3.0

Willkommen in Night Vale

von Joseph Fink, Jeffrey Cranor

Format:Hardcover

"Das Schicksal ist schlimmer als der Tod. Das waren die Gesundheitsnachrichten."Night Vale, ein Städtchen in der Wüste. Irgendwo in der Weite des amerikanischen Südwestens. Geister, Engel, Aliens oder ein Haus, das nachdenkt, gehören hier zum Alltag. Night Vale ist völlig anders als alle anderen Städte, die Sie kennen - und doch seltsam vertraut.

Science-Fiction & Fantasy
378 SeitenHardcover
Erschienen an: 2016-03-19

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Aktuelle Rezensionen(1)

3.0(3 ratings)
Mrs MoriartyRezension von Mrs Moriarty

3,25^^ Ich glaube so ein absurdes Buch habe ich seit "John DIes at the End" nicht mehr gelesen. Ich muss aber auch sagen, das ich teilweise finde, das die Handlung selbst mich nicht hundertprozentig überzeugt hat. Alles Kuriose und Verrückte lenkt davon ab, das es im Grunde eben um die Suche einer Mutter nach ihrem Sohn geht (der wiederum selbst auch auf der Suche nach jemandem ist.) Ich kenne den zu Grunde liegenden Podcast, der in den USA und auch unter Teilen meiner jüngeren Kommiliton:innen ziemlicher Kult geworden ist. Den Podcast fand ich ehrlicherweise etwas ermüdend. Das Buch an manchen Stellen grandios, an anderen wiederum zu übertrieben, in dem was alles in der Stadt an verrückten Dingen geschieht. Letztendlich hat es wohl einfach nicht meinen Nerv getroffen. Irgendwie hatte ich mir einfach hinter all den Geheimnissen, die so nebenbei aufgebaut werden, und eben mit dem ganzen Rahmen mehr erhofft. Tatsächlich hat es mich Zeitweise sogar etwas genervt, es war anstrengend all diese Dinge zu lesen und es war angenehm, als die Masse etwas nach lies und die Handlung ich sag mal. "normaler" erzählt wird. Ich fand jedenfalls das man mit so vielen Informationen, die Night Vale beschreiben sollen, überfrachtet wird. Es hat mir Zeitweise aber trotzdem Spaß gemacht. So Dinge wie "meiden sie den Hundepark" (ein Night Vale Klassiker, der im Podcast auch immer irgendwie erwähnt wird). Der Radiomoderator, der es immer schafft noch seinen Lebensgefährten zu erwähnen. Verschiedene Einzelheiten, die amüsant aus Verschwörungstmythen zusammengebastelt werden ( sowas wie: Berge, ja ich Glaube an die Existenz von Bergen aber ich würden nie jemandem meinen Glauben an sie aufzwingen.). Die Stadt wirkt dadurch auch sehr lebendig. Auch Josh, der Teenager, der sich in alles Mögliche verwandeln kann - das war eine coole Art damit um zu gehen, das man sich als Teenager gern mal falsch oder komisch im eigenen Körper gefühlt hat, gerne jemand anders wäre usw. Und es ist auch eine Anspielung darauf, das Josh eine Identitätskrise durchmacht, weil er seinen Vater nicht kennt. Alles in allem finde ich es auch schwierig, so richtig über das Buch zu sprechen. Dieser ganze Humor ist meiner Meinung nach schwer zu beschreiben. Es ist einfacher, sich darin fallen zu lassen und einfach zu sehen, was passiert und ob es zu einem selbst passt. Eine Leseprobe oder auch eine Folge des Podcast zu hören (Achtung nur auf englisch möglich) hilft aber sicher ein bisschen weiter. Jedenfalls bin ich hin und her gerissen, einerseits war es eben großartig in seiner Verrücktheit, andererseits hat es mich an manchen Stellen auch einfach nicht überzeugt.

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