Empfehlungen basierend auf "Zypressensommer"

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von Marie Merburg

An der Nordsee wartet das Glück Luisas große Leidenschaft ist das Kochen, doch beruflich steht ihre Zukunft seit jeher fest: Sie soll die Leitung der Kosmetikfirma ihrer Mutter übernehmen. Als ihre Mutter eine erschreckende Diagnose erhält, bittet sie Luisa, mit ihr nach Ostfriesland zu fahren. Im idyllischen Fischerdorf Greetsiel warten jedoch nicht nur Sonne und Meer auf die beiden, sondern auch so einige Geheimnisse, die ihre Mutter bisher vor Luisa geheim gehalten hat. Dadurch gerät Luisa in einen Wirbelsturm der Gefühle, der ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt. Noch komplizierter wird es, als sie den attraktiven Restaurantbesitzer Holger kennenlernt, der dringend eine neue Köchin sucht. Obwohl in Hamburg Luisas Verlobter wartet, würde sie am liebsten für immer bleiben. Doch dann geschieht etwas, das nicht nur das Lebenswerk ihrer Mutter bedroht ...

von Mechtild Borrmann

"Eine sehr berührende Geschichte über Liebe, Flucht und Verrat, die noch lange im Kopf "herumgeistert" und einen sehr nachdenklich zurücklässt."

von Ayelet Gundar-Goshen

Ayelet Gundar-Goshen inszeniert einen inneren Konflikt, der die Figuren und Lesenden gleichermaßen in seinen Bann zieht. Und sie schafft davon ausgehend ein packendes Psychodrama über Schuld und Rache, über die Flucht vor Verantwortung und über Mitgefühl, das sich an unerwarteten Orten zeigt.Naomi ist nicht begeistert, als sie sich allein mit ihrem einjährigen Sohn Uri und einem arabischen Handwerker in ihrer Wohnung in Tel Aviv wiederfindet. Ihr Mann Juval hat ihn mit der Renovierung ihres Balkons beauftragt, während er selbst bei der Arbeit ist. Sie fühlt sich unwohl in der Präsenz des fremden Mannes, zumal Uri eigentlich seinen Vormittagsschlaf halten sollte und allmählich quengelig wird. Während sie Kaffee zubereitet, entsteht plötzlich auf der Gasse vor dem Haus ein Aufruhr, ein Teenager ist von einem herabstürzenden Hammer erschlagen worden. Naomi wird schnell klar, dass ihr Sohn den Hammer in einem unbeaufsichtigten Moment vom Balkon gestoßen haben muss. Doch der Verdacht fällt nicht auf die israelische Familie, sondern auf den arabischen Arbeiter. Als er wenig später zum Verhör abgeführt wird, ist Naomi wie gelähmt, es gelingt ihr nicht, die Wahrheit zu sagen.Eine Geschichte, die mit einer harmlosen Tasse Kaffee beginnt, wird zu einer gefährlichen Tour zwischen Stadt und Dorf, bei der keiner der Beteiligten so bleibt, wie er war.

von Julia Holbe

Eine chaotische Kindheit, ein leeres Elternhaus und das Wiedersehen zweier SchwesternZwei ungleiche Schwestern treffen sich nach Jahren in ihrem Elternhaus wieder. Sie müssen sich entscheiden: verkaufen oder abfackeln? Ihre Zeitreise führt sie in die Kindheit voller verwunschener Hippie-Träume und mit dem alten, orangefarbenen R4 ihrer Mutter in die Bretagne. Bei Crêpes und Cidre unterm Sternenhimmel und einer Fahrt mit dem Boot des Vaters, die anderes endet, als geplant, werden sie von den Gesetzen ihrer chaotischen Familie eingeholt. - Ein Boot und ein Tisch, ein Fest und seine Gäste - und selbstbemalte Playmobilpferde: Manchmal ist das alles, was man braucht. Wären da nicht die großen Fragen des Lebens: Kann man sich alles sagen? Und sollte man das überhaupt? Warum könnte man nicht einfach nur versuchen, glücklich zu sein?

von Nina George

»Ein Roman wie eine offene Hand, die zu einer Faust wird: erst einladend und dann mit einer ungeahnten Wucht. Nina George verpackt eine grandiose Idee in eine spannende Geschichte und schafft eine Figur, die gleichzeitig nahbar und undurchschaubar ist.«

von Hayley Gelfuso

Keine Geschichte ist so kraftvoll wie unsere ErinnerungAn einem schicksalhaften Abend ändert sich für die junge Lisavet alles. Um ihr Leben zu retten, versteckt ihr Vater, ein bekannter Uhrmacher, sie in einer riesigen Bibliothek, die unabhängig von Raum und Zeit existiert und in der alle menschlichen Erinnerungen in Büchern gespeichert sind. Nur wenige wissen von diesem besonderen Ort und Zeithüter entscheiden darüber, welche Erinnerungen an die Vergangenheit konserviert oder unwiederbringlich ausgelöscht werden. Als ihr Vater nicht zurückkehrt, beginnt Lisavet, die Erinnerungen, die die Welt vergessen soll, in ihrem eigenen Buch zu sammeln. Bis sie auf den Zeithüter Ernest trifft. Was folgt, wird nicht nur die beiden, sondern auch den Lauf der Geschichte für immer verändern ...

von Alena Schröder

Was, wenn dein Leben eine Leinwand wäre? Güstrow, Mai 1945: Die 14-jährige Marlen liegt zusammengekauert in der Schublade einer Kommode in einem verlassenen Forsthaus. Als sie sich endlich befreit, entdeckt sie dort das unscheinbare Porträt einer jungen Frau. Wilma, die Marlen geholfen hat, sich rechtzeitig vor den russischen Soldaten zu verstecken, nimmt die junge Waise bei sich auf. Doch Wilma hat ein Geheimnis, das sie zu zerstören droht. Berlin, 2023: Hannah Borowski ist 34 Jahre alt und alles wäre gut, wenn nicht ihre beste Freundin Rubi plötzlich ausziehen würde. Und wenn nicht plötzlich Hannahs Vater wieder aufgetaucht wäre. Warum will der nach all den Jahren plötzlich Kontakt? Waren es wirklich Hannahs Mutter und Großmutter, die das bislang verhindert haben? Und was wurde aus der wertvollen Leinwand, die einst Hannahs Urgroßmutter gehörte und die sich wie ein roter Faden durch ihr bisheriges Leben zieht?

von Florian Illies

Im glühend heißen Sommer des Jahres 1933 spitzt sich die politische Lage in Deutschland immer weiter zu – und genauso die der Familie Mann. Thomas, Katia und ihre sechs Kinder landen nach ihren abenteuerlichen Fluchten aus der Heimat durch puren Zufall am südfranzösischen Mittelmeer, in Sanary-sur-Mer. Ein Ort, eine Familie, drei Monate bei dreißig Grad – Florian Illies erzählt von der Trauer um den Verlust der Heimat. Von Wehmut und vom Überlebenswillen, obwohl die alte Welt einzustürzen droht. Und er erzählt von der großen Zerreißprobe zwischen Klaus und Erika Mann und ihrem Vater.

von Ellen Sandberg

Kalte Nächte, alte Geheimnisse, dunkle Gefahren: Atmosphärische Spannung von der SPIEGEL-Bestsellerautorin„Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!“ Wie ein Faustschlag trifft dieser Satz die 22-jährige Pia an Heiligabend, als sie ein Streitgespräch ihrer Eltern belauscht. Als sie kurz darauf herausfindet, dass sie mit vier Jahren adoptiert wurde, bricht ihre bis dahin gekannte Welt vollends zusammen. Schon ihr Leben lang fühlte sie sich anders, seltsam fremd, als ob ein Tabu sie umgibt. Nun scheint all das bestätigt. Auf der Suche nach Antworten fährt Pia nach Wasserburg am Inn, dem Heimatort ihrer leiblichen Mutter. Der Raureif hängt tief in den winterlichen Inn Auen und durch das mittelalterliche Städtchen tanzen schauerliche Gestalten, die nach altem Brauch die Geister vertreiben sollen. In den Rauhnächten, so sagt man, drängen alte, gut gehütete Geheimnisse wieder an die Oberfläche. Und je näher Pia der Wahrheit über ihre Mutter kommt, desto enger ziehen die Geister der Vergangenheit ihre Kreise um sie. Bis Pia in tödlicher Gefahr schwebt ...

von Tanja Kokoska

Ein Roman, der einfach guttut – und uns die Welt ein Stück leichter sehen lässtDiesmal ist es etwas anderes. Darauf hofft Ina jedes Mal, wenn sie sich verliebt. Doch es geht immer schief. Sie arbeitet in einem Tattoostudio und wohnt mit ihrem Sohn Henry in der Siedlung „Am Kastanienbaum“, irgendwo mitten in einer großen Stadt. Dort gibt es noch mehr Menschen wie Ina, 1.583 genauer gesagt. Sie leben nah beisammen und bleiben doch allein. Da ist Herr Bello, der am liebsten im Faltenrock tanzt. Samy, der davon träumt, eine Ente zu streicheln. Und Frau Arslan, die Gedichte in Pralinenschachteln versteckt. Sie alle eint die Sehnsucht nach Glück und Verbundenheit. Eines Tages macht Baggerfahrer Paco eine schicksalhafte Entdeckung: Eine Weltkriegsbombe liegt unter der Erde. Darauf geschieht in der Siedlung etwas Wundersames. Die Menschen kommen einander näher, als es möglich schien. Und Ina begegnet dem Mann, mit dem es etwas anderes ist.