrer Gültigkeit verloren – im Gegenteil!
By Selma Meerbaum-Eisinger
58 Gedichte (darunter sechs Übersetzungen) enthielt ihr handschriftlich überliefertes Album mit dem Titel »Blütenlese«, als Selma Meerbaum-Eisinger am 16. Dezember 1942 mit achtzehn Jahren am Flecktyphus im Arbeitslager Michailowka am Bug starb, wohin sie mit ihrer Familie und einem Großteil der jüdischen Bevölkerung ihrer Heimatstadt Czernowitz im Zuge der Räumung des Ghettos im Juni 1942 deportiert worden war. Als Dokument für das Verbrechen der Shoa bezeugen diese Gedichte dennoch die Unauslöschlichkeit eines Individuums, sind frühe Werke einer offenkundig zur Dichtung Begabten. Neu ediert nach der Tel Aviver Ausgabe und mit einem ausführlichen Nachwort versehen von Markus May, der das Werk u.a. in den Kontext der Lyrik der Bukowina stellt.
By Erich Kästner
Dieser Band versammelt Marcel Reich-Ranickis ganz persönliche Kästner-Favoriten. Seine Auswahl von 121 Gedichten enthält neben bekannten auch unbekanntere Gedichte des »Sängers der kleinen Leute und Dichters der kleinen Freiheit«, wie Reich-Ranicki Erich Kästner charakterisiert: »Erich Kästner hatte nicht mehr und nicht weniger zu bieten als Grazie und Esprit, Humor und Vernunft und gehört mittlerweile zu den Klassikern der deutschen Literatur des vergangenen Jahrhunderts.«
By Dorothy Parker
Dorothy Parker verkörpert alles, was man gemeinhin mit New York in Verbindung bringt: Rastlosigkeit und Moderne, Esprit und Erfolg, aber auch Härte, Grausamkeit und Einsamkeit. Dorothy Parker ist die New Yorker Schriftstellerin schlechthin. Dorothy Parkers Gedichte sind stets ein Zusammenspiel aus Witz und Melancholie, aus Trauer und Scherz, aus Pathos und Spott. Ebenso wie ihre Erzählungen zeichnet sich ihre Lyrik durch einen charakteristischen Mix aus Selbstmitleid und Zynismus aus. Ein Abgleiten in Kitsch vermeidet sie durch Schnoddrigkeit und Ironie.