Empfehlungen basierend auf "Zur Dramaturgie der Nebenfigur in Theater und Film"
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von Erich Fromm
Über die Fähigkeit des Menschen zu zerstören, seinen Narzissmus und seine inzestuöse Fixierung.
von Werner Heisenberg
Die Geschichte der Quantentheorie – Die Quantenmechanik und ein Gespräch mit Einstein – Die Kopenhagener Deutung der Quantentheorie – Quantenmechanik und Kantsche Philosophie – Über die Verantwortung des Forschers – Die Bedeutung des Schönen in der exakten Naturwissenschaft
von Carl Gustav Jung
Das Modell der Archetypen gehört zu den Grundpfeilern der Analytischen Psychologie nach C.G. Jung. Was sind Archetypen? Vereinfacht gesagt - die im kollektiven Unbewußten angesiedelten Urbilder menschlicher Vorstellungsmuster. Vor allem elementare Erfahrungen wie Geburt, Ehe, Mutterschaft, Trennung und der Tod haben in der Seele der Menschen eine archetypische Verankerung. Sie haben zu allen Zeiten und in den unterschiedlichsten Kulturen ähnliche Bilder hervorgebracht und können als kollektive Menschheitserfahrungen gelten. C.G. Jungs Modell versucht, diese Archetypen im Leben eines jeden Menschen wahrzunehmen und für die seelische Entwicklung nutzbar zu machen. Dieser Band versammelt aus den zahlreichen Schriften Jungs zum Archetypus diejenigen, die am klarsten seine Ideen zum Ausdruck bringen.
von Lukas Bärfuss
Wenn Lukas Bärfuss über die großen Begriffe nachdenkt: Freiheit, Lüge, Raum, Zeit, »Wo bin ich hier?«, dann geschieht das nie im im luftleeren Raum der Abstraktion. Immer erzählt er Geschichten. Er ist neugierig auf die Welt, auf das Kleine und auf das Große. Vor allem wendet er den Blick auf die Menschen, auf die Beziehungen zwischen ihnen: in der Liebe, der Arbeit, der Politik, in der Kunst.
von Jörg Peters
Der Philosophieunterricht kennt das Problem, dass die Originaltexte der großen Denker oft zu lang und zu komplex sind. Hier schafft das Büchlein Abhilfe: In fiktiven Gesprächen mit Menschen von heute kommen die Philosophen selbst zu Wort und erklären schülergerecht, was es mit dem kategorischen Imperativ, dem Utilitarismus, dem Gesellschaftsvertrag, dem Höhlengleichnis und vielen anderen zentralen Ideen der Philosophiegeschichte auf sich hat. So entsteht Gelegenheit zu kritischen Rückfragen und zu lebendigen Diskussionen. Rede und Antwort stehen Platon, Aristoteles, Thomas Hobbes, John Locke, David Hume, Jean-Jacques Rousseau, Immanuel Kant, Jeremy Bentham, John Stuart Mill, Karl Marx, Wilhelm Dilthey, Karl Popper, Hans Jonas, Arnold Gehlen und Peter Singer.
von Annette Vowinckel
Hannah Arendt ist eine der bedeutendsten und populärsten Philosophinnen überhaupt: Ihre Untersuchungen über den Zusammenhang von Totalitarismus und Antisemitismus und die drei Kategorien menschlicher Aktivität »Arbeit«, »Herstellen« und »Handeln« zeigen sie als eine der einflussreichsten gesellschafts- und politikwissenschaftlichen Theoretikerinnen. Für die zweite Auflage wurde der Band vollständig überarbeitet und auf den neuesten Stand der Forschung gebracht.
von Simone Weil
Simone Weils Cahiers, ihre Notizhefte, sind das Kernstück ihrer Schriften und eines der großen intellektuellen und menschlichen Dokumente dieses Jahrhunderts. Das widerständige Denken dieser großen Philosophin, die sich von keiner weltanschaulichen Richtung, keiner politischen Gruppe oder Partei vereinnahmen ließ, spiegelt sich in diesen nie zu einem Abschluß findenden Reflexionsprozessen. Die Form der dauernden Auseinandersetzung mit anderen (Platon, Descartes, Spinoza, Shakespeare, Racine, Goethe oder mit den indischen heiligen Schriften, der Bibel und dem Mystiker Jean de la Cruz) war für Simone Weil Voraussetzung, unter der sich ihre Gedanken entwickeln konnten; das Gespräch, nicht das geschlossene philosophische System entsprach der ihr eigenen Offenheit, die große Aufmerksamkeit verdient.
von Karl Marx
Eine schallende Ohrfeige für die etablierte Lehrstuhl-Philosophie ihrer Zeit: 1845/46 veröffentlicht, bekämpfen Marx und Engels in ihrem Werk die Weltabgewandtheit etwa der Junghegelianer und schaffen so eines der großen Werke des historischen Materialismus. Es müsse nun endlich um den »praktischen Umsturz der realen gesellschaftlichen Verhältnisse gehen, aus denen diese idealistischen Flausen« hervorgegangen seien. Der Grundgedanke der Schrift ist dabei ebenso einfach wie bestrickend: Nicht das Bewusstsein bestimmt das Leben, sondern das Leben bestimmt das Bewusstsein. Das extrem einflussreiche Werk, dessen zentrale Passagen in dieser knappen Auswahl geboten werden, hilft bis heute, der Realitätsflucht in den Elfenbeinturm entgegenzuwirken.
von undefined Aristoteles
Das Glück ist das höchste Gut des Menschen – aber worin besteht ein glückliches Leben? Und wie wird man ein guter Mensch? In der zehn Bücher umfassenden Nikomachischen Ethik grenzt Aristoteles Tugenden von Affekten und von tadelnswerten Charaktereigenschaften ab, untersucht die Bedeutung von Werten wie der Freundschaft und gibt gewissermaßen einen Leitfaden für ein gutes, tugendhaftes und glückliches Leben. Als ein Hauptwerk der westlichen Ethik ist die Nikomachische Ethik ein zentraler Text im Philosophiestudium. Diese Ausgabe bietet eine gut lesbare Neuübersetzung in zeitgemäßer Sprache und einen neuen Kommentar.
von Martin Heidegger
Heidegger gibt in seiner Vorlesung von 1951/52 auf die im Titel gestellte Frage keine Antwort, die man einfach nur zur Kenntnis nehmen müsste. Denn: »In das, was Denken heißt, gelangen wir, wenn wir selber denken. Damit ein solcher Versuch glückt, müssen wir bereit sein, das Denken zu lernen.« Das aber heißt, dass wir noch nicht – jedenfalls nicht eigentlich – denken. Warum? Heidegger fand in diesem Text den nötigen Schritt des Denkens deutlicher gemacht als in allen seinen anderen Schriften. Mark Michalski hat für diesen Band ein neues Nachwort verfasst.