Empfehlungen basierend auf "Zeit der Abschiede"
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von Daniela Krien
Nominiert für den Deutschen Buchpreis 2024! Sie hat alles gehabt und alles verloren: Sekunden der Unachtsamkeit kosten ihre einzige Tochter das Leben. Tief sieht Linda in den Abgrund und wäre beinahe gefallen, doch da sind hauchfeine Fäden, die sie halten – die Hündin Kaja, die steten Handgriffe im Garten, das Mitgefühl für andere. Wie viel Kraft in ihr steckt, ahnt sie erst, als sie zurückfindet in einen Alltag und zu sich selbst.
von Jasmin Schreiber
Wir müssen alle sterbenWir Menschen, die Tiere im Wald und definitiv fast jede Büropflanze dieser Welt – alle müssen irgendwann sterben. Zieht der Tod in unserem Umfeld ein, bringt er Schmerz mit und hinterlässt Lücken in unseren Reihen und Herzen, die nur schwer oder gar nicht wieder zu schließen sind. Oft denken wir dann: warum, warum, warum? Und genau hier setzt dieses Buch an, denn als Biologin geht Jasmin Schreiber den Dingen gern auf den Grund. Sie sieht sich an, was Leben überhaupt ist und was mit uns im Laufe der Zeit passiert, wenn wir altern. Sie betrachtet die Zellen, aus denen wir bestehen, wir treffen mit ihr ungewöhnlich jung gebliebene Kiefern, schwimmen mit unsterblichen Quallen und durchschreiten gemeinsam das Tal der Trauer. Am Beispiel ihres verstorbenen Hamsters Hermine erfahren wir außerdem, was passiert, wenn ein Körper verwest. Und wieso dieser Prozess auch Chancen birgt – für andere. Denn es lebt und stirbt sich einfach besser, wenn wir verstehen, dass der Tod zwar unschön ist, wir ihn aber trotz allem brauchen.»Wie liebevoll die Autorin das Leben erklärt! Ich will meine Begeisterung teilen wie eine Zelle.« Micky Beisenherz
von undefined Thich Nhat Hanh
Der bekannte Zen-Meister bietet liebevolle Hilfestellungen zur Bewältigung von Trauer und Verlust eines geliebten Menschen. Er zeigt, wie selbst der Sturm an Emotionen in tiefer Akzeptanz zu einer verwandelnden Kraft werden kann. Einfache, aber wirkungsvolle Übungen wie achtsames Atmen, achtsames Gehen und Meditation helfen, innere Stabilität zu finden, und ermöglichen ein tieferes Verstehen. Abgerundet wird das Buch durch konkrete Anregungen für die Sterbebegleitung, einer Zeremonie für Verstorbene, der Gestaltung eines Gedenktags und Übungen, die einen Weg der Heilung und Transformation eröffnen.
von Katie Daynes
Warum bist du nicht mehr da?Was passiert, wenn jemand stirbt? Darf man traurig sein? Und wie bewahrt man sich schöne Erinnerungen? Unter mehr als 40 Klappen wird erstes Wissen über das Sterben und Abschiednehmen einfühlsam und gut verständlich erklärt.
von Bernd Stelter
Rund um seinen 60. Geburtstag stellt sich Bernd Stelter dem Älterwerden - das gar nicht so schlecht ist, wie er findet, vor allem, wenn man die Alternative bedenkt. Aber: Jetzt geht's ums letzte Drittel, Zeit für eine Bestandsaufnahme, um barrierefrei Neunzig zu werden. Stelter beginnt zu gehen, 10.000 Schritte täglich, und seine Muskeln so lange zu triezen, bis sie brennen. Aber der Mensch ist ja nicht nur Körper, da ist auch ein Geist, der nicht verkalken soll. Was könnte da besser geeignet sein, als jetzt, nach zwanzig Jahren Holland-Urlaub auf Deutsch endlich mal die Landessprache unserer Nachbarn zu lernen? Krach-Unfälle und Versprecher sind garantiert. Vor allem aber widmet sich Stelter voller Humor seinem eigentlich Herzensthema: der Freundlichkeit, mit uns selbst und mit unseren lieben Mitmenschen. Denn da gibt es einiges zu entdecken ...
von Suleika Jaouad
Mit 22 wollte Suleika Jaouad die Welt erobern. Sie war verliebt und nach Paris gegangen, um als Kriegsreporterin zu arbeiten. Doch mit einem Mal fand sie sich auf einem ganz anderen Schlachtfeld wieder. Es fing mit einem Jucken im Bein an, dann kamen sechsstündige Nickerchen und bodenlose Erschöpfung. Die Diagnose: Leukämie. Urplötzlich löste sich Suleikas Leben in Rauch auf, und die nächsten vier Jahre verbrachte sie im Krankenhaus, ließ Chemotherapien und eine Knochenmarkspende über sich ergehen. Den Kampf um ihr Leben dokumentierte sie in der preisgekrönten New York Times-Kolumne „Life Interrupted“. Nach 1.500 Tagen galt sie als geheilt. Doch wie sollte sie es schaffen, wieder in die Welt zurückzukehren, die sie verlassen hatte? Wie zurückerobern, was verloren gegangen war? Zusammen mit ihrem Terrier Oscar unternahm Suleika einen Roadtrip durch die USA. Was sie unterwegs und in der Begegnung mit anderen Menschen lernte, empfand sie als das größte Lebensgeschenk. Denn die Grenze zwischen gesund und krank ist für uns alle durchlässig, und die meisten werden zeit ihres Lebens zwischen diesen beiden Königreichen hin und her pendeln. Suleikas Geschichte ist die bewegende Chronik eines Überlebenskampfes – und eine Liebeserklärung an die Kraft und Magie des Neubeginns.
von Andrea Roedig
Das Buch ist eine beeindruckende, essayistische Annäherung an eine erschreckend fremde Frau: die eigene Mutter.
von Tina Brenneisen
Als Tini ihr Baby verliert, steht für die Mittdreißigerin und ihren Freund Fritzemann die Welt still. Eine Rückkehr ins „normale“ Leben scheint unmöglich, der eigene Körper wird plötzlich zum Feind. Auf Tini wartet ein Leben im Konjunktiv, sie wird von quälenden Fragen heimgesucht, Fragen nach Schicksal und Schuld, nach Strafe und Gerechtigkeit. Ganz allmählich gelingt es den beiden, sich aus der lähmenden Ohnmacht herauszuarbeiten.
von Rana Awdish
Was Rana Awdish im Krankenhaus durchlitten hat, können viele Menschen nachempfinden. Die Botschaft ihrer berührenden Geschichte: Wir brauchen ein neues Verständnis von Medizin mit mehr Mitgefühl und Menschlichkeit. Rana Awdish, eine junge Intensivmedizinerin, ist hochschwanger, als sie mit unerträglichen Unterleibsschmerzen ins Krankenhaus eingeliefert wird. Statt der Patientin zuzuhören, entscheiden die Ärzte über ihren Kopf hinweg. Mit fatalen Folgen: Das Baby stirbt, ihr eigenes Leben hängt am seidenen Faden. Durch den Wechsel – von der Ärztin zur todkranken Patientin – erlebt Rana Awdish, woran das moderne Gesundheitswesen krankt. Bei der systematischen Massenabfertigung von Kranken mangelt es an Empathie und an Zeit, was zu verhängnisvollen Fehldiagnosen führt. Fesselnd erzählt Rana Awdish ihre beinah unglaubliche Leidensgeschichte, die zugleich ein eindringliches Plädoyer ist, für eine Medizin, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt.
von Paul Monette
Die Chronologie der letzten 19 Monate einer langjährigen Beziehung zwischen 2 amerikanischen Homosexuellen, von denen der eine mit 44 an AIDS stirbt.