Empfehlungen basierend auf "Wir Besatzungskinder"

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von Ocean Vuong

"Ein grandioses Buch! Eine Reise in die Vergangenheit, in die Kindheit, nach Vietnam, in die Gewalt und die Liebe." Sasa Stanisic - Der Debütroman von Ocean Vuong „Lass mich von vorn anfangen. Ma …“ Der Brief eines Sohnes an die vietnamesische Mutter, die ihn nie lesen wird. Die Tochter eines amerikanischen Soldaten und eines vietnamesischen Bauernmädchens ist Analphabetin, kann kaum Englisch und arbeitet in einem Nagelstudio. Sie ist das Produkt eines vergessenen Krieges. Der Sohn, ein schmächtiger Außenseiter, erzählt – von der Schizophrenie der Großmutter, den geschundenen Händen der prügelnden Mutter und seiner tragischen ersten Liebe zu einem amerikanischen Jungen. Vuong schreibt mit alles durchdringender Klarheit von einem Leben, in dem Gewalt und Zartheit aufeinanderprallen. Das kraftvollste Debüt der letzten Jahre, geschrieben in einer Sprache von grandioser Schönheit.

von Cordelia Edvardson

Cordelia Edvardsons Roman ist „eines der großen Werke der Holocaust-Zeugenschaft“. (Daniel Kehlmann) – Eine literarische Wiederentdeckung „Das Mädchen hatte schon immer gewusst, dass etwas mit ihm nicht stimmte.“ Cordelia, unehelich geboren, ist eine „Dreivierteljüdin“, ihre Mutter eine berühmte Schriftstellerin und glühende Katholikin. Im entscheidenden Moment schützt diese nicht ihre Tochter, sondern rettet sich selbst. Mit 14 Jahren wird Cordelia Edvardson nach Auschwitz deportiert. Ihr Roman ist die schmerzhafte Annäherung an den Verrat durch die eigene Mutter, die tastende Suche nach einer Identität, der Versuch, dem Grauen der Vergangenheit ungeschützt ins Gesicht zu sehen.

von Bernadine Evaristo, Saffron Alexander

Nacherzählung des mit dem Booker Prize ausgezeichneten Bestsellers von Bernadine Evaristo: Ein beeindruckender Roman, der die sehr unterschiedlichen Lebensgeschichten und doch verwobenen Schicksale von zwölf in Großbritannien lebenden schwarzen Frauen erzählt und Fragen über Herkunft, Identität, Feminismus und Diskriminierung aufwirft.

von Rachel Eliza Griffiths

Ein schmerzhaft schöner Roman über das Aufwachsen zweier Schwarzer Mädchen in einem zerrütteten LandDie Schwestern Ezra und Cinthy Kindred wachsen wohlbehütet in Salt Point an der Ostküste der USA auf. Sie verbringen die Tage mit ihrer gemeinsamen besten Freundin Ruby, ohne einen Gedanken daran zu verschwenden, dass jemals etwas zwischen ihnen stehen könnte. Doch als im Sommer 1957 die Rufe nach Freiheit und Gleichberechtigung der Schwarzen Bevölkerung nach Salt Point dringen, verschiebt sich etwas in der Gemeinschaft. Denn plötzlich werden die Kindreds, eine der einzigen beiden Schwarzen Familien im Ort, von den anderen Bewohnern als Bedrohung angesehen. Ezra und Cinthy müssen all ihre Hoffnung und ihren Mut zusammennehmen, um sich dem Hass, der das ganze Land überflutet, entgegenzustellenMit einer Sprache, die so gewaltig ist und dabei von einer einzigartig klaren Zärtlichkeit, lässt uns Rachel Eliza Griffiths ein dunkles Kapitel der amerikanischen Geschichte nachspüren. Eine Geschichte aus der Vergangenheit, die aktueller jedoch kaum sein könnte.

von Jung Chang

Jung Chang erzählt die Geschichte ihrer eigenen Familie und damit Chinas von der Kaiserzeit über die Herrschaft Maos bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Großmutter, Mutter und sie selbst müssen erfahren, wie die rücksichtslose Umsetzung politischer Ideen Millionen Menschen das Leben kostet, und das Überleben nur unter großem Leid möglich macht.

von Madge Swindells

Liza Hatte Immer Geglaubt, Sie Sei Weiß. Als Baby Von Ihrer Mutter Ausgesetzt, Wuchs Sie Bei Einer Pflegemutter Auf, Die Sie über Ihre Wahre Herkunft Im Dunkeln Ließ. Eines Tages Plötzlich Muss Liza Feststellen, Dass Sie Anders Ist Als Die Anderen Kinder In Ihrem Viertel. Anders Als Ihr Bester Freund Pieter, Mit Dem Sie Jede Freie Minute Verbringt. Unendlich Verletzt Und Gedemütigt Von Den Abschätzigen Blicken Und Kommentaren Der Nachbarn, Fasst Sie Einen Folgenschweren Entschluss ... Eine Bewegende Geschichte Vor Der Farbenprächtigen Kulisse Südafrikas

von Billy O'Callaghan

Drei Generationen im Wechselbad der irischen Geschichte – »Ein wunderschönes Buch, das durch Mark und Bein geht.« Sebastian BarryIrland, Cape Clear Island, 1868: Die 16-jährige Nancy, die als Einzige in ihrer Familie die Große Hungersnot überlebt hat, steigt in ein Fischerboot und kehrt ihrer Heimat für immer den Rücken. Sie findet Anstellung als Dienstmädchen am Rande von Cork und beginnt eine Beziehung zu dem verheirateten Gärtner Michael Egan. Als sie schwanger wird, verlässt er sie jedoch und Nancy muss sich mit ihren Kindern alleine durchschlagen. Im Jahr 1920 ist Nancys Sohn Jer gerade aus dem Ersten Weltkrieg zurückgekehrt und versucht, neuen Halt im Leben zu finden. Trotz der vielen Schicksalsschläge, die die Familie ereilt haben, zieht Jers Tochter Nellie im Jahr 1982 eine hoffnungsvolle Bilanz ihres Lebens. Ein berührender Generationenroman mit außergewöhnlichen Frauenfiguren, die allen Widrigkeiten zum Trotz für sich und ihre Familie kämpfen, geschrieben von »einem der großartigsten irischen Schriftsteller« (John Banville).

von Mina Baites

Im Sturm der Veränderung: Der bewegende Band der epischen Familiensaga von Bestsellerautorin Mina Baites.In erschütternden Zeiten müssen die Breitenbachs für ihre Werte einstehen und schwerwiegende Entscheidungen treffen.Colorado, 1921: Als auf dem Firmengelände der Breitenbachs ein Schwarzer ermordet wird, deutet alles auf eine rassistisch motivierte Tat hin. Ablehnung und Misstrauen schlagen Felix und seiner Familie entgegen und gefährden alles, wofür sie jahrzehntelang unter Schweiß und Tränen gekämpft haben.Berlin, 1923: Isa beweist sich mit ihrem eigenen Betrieb als Schuhdesignerin. Die körperbehinderte junge Frau ist zum Star der Berliner Modewelt avanciert. Bei ihrem Freund Mikail findet sie Halt. Doch die Zeichen stehen schlecht für den jüdischen Orthopäden, denn der Nationalsozialismus gewinnt immer mehr Anhänger.Wird es der Familie gelingen, in den Wirren von Hass und Vorurteilen einen Weg zu finden, den Schwur auf den Ahorn zu erfüllen?

von Julya Rabinowich

Nach "Dazwischen: Ich" erzählt Julya Rabinowich in "Dazwischen: Wir", wie Madina ihren Weg in ihrer neuen Heimat findet. Ein bewegender Roman und ein Aufruf, Hetze mutig entgegenzutreten Madina hat den Krieg und seine Schrecken, die gefährliche Flucht hinter sich gelassen. Endlich hat sie das Gefühl, angekommen zu sein, wohnt mit ihrer Familie bei ihrer besten Freundin Laura, trägt keine schlecht sitzenden Kleider aus der Spendenkiste mehr und gehört in der Schule ganz selbstverständlich dazu. Aber dann kippt die Stimmung. Rassistische Schmierereien tauchen auf, und jeden Donnerstag skandiert eine Gruppe auf dem Hauptplatz: "Ausländer raus!", erst wenige, dann immer mehr. Eine Zerreißprobe, nicht nur für Madina, sondern für alle, die in dem Ort leben. Doch Madina beschließt, nicht wegzuschauen – und sie findet Verbündete. Ein flammender Appell gegen Ausgrenzung und die Spaltung der Gesellschaft!