Empfehlungen basierend auf "Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika"
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von Stephan Orth
Als Couchsurfer reist Stephan Orth mit Vorliebe durch Länder mit einem schlechten Ruf. Diesmal erkundet er China: vom Spielerparadies Macao im Süden bis nach Dandong an der Grenze zu Nordkorea, von Shanghai bis in die Krisenprovinz Xinjiang. Er besucht Hightech-Metropolen, die mit totaler Überwachung experimentieren, und abgeschiedene Dörfer, in denen fürs Willkommensessen der Hund geschlachtet wird. Er wird als Gast einer Live-Fernsehshow zensiert und tritt fast einer verbotenen Sekte bei. Mit ihm erleben wir, wie die neue Supermacht tickt, welche Träume und Ängste die Menschen bewegen.
von Lena Schnabl
Nach einer längeren Krankheit lässt die junge Journalistin Lena Schnabl ihr altes Leben hinter sich und macht sich auf den Weg ins japanische Hinterland, um dort einmal im Kreis zu laufen. Im Gepäck das Versprechen, die Leere und damit das höchste Glück zu finden. Auf Shikoku, dieser entrückten Insel abseits der Megastädte und Shinkansen-Trassen, verläuft der japanische Jakobsweg, der älteste Pilgerpfad der Welt: ein Auf und ab von 1.300 Kilometern und 88 Tempeln. Die Pilgerin wird über Berge klettern und an der Küste entlanglaufen, ihre Lehrmeister in Sachen Nirwana werden Mönche, Einheimische und andere Pilger sein, denen sie auf ihrer Reise begegnet. Wird es Lena gelingen, das glücksbringende Nichts zu finden? Ausstattung: farbiger Bildteil
von Raja Shehadeh
Seit mehr als fünfundzwanzig Jahren erwandert der bekannte Schriftsteller und Menschenrechtsanwalt Raja Shehadeh seine Heimat Palästina. Doch mehr und mehr zerschneiden Mauern, Sperrgebiete und Checkpoints Berge und Felder Palästinas. In sechs Wanderungen führt Shehadeh den Leser durch die Geschichte und die Schönheit des Landstrichs.
von Christo Foerster
»Ich habe so viel entdeckt da draußen, aber auch in mir selbst, dass ich diese Wochen zwischen Zugspitze und Sylt für immer in meinem Herzen tragen werde.«Was passiert, wenn wir unsere Heimat zu einem echten Abenteuer herausfordern? Christo Foerster nimmt uns mit auf eine außergewöhnliche Expedition von den Alpen bis an die Nordsee. Acht Wochen lang war er unterwegs, um sich auf dem Wasser und an Land einmal längs durch die Republik zu schlagen. Er erzählt von Draußennächten in der Hängematte, von wilden Flüssen, skurrilen Begegnungen und den atemberaubenden Landschaften vor unserer Haustür. Eindrücklich schildert er, was passiert, wenn wir dem Wahnsinn des Alltags den Rücken kehren und uns aus unserer Komfortzone wagen. Ein bewegender Erfahrungsbericht, der Mut macht, selbst loszuziehen und Deutschland mit neuen Augen zu sehen.»Mit hoher Wahrscheinlichkeit bin ich der Erste, der mit einem Stand-up-Paddleboard auf dem Gipfel der Zugspitze steht. Das ist einerseits völlig belanglos, weil sicher kaum jemand das für erstrebenswert oder sinnstiftend hält, andererseits verstärkt es mein Gefühl, einen völlig neuen Weg zu gehen. Hätte ich die Alpen überqueren oder auf dem Jakobsweg pilgern wollen – es hätte immer Routen gegeben, die sich einfach recherchieren und planen lassen, weil sie schon von vielen gegangen wurden. Für mein Vorhaben gibt es keine Blaupause. Eins ist aber sicher: Von hier an geht es bergab.«
von Erma Bombeck, Ingeborg Haun
Die schönsten Wochen des Jahres - und was dabei alles schiefgehen kann. Wenn Ihre Koffer nach Südamerika fliegen und Sie selbst nach Bali. Wenn Sie in Ihrem Mietwagen den Blinker betätigen und die Motorhaube springt auf. Wenn Sie alle Zeit der Welt haben, um herauszufinden, wer besser Karten lesen kann - Sie oder Ihr Mann. Wenn Sie am Ende ihrer Reise so fertig aussehen wie auf Ihrem Paßfoto... ja, dann hatten Sie mal wieder einen richtig schönen Urlaub!
von Tilmann Bünz
Im Süden Grönlands kann man im Sommer baden ...... wenn man genügend Tran im Blut hat und den passenden Anzug aus Neopren. Geschichten über die Menschen am Rande der Welt, erzählt vom langjährigen ARD-Korrespondenten Tilmann Bünz.Tilmann Bünz hat sich einen ganzen langen Sommer auf die Reise gemacht zu den Menschen am Rande der Welt. Wer vier Monate Zeit hat, kann sich den Luxus der allmählichen Annäherung leisten, statt alles zu überfliegen. Keine Askese, keine Strapazen auf dem Inlandseis, kein Überlebenstraining in der Tundra. Der Autor hängt am Norden, aber auch am guten Essen, und schläft im Zweifel lieber in der Kajüte als im Zelt. Die Reise beginnt mit der ersten Wollgrasblüte in Grönland Anfang Juni. Es folgen eine Wanderung über die versteinerten Wälder auf Spitzbergen und ein Tagestrip (fast bis) zum Nordpol. Weiter geht es nach Norwegen, entlang der Küste mit dem legendären Postboot, und zurück durch den Altweibersommer in Lappland. Die Reise endet nicht überraschend - vor der eigenen Haustür im Stockholmer Schärengarten, wo sich Eisberge zu Weinbergen gewandelt haben.
von Hermann Buhl
Er war ein Star des Sports, noch vor den Fußballhelden von Bern: der einzigartige Hermann Buhl. 1953 bezwang er den 8125 Meter hohen Gipfel des Nanga Parbat im Alleingang, 1957 zählte er zu den vier Erstbesteigern des Broad Peak. Im Rahmen der Neuausgabe seines Buches werden seine Tagebücher von beiden Expeditionen erstmals vollständig veröffentlicht – eine Sensation in der Bergliteratur.
von Jon Krakauer
Die Eiger-Nordwand und andere Träume. Der Autor des Weltbestellers »In eisige Höhen« berichtet in zwölf brillanten Reportagen von seinen gefährlichen Leidenschaften: dem Mount Everest und dem K2, dem Montblanc und der berüchtigten Eiger-Nordwand, vom Canyoning in wilden Schluchten und von seiner erfolgreichen Solobesteigung des Devils Thumb in Alaska. Er erzählt von berühmten Bergsteigern, die für ihre Passion ihr Leben aufs Spiel setzen, und macht verständlich, worin die Faszination der Berge besteht.
von Tim Cope
Eine Reise von außergewöhnlichen Dimensionen: Der australische Abenteurer Tim Cope durchreitet drei Jahre lang das einstige Reich des legendären Mongolenherrschers. Er durchquert glühend heiße Wüsten und hart gefrorene Steppen, überwindet schroffe Gebirgsketten und sturmgepeitschte Ebenen. Man stielt ihm die Pferde und entführt seinen Hund – den er mit Eiern und Wodka wiederbelebt. Doch vor allem nimmt man ihn auf in Jurten und Lehmhütten, als wäre er selbst ein mongolischer Nomade, dem die Gastfreundschaft seines Volkes gebührt. Ein großes Abenteuer-Epos, das uns eintauchen lässt ins jahrhundertealte Leben im Rhythmus der asiatischen Wildnis.
von Tiziano Terzani
Der Bestseller-Autor als Botschafter AsiensDie besten Reportagen aus der Feder des großen Journalisten Tiziano Terzani, der Jahrzehnte in Asien verbrachte und von dort für den SPIEGEL berichtete. Wunderbar anschaulich schildert er die großen Umbrüche der Politik ebenso wie die Freuden und Nöte des Alltags, das Leben der Mächtigen wie der einfachen Leute. Seine Frau Angela Terzani und sein ehemaliger Kollege Dieter Wild haben die Auswahl getroffen und führen in die Texte ein.Tiziano Terzani, dessen Buch »Das Ende ist mein Anfang« ein Bestseller ist, hat einen großen Teil seines Lebens als Korrespondent des SPIEGEL in verschiedenen Ländern Asiens verbracht zu einer Zeit, als diese dem Tourismus noch weitgehend verschlossen und Schauplatz tief greifender Umwälzungen waren. Terzani, der vor vier Jahren starb, war berühmt für seine Reportagen, die weit über das Tagespolitische hinausgingen und lebendige, einfühlsame Porträts der Länder und ihrer Bewohner, ihrer Spiritualität und Kultur lieferten. Mit nicht endender Neugier für die Menschen in Vietnam, Südostasien, China, Japan und Indien stieß er abseits der großen Wege auf seine Geschichten. Seine Frau Angela Staude Terzani und sein langjähriger Kollege beim SPIEGEL, Dieter Wild, haben eine Auswahl der schönsten Reportagen getroffen und sie um knappe Einleitungen ergänzt.Die besten Reportagen aus Terzanis Korrespondentenzeit in Asien.Ausstattung: mit Abbildungen