Empfehlungen basierend auf "Wie wir die Klimakatastrophe verhindern"
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von Lea Dohm
Die unmittelbaren Folgen der Klimakrise werden immer spürbarer. Und obwohl das Bewusstsein über die drastischen Ausmaße wächst, so ändert sich wenig. Wir alle verdrängen täglich die Klimakrise - und auch die damit zusammenhängenden Gefühle. Dabei sind Klimagefühle wie Trauer, Scham, Wut, Schuld und Angst keinesfalls pathologisch, sondern im Angesicht einer globalen Krise völlig normal. Wichtig ist nur, dass wir lernen, mit dieser Bandbreite an Gefühlen umzugehen: Was tun gegen die Enttäuschung über das ausbleibende Engagement der Politik? Wie bleiben wir handlungsfähig? Und wie können uns unsere Gefühle beim Bewältigen der Klimakrise sogar behilflich sein?Die beiden Gründerinnen der Psychologists for Future Lea Dohm und Mareike Schulze bieten in ihrem fundierten und praxisnahen Ratgeber Antworten auf all diese Fragen und zeigen, wie uns Klimagefühle motivieren statt lähmen. Weil wir die Erde nur retten können, wenn es uns selbst gut geht!
von Schlecky Silberstein
Eine fundamentale Abrechnung mit dem Internet von einem der einflussreichsten Blogger der Republik»Das Internet muss weg.« Ausgerechnet Blogger und Online-Comedian Schlecky Silberstein propagiert diesen Leitspruch. Dank Fake News, Filterblasen und Social Bots erlangen Konzerne, Politiker und Kriminelle zunehmend Kontrolle über weite Teile der Menschheit. Schlecky Silberstein analysiert, wie unsere Daten gezielt als Handelsware eingesetzt werden, um unser Verhalten zu beeinflussen. Nicht nur Donald Trump nutzte das Internet auf seinem Weg zur Macht, auch unsere Gesellschaft droht von programmierbaren Propaganda-Maschinen gelenkt zu werden. Ist ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Internet möglich oder hilft nur die sofortige Abschaltung?
von Katja Diehl
Wer am Schneckentempo der Verkehrswende zweifelt, kann mit dieser Streitschrift Zuversicht tanken.
von Eckart von Hirschhausen
Politischer Pragmatismus. Wir brauchen solche populären Leute für den Kampf gegen die Klimaapokalypse.
von Eva von Redecker
Eine neue Kapitalismuskritik – und eine Liebeserklärung an menschliches HandelnIn Zeiten der Krise entzündet sich politisches Engagement. Protestbewegungen wie Black Lives Matter, Fridays for Future und NiUnaMenos kämpfen derzeit weltweit gegen Rassismus, Klimakatastrophe und Gewalt gegen Frauen.So unterschiedlich sie scheinen mögen, verfolgen diese Widerstandskräfte doch ein gemeinsames Ziel: die Rettung von Leben. Im Kern richtet sich ihr Kampf gegen den Kapitalismus, der unsere Lebensgrundlagen zerstört, indem er im Namen von Profit und Eigentum lebendige Natur in toten Stoff verwandelt: Der Kapitalismus verwertet uns und unseren Planeten rücksichtslos. In autoritären Tendenzen und rassistischen Ausschreitungen, in massiven Klimaveränderungen und einer globalen Pandemie zeigt er seine verheerendsten Seiten.In den neuen Protestformen erkennt Eva von Redecker, die als Philosophin zu Fragen der Kritischen Theorie forscht und auf einem Biohof aufgewachsen ist, die Anfänge einer Revolution für das Leben, die die zerstörerische kapitalistische Ordnung stürzen könnte und unseren grundlegenden Tätigkeiten eine neue solidarische Form verspricht: Wir könnten pflegen statt beherrschen, regenerieren statt ausbeuten, teilhaben statt verwerten.Die erste philosophische Analyse des neuen Aktivismus.»Eine der aufregendsten Nachwuchsphilosophinnen des Landes.« Philosophie Magazin
von Ernst Wolff
„Das Finanzwesen erschließt sich nur Fachleuten und braucht euch Normalbürger nicht zu interessieren, weil es euer Alltagsleben nur am Rande berührt“ – so wurde es uns jahrzehntelang eingebläut. Das Gegenteil ist der Fall: Von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt, hat sich die Finanzindustrie zur mächtigsten Größe auf unserem Planeten entwickelt. Dabei bleibt ihr Führungspersonal im Dunkeln und lenkt die Geschicke der Welt auf eine Weise, die selbst bei genauer Betrachtung nur schwer zu durchschauen ist. Mit seiner packenden Darstellung der Machenschaften und Akteure der Finanzwirtschaft weist Ernst Wolff ein weiteres Mal auf sein zentrales Anliegen hin: die Herrschaft einer übermächtigen Elite zu beenden, deren Gier unsere Lebensgrundlagen zerstört und unsere Zukunft gefährdet.
von George Orwell
1984 ist zum Schlagwort geworden für einen allmächtigen Staat, der durch Propaganda, Überwachung und Unterdrückung das Denken und Handeln der Menschen, ihre Erinnerung, ja die „Wahrheit“ selbst seiner totalen Kontrolle unterworfen hat. Dabei erzählt der Roman auch von der Auflehnung des Einzelnen, der zweifelt, selbst denken und frei sein will. George Orwells klassische Dystopie hat als Warnung vor den Gefahren des Totalitarismus nichts von ihrer Kraft verloren. Angesichts technologischer Allmachtsfantasien und der weltweiten Bedrohungen für die Demokratie ist sie heute aktueller denn je. Themen: Dystopia; Freedom; Individual and Society; Politics; Power; Science and Technology   Passend zu den Abiturthemen: Visions of the Future (Nordrhein-Westfalen 2020–2022)Science (Fiction) and Technology: Blessing or Curse? (Schleswig-Holstein 2021/22) Nutzen Sie für diese Lektüre unsere passende Handreichung für den Unterricht. Filtern Sie dazu nach der Produktart „Handreichung“.
von Emma Holten
Unsere Wirtschaft kennt keinen Wert von Care-Arbeit und FürsorgeSeit der Aufklärung streben wir nach einer Gesellschaft, die wie eine Fabrik betrieben werden kann. Das hat Menschen, Arbeitszeiten, Beziehungen und letztlich die gesamte Zukunft in Produkte verwandelt, die mit einem Preis versehen werden können. Und dieses Prinzip, dieses Denken liegt fast jeder wichtigen politischen Entscheidung zugrunde, die unser Leben bestimmt. Emma Holten beschreibt jene Mechanismen, die dafür gesorgt haben, dass meist von Frauen geleistete Care-Arbeit politisch und wirtschaftlich niemals von Bedeutung war. Schon die frühen Wirtschaftswissenschaften verkannten den Wert von Pflegetätigkeiten. Und sie tun es bis heute. Dieses Buch führt vor, was wir verlieren werden, wenn wir daran nichts ändern. 
von Co-Director Elinor Ostrom
English summary: The governance of natural resources used by many individuals in common is an issue of increasing concern to policy analysts. Both state control and privatization of resources have been advocated, but neither the state nor the market has been uniformly successful in solving common-pool resource problems. After critiquing the foundations of policy analysis as applied to natural resources, Elinor Ostrom here provides a unique body of empirical data to explore the conditions under which common-pool resource problems have been satisfactorily solved. Elinor Ostrom first describes three models most frequently used as the foundation for recommending state or market solutions. She then outlines theoretical and empirical alternatives to these models in order to illustrate the diversity of possible solutions. German description: In ihrem [...] Buch packt Elinor Ostrom eines der zahesten und umstrittensten Probleme der empirischen politischen Okonomie an: Lasst sich, und wenn ja wie, die Erschliessung von Allmenderessourcen so organisieren, dass sie weder ubernutzt werden noch allzu hohe Verwaltungskosten entstehen? Nach einer haufig unter Okonomen vertretenen Ansicht sind Ressourcen, die von vielen Individuen gemeinsam bewirtschaftet werden [...] erst ausbeutbar, wenn das Problem der Ubernutzung entweder durch Privatisierung oder durch eine externe Sanktionsinstanz gelost ist. Ostrom dagegen weist uberzeugend nach, dass andere Losungen existieren und sich stabile selbstverwaltete Institutionen schaffen lassen, sobald gewisse Probleme der Institutionenbereitstellung, glaubwurdigen Selbstverpflichtung und Regeluberwachung gelost sind. Ihre detaillierte Studie eines einzigartig breiten Spektrums von Fallbeispielen befasst sich unter anderem mit Hochgebirgsweiden in Japan und der Schweiz, Wasserprojekten auf den Philippinen und in Kalifornien [...] Gestutzt auf eine vergleichende Analyse der Ursachen erfolgreicher und gescheiterter Selbstverwaltung, beschreibt Ost
von Vince Ebert
Gefühltes Wissen Wir leben in einer Zeit, in dem das Wissen nicht mehr zählt. Vince Ebert beschreibt, wie heute Politik und Ideologie über Wissen und Tatsachen gestellt werden. Der Zeitgeist nimmt Fakten nicht mehr wahr, diskreditiert die Experten und verabschiedert sich von der Wissensgesellschaft, in der Wahrheit und Debatte noch wichtig waren. Ebert nimmt diese Entwicklung aufs Korn, ordnet sie historisch ein und fordert eine Renaissance der Aufklärung: Digitales Detox, zurück zur Wissenschaft und raus aus der selbstverschuldeten Unmündigkeit. Wir koppeln uns vom Wissen und von der Wissenschaft ab, wir verweigern uns damit der Realität. Um die Zukunft zu meistern, brauchen wir aber mehr Wissen, Vernunft und Naturwissenschaft, nicht weniger.