Empfehlungen basierend auf "Zeiten der Heuchelei"
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von Julian Schmidli
»Ein Roman, der genug aufwühlt, um einen die Aussenwelt für einige Stunden vergessen zu lassen (…) Julian Schmidli formuliert präzise und sicher.« Anton Beck, NZZ Bücher am Sonntag, 24.09.23
von Anatoly Pristavkin
Ein autobiographischer Roman, mit dem der Autor Weltruhm erlangte. Ein wiederentdecktes Meisterwerk: berührend und bristant. Fünfhundert Kinder aus einem Moskauer Waisenhaus werden im Sommer 1944 in den Kaukasus verschickt, unter ihnen Saschka und Kolka. Die elfjährigen Zwillinge hoffen, endlich ihren quälenden Hunger hinter sich zu lassen. Doch bereits ihre Ankunft wird von bedrohlichen Detonationen in den nahe gelegenen Bergen begleitet. Bewaffnete Tschetschenen, die der Zwangsaussiedlung entfliehen konnten, setzen sich erbittert gegen die russischen Eindringlinge zur Wehr - und die Brüder geraten nach Momenten überwältigenden Glücks in größte Gefahr. Anatoli Pristawkin bringt die politischen Realitäten so ungeschönt zur Sprache, dass sein Werk in Russland erst mit Beginn der Perestroika erscheinen durfte.»Obwohl Pristawkin keine Empathie vorgibt, die kein Opfer für seinen Täter zu empfinden braucht, vermag er dennoch, Verständnis für die Tschetschenen zu wecken, die in Rußland bis heute die Schwarzen geblieben sind. Das ist dann schon die hohe Kunst der Literatur und womöglich noch wichtiger, als den Feind zu lieben: ihn zu verstehen.« Navid Kermani. - Jetzt in aktualisierter und überarbeiteter Übersetzung der unzensierten Fassung.
von Rita Falk
Geschichten vom Abschiednehmen, vom Sterben, vom Loslassen gehören zum Leben. Eine erzählt Rita Falk in ihrem Roman ›Hannes‹ sensibel und eindringlich.
von Dick Francis
Zu viel Ehrlichkeit schafft Feinde, zumal im Rennsport, wo nicht jeder saubere Hände hat. Außer John Dereham - und es wird ihm zum Verhängnis.
von Wolf Haas
Am Anfang sieht es so aus, als hätte Brenners ewiges Herumzigeunern nun ein Ende. Wo könnte der Privatdetektiv besser eine ruhige Kugel schieben als in seiner Heimatstadt Graz?
von Iwan S. Turgenjew
Über Sehnsüchte Und Ängste In Zeiten Des Übergangs Wozu Festhalten An Idealen, Werten? Ist Doch Alles Falsche Romantik ? Also Weg Damit! Basarow, Medizinstudent Aus Petersburg, Ist Nihilist Und Als Solcher Teil Einer Radikalen Jugendbewegung. Als Er Seinen Freund Arkadi Auf Dessen Heimreise Zum Väterlichen Gut Begleitet, Verliebt Er Sich In Die Junge Witwe Anna ? Was Ihn Existenziell Erschüttert. Sollte Die Alte Welt Etwa Doch Eine Gewisse Wahrheit Für Sich Beanspruchen Dürfen? Dies Herauszufinden, Offenbart Sich Basarow Ein Einziger Vernünftiger Weg: Erst Konfrontation, Dann Kollision. Dank Ganna-maria Braungardts Poetisch-präziser Neuübersetzung Erstrahlt Turgenjews Wegweisender Roman In Vollem Glanz.
von Meir Shalev
Die Geschichte eines Jungen, der mitten im Krieg auf ungewöhnliche Weise gezeugt wurde, der seinen Vater nie kennenlernte und später alles über Vogelkunde und Taubenzucht wissen wollte.
von Daniel Grey Marshall
Amerikanischer Autor der Gegenwart. - Jim verkraftet den Selbstmord seiner Schwester nicht und gerät immer mehr unter die Räder. Drogen und Gewalt bestimmen seinen Alltag.